vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2002 · Vorarlberg Magazin Nr. 103 / 2002
Kinderbetreuung. Die gesellschaftlichen Veränderungen zeigen im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf die Notwendigkeit von Kinderbetreuungen auf. Landesrätin Schmid: „Mein Anliegen ist es, den Eltern Wahlfreiheit zu bieten. Beide Optionen – sowohl die Betreuung des Kindes innerhalb der Familie als auch die außerhäusliche Kinderbetreuung auf Grund von Erwerbstätigkeit – sollen nebeneinander möglich sein. Wichtig ist, dass immer das Wohl des Kindes im Mittelpunkt steht". Die außerhäusliche Kinderbetreuung soll eine ergänzende Leistung und Hilfestellung zur Unterstützung der Eltern sein. Von Maryrose Sutterlüty
Ziel ist es, ein bedarfsgerechtes Angebot in der Kinder- und SchülerInnenbetreuung in Vorarlberg zu schaffen. Das Land Vorarlberg unterstützt diesen bedarfsgerechten Ausbau. Ein neuerliches Signal dafür sind die neuen Kinderbetreuungsrichtlinien, die für Landesrätin Schmid „eine wesentliche Verbesserung für die bestehenden aber auch die neu zu errichtenden Kinderbetreuungseinrichtungen bedeuten".
Kinderbetreuungsangebot
In den vergangenen Jahren wurden in Vorarlberg neue Kinderbetreuungsplätze geschaffen, die sowohl von den Gemeinden als auch von der Vorarlberger Landesregierung gefördert werden. Wurden beispielsweise im Jahre 1998 noch 465 Kinder in Kinderbetreuungseinrichtungen betreut, so sind es mittlerweile 802 Kinder, die in 28 Kinderbetreuungseinrichtungen betreut werden.
Wichtig und entscheidend ist, dass diese Kinderbetreuungseinrichtungen eine qualifizierte und kontinuierliche Betreuung für die Kinder anbieten. Die Öffnungszeiten orientieren sich nach Möglichkeit nach den Bedürfnissen der Eltern. Eine mindestens halbtägige Berufstätigkeit der Eltern muss möglich sein.
„Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für die Politik eine zentrale familienpolitische Herausforderung."
Greti Schmid
Familienreferentin
Weiters besteht in fast allen Vorarlberger Gemeinden ein qualitativ wertvolles und kindgerechtes, flexibles Angebot an Kinderbetreuungsplätzen bei Tagesmüttern/-eltern. Dieses Angebot ermöglicht eine individuelle und zeitlich flexible Betreuung.
Vorerst erstreckt sich das Betreuungsangebot für Schülerinnen und Schüler nur auf die vier Bezirksstädte. Landesrätin Schmid: „Schwerpunkt in diesem Jahr bildet der verstärkte bedarfsgerechte Ausbau der Schülerbetreuungseinrichtungen".
Die wesentlichen Verbesserungen
Neue Förderrichtlinien
Die Landesverantwortlichen haben durch den Beschluss der neuen Förderungsrichtlinien einen neuerlichen Impuls zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesetzt. Mit Blick auf einen bedarfsgerechten Ausbau des Angebotes wurden die neuen Richtlinien in enger Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Gemeindeverband erstellt.
Landesrätin Schmid: „Durch diese neuen Richtlinien wird eine weitere Absicherung der Kinderbetreuungseinrichtungen erzielt".
Kinderbetreuung in Vorarlberg
Betreuung von
Download:
Der Vorarlberger Maßstab - Die Bedürfnisse des Kindes (705 kB)
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