vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2002 · Vorarlberg Magazin Nr. 105 / 2002
Länderinteressen stärker beachten
Bei der Tagung der Fachkommission „Konstitutionelle Fragen und Regieren in Europa“ des EUAusschusses der Regionen stellte Landtagspräsident Manfred Dörler mehrere Änderungsanträge, die auf eine Vereinfachung der Instrumente sowie mehr Transparenz und Demokratie in der EU abzielen. Es gelte die Länderinteressen stärker zu berücksichtigen und der Forderung nach einer besseren Kompetenzabgrenzung innerhalb der EU Nachdruck zu verleihen, so Dörler. Die Kommission strebt die Schaffung einer europäischen Verfassungsordnung an.
Neues überbetriebliches Kompetenznetzwerk
Durch die Schaffung von überregionalen Netzwerken und überbetrieblichen F&E-Einrichtungen soll die Etablierung des Wirtschaftsstandorts Vorarlberg als europäische Top-Region weiter vorangebracht werden. Ein Beispiel dafür ist der Aufbau eines Kompetenzzentrums für Fahrzeugantriebskonzepte der Zukunft: Das Vorarlberger Unternehmen Thien hat eine Kooperation mit führenden Forschungsinstituten und Unternehmen der Automobilindustrie wie MAGNA und AVL gebildet.
Wald erleben durch Aktion „Faszination Holz“
220 Schülerinnen und Schülern der sechsten Schulstufe waren heuer bei den Waldspielen im Rahmen der Schulaktion „Wald erleben“ dabei und zeigten an vorbereiteten Lern- und Spielstationen ihr Wissen und ihre Geschicklichkeit. Landesrat Erich Schwärzler gratulierte den Siegern. „Wir wollen das Verhältnis zwischen Mensch und Natur noch stärker im Bewusstsein der Vorarlberger Bevölkerung verankern. Am besten ist, wenn man damit früh anfängt: in der Schule, bei der Jugend. Darin liegt die Bedeutung dieser Aktion“, sagte Schwärzler.
Mehr als drei Viertel bauen ökologisch
Im ersten Halbjahr 2002 wurden in Vorarlberg 901 Wohnungen mit Landgeld gefördert. Erfreulich dabei: 707 Wohnungen, also 78 Prozent, haben Ökologiestandard. Wesentlichen Anteil an diesem Trend haben für Wohnbaulandesrat Manfred Rein die verbesserten Förderungen. Das zeigt sich auch bei den Solaranlagen: Schon bei einem Drittel der Eigenheime mit Solaranlage wird diese Energieform nicht nur zur Warmwasserbereitung eingesetzt, sondern auch für die Raumheizung, da diese nun ebenfalls in die Förderung einbezogen ist.
Verwertungsquote „sensationell hoch“
Die Abfallmengen in Vorarlberg sind 2001 im Vergleich zum Jahr zuvor insgesamt gesunken. Besonders stolz ist Landesstatthalter Hubert Gorbach auf die Verwertungsquote der Haushalte im Ländle: „Mit 67,4 Prozent konnte 2001 ein geradezu sensationell hoher Wert erzielt werden.“ Gorbachs Resümee: Das Konzept der verantwortlichen Planer in der Vorarlberger Abfallwirtschaft mit den drei Phasen „Deponieraum schaffen“, „Recycling forcieren“ und schließlich „Abfall vermeiden“ hat sich als richtig erwiesen und ist voll aufgegangen.
„Girl´s Day“ als Chance für Mädchen
In mehr als 20 Vorarlberger Unternehmen konnten Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren kürzlich am „Girl´s Day“ einen ersten Einblick in die Arbeitswelt gewinnen. Für Landesrätin Greti Schmid ist wichtig, „dass Mädchen ihre Chancen auch in frauenuntypischen Berufen wahrnehmen“. Nach wie vor streben die meisten Mädchen traditionelle Berufe an, die aber niedriger dotiert sind als viele technische Berufe.
Deshalb wurde am „Girl´s Day“ auch auf die Bedeutung von beruflicher Entwicklung und Karriere hingewiesen, damit es künftig mehr Frauen in Führungspositionen schaffen.
Fenster zur Vorarlberger Kulturlandschaft
Als „Fenster zur Vorarlberger Kulturlandschaft“ bezeichnete Kultur-Landesrat Hans-Peter Bischof den kürzlich erschienenen „Vorarlberger Kulturbericht 2001“. Auf mehr als 210 Seiten wird das Vorarlberger Kulturleben des letzten Jahres umfassend dokumentiert. Damit hat sich der Umfang des Kulturberichtes in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt und zeigt, wie vielfältig und interessant die Kulturszene in unserem Land ist.
Ausbildung für Fitness-Spezialisten
Mit Beginn des kommenden Schuljahres startet an der Landesberufsschule Feldkirch eine Fachklasse für Fitnessbetreuerinnen und -betreuer, kündigte Schullandesrat Siegi Stemer an. Die praktische Ausbildung findet im nahe gelegenen „Life Fitness Wellness“ statt. Derzeit werden in den 15 Vorarlberger Fitnessbetrieben 24 Lehrlinge zum Fitnessbetreuer ausgebildet. Die Berufsschulausbildung erfolgt in bis zu zehnwöchigen Lehrgängen in Salzburg und Klagenfurt. Für die neue Fachklasse an der LBS Feldkirch gibt es bisher rund 15 Anmeldungen.
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Landespressestelle (LageplanFahrplan)
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