vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2002 · Vorarlberg Magazin Nr. 103 / 2002
Startschuss für Forschung-Gesellschaft
Die vor kurzem gegründete Fachhochschule Vorarlberg Forschung-GmbH wird als zentrale Drehscheibe zur Professionalisierung von Forschung und Entwicklung in Vorarlberg beitragen. Das sagte Landeshauptmann Herbert Sausgruber gegenüber dem Geschäftsführer der neuen Gesellschaft, Joachim Heinzl. Durch die neue Forschung-GmbH werden die Vorarlberger Unternehmer noch professioneller betreut und können sich zugleich von den Forschungsleistungen und -möglichkeiten der FH überzeugen und dabei enge Kooperationen eingehen.
Gesundheitsfonds wird umgesetzt
„Das Land Vorarlberg wird in der Reform des Gesundheitswesens eine Schrittmacherfunktion für ganz Österreich ausüben", freut sich Gesundheitslandesrat Hans-Peter Bischof, nachdem das von ihm initiierte Modellprojekt „Vorarlberger Gesundheitsfonds" nun definitiv in Angriff genommen werden kann. Diese Vorarlberger Innovation soll einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Qualität, Quantität und Finanzierbarkeit des Gesundheitswesens in der Zukunft zu sichern. Das gelingt nur über eine Erhöhung der finanziellen Treffsicherheit und mehr Wirksamkeit im System selbst.
Nr.1 in der Tiergesundheit
Vorarlbergs Viehbauern erhalten vom Land einen BSE-Ausgleich. Weiters hat die Landesregierung den Auszahlungen im Rahmen des Tiergesundheitsfonds zugestimmt. Damit untermauert das Land seine bundesweite Spitzenposition in der Tiergesundheit, betont Landesrat Erich Schwärzler. „Unsere Bauern erfüllen in der Tierhaltung Qualitätsansprüche, die deutlich über den geforderten Mindeststandards liegen und nehmen dafür Mehraufwändungen in Kauf. Daher unterstützt das Land die heimischen Viehbauern, um ihnen Sicherheit und neue Perspektive zu geben", so Landesrat Schwärzler.
Einigung über Hafenentgelte
Nach langen mühevollen Verhandlungen ist es gelungen, die Hafengebühren am Bodensee neu zu gestalten. „Dieser Durchbruch bedeutet insbesondere Rechtssicherheit für alle Hafenbetreiber nach dem Grundsatz der Gleichbehandlung", so ein erleichterter Landesstatthalter Hubert Gorbach. Für alle Nutzungen wurden einheitliche Tarife festgelegt. Die durchschnittliche Gebühr für einen Liegeplatz im öffentlichen Wassergut beträgt nun pro Jahr rund 90 Euro (1.240 Schilling). Berechnet wird nach Ufer- bzw. Steglänge. Landesstatthalter Gorbach: „Das hat den Vorteil, dass das Entgelt der jeweiligen Bootsgröße angepasst werden kann".
Bahnlärmsanierung kommt gut voran
Die Errichtung von Lärmschutzbauten entlang der Bahnstrecken in Vorarlberg kommt laut Verkehrslandesrat Manfred Rein gut voran. Im laufenden Jahr stehen Abschnitte in Feldkirch an der Westbahnstrecke sowie in Altenstadt, in Nenzing und Altach auf dem Programm. Für das Jahr 2003 ist der Baubeginn in Rankweil, Hohenems und Götzis vorgesehen. Durch die bereits umgesetzten Maßnahmen konnten schon über 60 Prozent der betroffenen Anwohner geschützt werden, so Rein. Bisher wurden im Ländle insgesamt rund elf Millionen Euro (152 Millionen Schilling) investiert.
Großinvestition für EDV an Schulen
„Noch kein anderes Bundesland hat so massiv in die EDV-Ausstattung der Schulen investiert wie Vorarlberg!", betont Schullandesrat Siegi Stemer. Mit Unterstützung von Bund, Gemeinden, Vorarlberger Wirtschaft, Arbeiterkammer und Liechtenstein werden in den nächsten drei Jahren rund 10,5 Millionen Euro in die Umsetzung der Vorarlberger IKT-Offensive (Informations- und Kommunikationstechnologien) fließen. „Diese Gelder sind als Investition in die Zukunft unseres Landes gut angelegt", so Landesrat Stemer.
Hohe Pflege-Standards
Das neue Vorarlberger Pflegeheimgesetz soll laut Soziallandesrätin Greti Schmid dazu beitragen, die hohen Pflegestandards auch in Zukunft zu gewährleisten. In dem Gesetz sind die Rechtssicherheit für die Betreuten und die Pflichten für die Heimträger verankert. So ist die Wahrung der Interessen und Bedürfnisse von Menschen, die auf Grund ihrer Pflegebedürftigkeit in einer stationären Einrichtung betreut werden, gewährleistet. Darüber hinaus bekräftigt das Heimgesetz den Grundsatz „regionale Zuständigkeit, regionale Verantwortung".
LTP Dörler begrüßte polnische Parlamentarier
Im Landhaus begrüßte Landtagspräsident Manfred Dörler eine Parlamentarier-Delegation aus Oppeln (Polen). Dabei betonte er die Zusammenarbeit und das Zusammenwachsen in einem vereinten Europa. Die EU-Osterweiterung sei eine Öffnung in Richtung Mitteleuropa, die wirtschaftliche Vorteile bringt, die aber vor allem zur Schaffung eines gemeinsamen Europas als Zone des Friedens, der Stabilität und der Sicherheit notwendig ist. Einmal mehr forderte Dörler die Stärkung der Regionen: „Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten in Europa müssen nach dem Grundsatz der Subsidiarität neu geordnet werden."
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Landespressestelle (LageplanFahrplan)
Download:
Vorarlberg Schlagzeilen (548 kB)
Die erforderlichen Programme zum Anzeigen und Abspielen finden Sie hier: Download Programme