vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2003 · Vorarlberg Magazin Nr. 107 / 2003
Dieter Egger als Landesstatthalter angelobt
Als Nachfolger des zum Infrastrukturminister bestellten Hubert Gorbach wurde Dieter Egger zum Landesstatthalter gewählt. Dieter Egger wurde 1969 in Hohenems geboren. Seine politische Laufbahn begann 1995 in der Stadtvertretung. 1999 wurde er in den Landtag gewählt, ein Jahr später übernahm er die Position des FPÖ-Klubobmannes. Als Mitglied der Landesregierung ist Egger für folgende Ressorts zuständig: Straßenbau, Hochbau, Wasserwirtschaft und Gewässerschutz, Elektro- und Seilbahntechnik, Maschinenwesen, Abfallwirtschaft. Landtagspräsident Manfred Dörler würdigte namens des Landes die Verdienste des scheidenden Landesstatthalters Hubert Gorbach.
LH Sausgruber: Impulse für den ländlichen Raum
Vorarlbergs Landeshauptmann Herbert Sausgruber zieht eine erfolgreiche Zwischenbilanz über die Fördertätigkeit des Landes im Rahmen des Strukturfonds. Sausgruber: "Die Förderungszusagen haben bereits die Summe von über elf Millionen Euro erreicht. Seit 1997 wurde damit ein Investitionsvolumen von insgesamt mehr als 141 Millionen Euro ausgelöst.“
Landesrat Siegi Stemer: Die Lust am Lesen fördern
Lesen ist die Grundlage für jedes Lernen, betonte LR Siegi Stemer bei der Präsentation der Vorarlberger Leseinitiative "Heascht gleasa“. Ziel ist es, durch zahlreiche Leseprojekte an den Schulen und durch Kooperationen mit Buchklubs und Büchereien die Lesefreude bei Jugendlichen und Kindern zu fördern. Eine Studie über die Leseleistungen von 700 Vorarlberger Kindern der 4. Schulstufe ist insgesamt sehr positiv ausgefallen. Sinn erfassendes Lesen wird von den Schülern durchschnittlich sehr zügig bewältigt, heißt es darin.
2002 ein Spitzenjahr beim Holzeinschlag
Laut Landesrat Erich Schwärzler war 2002 für die Vorarlberger Waldwirtschaft ein Spitzenjahr. Der Holzeinschlag betrug 289.416 Erntefestmeter. Er war damit um 37 Prozent höher als im Jahr zuvor und lag um rund 15 Prozent über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. "Das zeigt, dass die Waldbewirtschaftung zum wichtigen Standbein für die Waldbesitzer geworden ist“, so Schwärzler. Um das Zuwachsen der Dörfer und des ländlichen Raumes zu verhindern, sei eine forcierte Nutzung des Waldes notwendig.
Clevere Seiten für Vorarlbergs Familien
Auf vielfältige Weise werden die Familien in Vorarlberg ideell und finanziell unterstützt. Landesrätin Greti Schmid geht es darum, den Frauen, die die Hauptlast der Kinderbetreuung tragen, die Wahlfreiheit zwischen Beruf und Familie zu ermöglichen. Die Broschüre "Die cleveren Seiten für Familien“ informiert aktuell über alle Familienleistungen des Landes (Kinderbetreuung, Familienzuschuss usw.) sowie über die Bundesleistungen (Kinderbetreuungsgeld, steuerliche Absetzbeträge usw.). Sie ist gratis beim neuen Family Point im Landhaus (Telefon 05574/511-24100, E-Mail: familypoint@vorarlberg.at) erhältlich.
Föderalismus als Gestaltungsprinzip
Im Europaausschuss des Landtages referierte der deutsche EU-Experte Thomas Fischer zur "Stellung der Regionen in einem europäischen Verfassungsvertrag“. Für ihn ist der Föderalismus modernes Gestaltungsprinzip der Europäischen Union. Landtagspräsident Manfred Dörler sieht in den Ausführungen Fischers "eine Bestätigung unserer bisherigen Bemühungen“. Die Verankerung föderaler Strukturen und Berücksichtigung des Subsidiaritätsprinzips müsse wesentlicher Bestandteil der EU-Reform sein. Dörler: "Länder und Regionen mit eigener Gesetzgebung können bürgernähere Entscheidungen treffen als eine Brüsseler Zentralstelle.“
Gesundheitsfonds offiziell gestartet
Mit der konstituierenden Sitzung des Kuratoriums ist der offizielle Startschuss für die Umsetzung des Vorarlberger Gesundheitsfonds gefallen. Für Landesrat Hans-Peter Bischof wird damit "in Vorarlberg die Tür zur tiefgreifenden Strukturreform des österreichischen Gesundheitswesens aufgestoßen. Damit schaffen wir die Bedingungen für eine gesamtheitliche zukunftsorientierte Planung und können die ausgezeichnete Gesundheitsversorgung patientengerecht für die Zukunft sichern“. Der Landes-Gesundheitsreferent führt im Kuratorium den Vorsitz, VGKK-Obmann Wieland Reiner wurde zu seinem Stellvertreter bestellt.
Weniger Lkw-Staus an der Grenze
Ab April wird der größte Teil der Lkw-Gütertransporte zwischen der Schweiz und Österreich nicht mehr an den Grenzübergängen Lustenau/Au und Höchst/St. Margrethen, sondern am neuen Gemeinschaftszollamt beim Güterbahnhof Wolfurt zollabgefertigt. Dadurch kann mit einer spürbaren Entlastung der Straßen zu den Grenzübergängen gerechnet werden, so Verkehrslandesrat Manfred Rein. Ebenso wie der St. Galler Regierungsrat Willi Haag lobte Rein die gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Realisierung des Projektes.
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Landespressestelle (LageplanFahrplan)
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