vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2002 · Vorarlberg Magazin Nr. 104 / 2002
Beim Eröffnungsfest des Biosphärenparks in St. Gerold.
Landesrat Erich Schwärzler.
Die Mobilitätslandkarte enthält alle öffentlichen Verkehrsverbindungen.
Unternehmen.V. Büro für Zukunftsfragen, Umweltverband und Verkehrsverbund feiern ihr zehnjähriges Bestehen. Grund genug für eine neue landesweite Initiative dieser drei Institutionen, die sich das Ziel gesetzt haben, unter dem Titel "Unternehmen.V – Vorarlbergs Zukunft nachhaltig gestalten" die zahlreichen zukunftsträchtigen Aktivitäten in Vorarlberg in Form von Landkarten "sichtbar" zu machen.
Von Manfred Hellrigl
Beim Eröffnungsfest des Biosphärenparks in St. Gerold.
Das Jahr 2002 steht weltweit ganz im Zeichen der Nachhaltigen Entwicklung: Im August – zehn Jahre nach der Rio-Konferenz der Vereinten Nationen – findet in Johannesburg wieder ein Weltgipfel zu diesem Thema statt. Österreich wird dort seine nationale Nachhaltigkeitsstrategie präsentieren. Auch in Vorarlberg läuft einiges in Sachen Nachhaltigkeit.
"Orte der Nachhaltigkeit" sichtbar machen
Der Verkehrsverbund Vorarlberg, der Vorarlberger Umweltverband und das Büro für Zukunftsfragen im Amt der Vorarlberger Landesregierung haben sich anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens zusammengetan und starten unter dem Motto "Unternehmen.V – Vorarlbergs Zukunft nachhaltig gestalten" eine gemeinsame Aktion: Im Laufe des Jahres sollen mehrere Landkarten veröffentlicht werden, in die "Orte der Nachhaltigkeit" eingezeichnet sind.
Bereits im April präsentierte der Verkehrsverbund die in acht Karten aufgeteilte Mobilitätslandkarte Vorarlbergs, die alle öffentlichen Verkehrsverbindungen, Fahrradwege und Car-Sharing-Stellen enthält. Und in der vorliegenden Ausgabe des Vorarlberg Magazins präsentieren die drei Institutionen ihre eigenen Nachhaltigkeitslandkarten, die zum Teil Ausschnitte aus größeren Landkarten zeigen und eine Auswahl von Projekten darstellen.
Nachhaltige Entwicklung langfristig fördern
Ein besonderes Anliegen ist den Initiatoren von "Unternehmen.V", dass Nachhaltige Entwicklung als langfristig orientiertes Leitbild nicht nur im Umweltbereich, sondern auch im Wirtschafts- und Sozialbereich verstärkt berücksichtigt wird. Diese Zielrichtung signalisiert schon der Name "Unternehmen.V".
„Alle an diesem Projekt interessierten Personen und Institutionen sind eingeladen, sich zu beteiligen.“
Erich Schwärzler
Umwelt-Landesrat
Denn zum Grundverständnis des Begriffs Nachhaltige Entwicklung gehört eine sich gegenseitig verstärkende Wirtschafts-, Gesellschafts- und Umweltpolitik, die geeignet ist, die Lebensqualität und den Wirtschaftsstandort zu sichern, die Vielfalt und Qualität des Lebensraumes zu erhalten und gleichzeitig auch der globalen Verantwortung gerecht zu werden.
Neben mehreren Aufrufen zur Nennung von Projekten für die Nachhaltigkeitskarte Vorarlbergs werden im Juni 2002 zwei bundesweite Nachhaltigkeitstagungen in Vorarlberg veranstaltet. Und am Sonntag, den 22. September 2002, findet wie in ganz Europa auch in zahlreichen Vorarlberger Gemeinden wieder ein autofreier Tag statt.
Ab Herbst 2002 werden entsprechend den Einreichungen thematische oder regionale Landkarten in gedruckter Form oder im Internet veröffentlicht. Damit erhalten die unterschiedlichen Akteure eine gemeinsame Plattform, welche die verschiedenen Nachhaltigkeitsprojekte in Vorarlberg "sichtbar" machen soll.
Kooperationen bilden, Informationen austauschen
Auf dieser Basis können Kooperationen entstehen sowie Kontakte hergestellt, Informationen ausgetauscht und Netzwerke gegründet werden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich auf einen Blick darüber zu informieren, wo was in Sachen Nachhaltigkeit läuft.
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Büro für Zukunftsfragen (LageplanFahrplan)
Download:
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