vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2002 · Vorarlberg Magazin Nr. 106 / 2002
Wilfried B., ein Helfer des Mobilen Hilfsdienstes Feldkirch beim gewohnten Spaziergang mit einem Klienten.
Der Mobile Hilfsdienst unterstützt, wie hier in Rankweil, bei anfallenden Aufgaben in Alltag.
Mobiler Hilfsdienst. Ursula W. betreut gemeinsam mit ihrer Schwester die 87-jährige Mutter, die seit Anfang 2002 rund um die Uhr gepflegt werden muss. Ursula W.: „Ich weiß nicht, was wir ohne den MOHI täten“.
Von Uschi Österle
Ursula W. ist voll berufstätig und kann den Beruf und die Pflege der Mutter überhaupt nur durch Unterstützung von außen vereinbaren, zumal ihre Schwester auch schon 70 Jahre alt ist.
Zwei Helferinnen vom Mobilen Hilfsdienst sind wochentags abwechslungsweise jeweils am Vormittag und am Nachmittag etwa zwei Stunden vor Ort. „Diese zwei Frauen sind für uns inzwischen absolute Vertrauenspersonen, ja sie gehören quasi schon zur Familie. Sie kümmern sich sehr liebevoll um meine Mutter und erledigen nebenbei auch anfallende Hausarbeiten“, so Ursula W. Der erste Schritt zur Annahme fremder Hilfe vor etwa zwei Jahren war weder für die Mutter noch für ihre Töchter einfach, war man doch vorher nie auf jemanden angewiesen. „Jetzt fragt meine Mutter schon ganz erwartungsvoll, wann kommt denn nur die Elfriede?“, schmunzelt Frau W.
MOHI-Unterstützung rechtzeitig anfordern
Wolfgang Breuß, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Mobile Hilfsdienste: „Oft wird Betreuung durch den MOHI von den Angehörigen oder Klienten zu lange hinausgeschoben. Manchmal ist der Einstieg erst möglich, wenn der Hut brennt.“ Breuß empfiehlt: „Ein frühzeitiger Einstieg ist für alle – den Klienten, die Angehörigen und die MOHI-Mitarbeiter – stressfreier und kann sich so zur Entlastung und zum Wohle aller Beteiligten entwickeln.“
Leistungen des Mobilen Hilfsdienstes (MOHI)
Betreuerische Hilfen:
Hauswirtschaftliche Hilfen:
Hilfestellungen:
Ziele und Zielgruppen
Ziele
Zielgruppen
Betreuung nach persönlichen Bedürfnissen
In jedem Mobilen Hilfsdienst gibt es eine Einsatzleitungsstelle. Interessierte erhalten dort umfassende Beratung und es werden gemeinsam die persönlichen Bedürfnisse und Anforderungen erhoben. Wenn dies geklärt ist, wird eine passende Helferin ausgewählt, welche durch laufende Schulungen entsprechende Voraussetzungen mitbringt. Die Helferinnen und Helfer unterliegen der Schweigepflicht.
Da der Bedarf an derartigen Diensten laufend steigt, werden immer wieder Menschen benötigt, die in den Mobilen Hilfsdiensten mitarbeiten wollen. Geboten wird bestmögliche Unterstützung durch Schulungen und Teamgespräche. Die Einteilung der Arbeitszeit ist sehr flexibel möglich. Interessenten melden sich beim Mobilen Hilfsdienst in deren Wohnort oder erkundigen sich bei der ARGE Mobile Hilfsdienste.
Der MOHI im Einsatz
So erreichen Sie uns
Arbeitsgemeinschaft Mobile Hilfsdienste
Magdalenastraße 9, A-6800 Feldkirch
Wolfgang Breuß, Vorsitzender
Uschi Österle, Geschäftsführerin
T +43(0)5522/78101 oder 32732
E arge.mohi@aon.at
I www.mohi.at
„Diese zwei Frauen sind für uns inzwischen absolute Vertrauenspersonen, ja sie gehören quasi schon zur Familie.“
Eine Angehörige
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Landespressestelle (LageplanFahrplan)
Download:
Wenn wir den MOHI nicht hätten (1.7 MB)
Die erforderlichen Programme zum Anzeigen und Abspielen finden Sie hier: Download Programme