vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2002 · Vorarlberg Magazin Nr. 103 / 2002
Ein toller Kindersommer begeisterte die Mellauer Familien.
Spiel und Spaß stehen bei allen Projekten im Vordergrund.
Landeshauptmann Sausgruber fühlt sich im Kreis von Kindern sichtlich wohl.
Stolz und Freude für die Kinder in Langen über die neue Bücherei.
Familiengerechte Gemeinde. „Wer will, dass die Welt so bleibt wie sie ist", meinte Erich Fried, „will nicht, dass sie bleibt." Das ist der Punkt, an dem das Projekt „Familiengerechte Gemeinde" ansetzt. Neue Ideen einbringen und gemeinsam umsetzen. Initiativen starten, die Kreise ziehen und ein kleines Stück die Welt vor Ort verändern. Neun Gemeinden sind im Jahr 2000 in dieses Projekt eingestiegen. Die Abschlusspräsentation findet am Sonntag, den 10. März 2002 in Nenzing statt. Von Marielle Manahl
In der dritten Phase, die vor rund eineinhalb Jahren gestartet wurde, beteiligen sich Langen, Hohenweiler, Röns, Sonntag, Mellau, Schnifis, Nenzing, Hard und Dünserberg. „Ziel dieser landesweiten Initiative ist es, die Lebensqualität von Müttern, Vätern, Kindern, Senioren und Seniorinnen nachhaltig zu verbessern", erklärt Landesrätin Greti Schmid. Dies sei nur möglich, wenn nicht „von oben verordnet wird, sondern eine Beteiligung auf breiter Basis erfolgt".
Vielfältige Angebote durch ehrenamtliche Teams
In allen Gemeinden werden die Projekte von ehrenamtlich arbeitenden Teams, die von einem Mentor oder einer Mentorin geleitet werden, umgesetzt. Alexandra Simma, Mentorin in Hohenweiler, bringt ihre Motivation so auf den Punkt: „Ich wollte nicht warten, bis Aktivitäten von oben kommen, sondern selber die Initiative ergreifen." Die Palette der umgesetzten Projekte ist bunt: Ferienprogramme für Kinder, Spielplatzgestaltung, Zeltlager, Straßenmalaktion, offenes Singen, Reaktivierung von Wanderwegen, Wiederbelebung alten Brauchtums, Einrichtung von Büchereien und Ludotheken, Mädchentanzgruppen, Dokumentation der Dorfgeschichte usw.
Attraktive Nahräume durch breites Engagement
Die Familiengerechte Gemeinde lebt vom Einsatz und vom Engagement vieler Menschen, von Menschen, die auch auf Grund eigener Betroffenheit ihre Ideen und Erfahrungen einbringen. Das Besondere an dieser Initiative sei, dass Themen gemeindespezifisch aufbereitet werden und dadurch der Nahraum an Attraktivität gewinne, so Greti Schmid.
Was will das Projekt „Familiengerechte Gemeinde"?
Entstanden aus dem „Jahr der Familie" (1994) will die Landesregierung mit dieser Initiative Anstoß und Unterstützung zu einer nachhaltigen familien- und kinderfreundlichen Gemeindeentwicklung in Vorarlberg geben, um die Lebensqualität von Eltern, Mütter, Väter, Kinder, Seniorinnen und Senioren dauerhaft zu verbessern. Zwischen 1996 und 1998 haben sich 16 Gemeinden, in der zweiten und dritten Phase neun Gemeinden beteiligt.
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Landespressestelle (LageplanFahrplan)
Download:
Ein kleines Stück die Welt vor Ort verändern (994 kB)
Die erforderlichen Programme zum Anzeigen und Abspielen finden Sie hier: Download Programme