vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2003 · Vorarlberg Magazin Nr. 107 / 2003
Die Vorarlberger Jugendlichen erlebten eine unbeschreibliche Gastfreundschaft in Kosovo.
Trotz anstrengender Projektarbeit kam für die Vorarlberger Gruppe im Kosovo der Spaß nicht zu kurz.
Vorarlberger Jugendliche helfen im Kosovo. Auch das ist ein bemerkenswertes Beispiel für Jugend-Engagement: Im Juli 2002 verbrachten fünf Vorarlberger Jugendliche zwei Wochen in Gjakove, einer Stadt im Südwesten des Kosovo.
Von Petra Zudrell
Auf Initiative der Auslandspartnerschaften der Caritas Vorarlberg sowie der Jugendcaritas entstand im Herbst 2001 die Idee, einer Gruppe von Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, zwei Wochen lang bei Projekten der Caritas mitzuarbeiten.
Im Sommer vergangenen Jahres war es dann so weit: Fünf Jugendliche aus Vorarlberg machten sich auf den Weg nach Gjakove, einer Stadt im Kosovo.
"Es waren tolle Erfahrungen und Erlebnisse, die man nicht im Reisebüro buchen kann."
Martin Fetz
Projektteilnehmer
Grenzüberschreitendes Projekt der Caritas
Die Caritas Vorarlberg engagiert sich schon seit 1999 in Zusammenarbeit mit verschiedenen ortsansässigen Organisationen im Kosovo. Eine dieser Jugendorganisationen ist "Involved“. Deren multiethnisches Jugendzentrum wurde zum Ausgangspunkt der Aktivitäten der Jugendlichen.
In diesem Zentrum wird versucht, alle im Kosovo lebenden ethnischen Gruppen wie Roma, Kosovo-Albaner und Serben in gemeinsamen Aktivitäten zu vereinen.
Anstrengend – interessant, aber unvergesslich
Die fünf Jugendlichen aus Vorarlberg führten zusammen mit den Jugendlichen in Gjakove ein Musicalprojekt durch, gestalteten eine hauseigene Zeitschrift für das Jugendzentrum, boten einen Yogakurs und Selbstverteidigungskurse für Mädchen an und bereiteten die Teilnahme an einer Jugendkonferenz der UNO vor.
Für alle Beteiligten erwiesen sich diese zwei Wochen zwar als anstrengende, aber dafür auch als aufregende und unvergessliche Zeit. Zuerst machten sie sich mit den Mitarbeitern der lokalen Organisation "Involved“ bekannt und besprachen die ersten Terminplanungen sowie organisatorische Details. Die einzelnen Arbeitsgruppen bekamen Dolmetscher zur Verfügung gestellt, die sich im Verlauf der Arbeit als sehr nützlich erwiesen.
Unterschiedliche Welten wachsen zusammen
Während dieser Zeit entwickelten sich zwischen den verschiedenen Jugendlichen, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Jugendzentrums und der Jugendorganisation "Involved“ zahlreiche Freundschaften. Denn die verschiedenartigsten großen und kleinen Schwierigkeiten machten eine intensive und herausfordernde Zusammenarbeit notwendig. Besonders das Musicalprojekt brachte alle Beteiligten zusammen, da nicht nur unter der Woche, sondern auch an den Wochenenden intensiv geprobt werden musste. Natürlich fanden auch verschiedene Freizeitaktivitäten Platz, die zusätzliche Kontakte entstehen ließen. Noch heute haben alle Teilnehmer des Work-Camps E-mail-Kontakt zu den verschiedensten Personen im Kosovo, zu Jugendlichen sowie zu Mitarbeitern des "Involved“-Teams.
"Das Land unterstützt Jugend-Initiativen und die Jugendbeteiligung. Soziales Engagement und Solidarität in Jugendprojekten sind sehr wichtig."
Landesrätin Greti Schmid
Landes-Jugendreferentin
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Christoph Helletsberger
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Download:
Auslandspartnerschaft - Work-Camp Kosovo (216 kB)
Die erforderlichen Programme zum Anzeigen und Abspielen finden Sie hier: Download Programme