vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2002 · Vorarlberg Magazin Nr. 103 / 2002
LH Sausgruber gratuliert den ersten Vorarlberger Beziehern des Kinderbetreuungsgeldes, Familie Marika und Johann Willam aus Alberschwende mit den Söhnen Christian und Andreas (stehend), links: Bürgermeister Walter Rüf.
Liebe Vorarlbergerinnen, liebe Vorarlberger!
Unser Land präsentiert sich heute als eine moderne Aufsteigerregion mit menschlichem Gesicht – dort liegt auch der Kern unserer künftigen Bemühungen – in der Verbindung von Leistungsfähigkeit und Menschlichkeit.
Politik für Markt und Menschlichkeit
Das Wohlbefinden der Menschen hängt nämlich nicht allein von der Wirtschaftskraft, sondern auch stark vom gemeinsamen Zusammenleben ab: Deshalb führen wir unter dem Motto „Politik für Markt und Menschlichkeit" unsere zukunftsorientierte Vorarlberger Wirtschafts- und Standortpolitik fort und setzen gleichzeitig wichtige Impulse für das menschliche Miteinander, etwa bei der Förderung der Familien.
Das Gemeinsame betonen – Stärken entwickeln
Das Gemeinsame betonen, Stärken entwickeln, das sehen wir als Chance. Deshalb unterstützen wir, was Menschen zusammenführt, und nicht, was sie spaltet. Erst aus der gewachsenen Zusammengehörigkeit, aus Menschlichkeit in überschaubaren Einheiten kommt die Kraft, die großen Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft zu meistern. Im Kreis der Familien, in der Nachbarschaft, im Freundeskreis erleben wir Geborgenheit. Mehr denn je ist dabei ein klares „Ja" zu Kindern und zur Familie wichtig. Die Kinder sind das schwächste Glied unserer Gesellschaft – es liegt an uns, ihnen die Chance für eine starke Zukunft zu geben.
Kinder brauchen Eltern, haben Recht auf Erziehung
Kinder brauchen Eltern und sie haben ein Recht auf Erziehung, die Heimat und Geborgenheit gibt. Das heißt aber nicht, die Augen vor Veränderungen zu verschließen: Die Lebenswirklichkeit vieler Familien hat sich grundlegend verändert, darauf muss auch die Politik eingehen. Immer häufiger müssen beide Elternteile erwerbstätig sein, immer häufiger zerbrechen Beziehungen und sind Alleinerziehende auf fremde Hilfe angewiesen. Immer häufiger sind Eltern mit der Erziehung alleine überfordert und brauchen Unterstützung aus einem sozialen Netz.
Landes-Familienförderung weiter angehoben
Deshalb ist es richtig und notwendig, unser Kinderbetreuungsangebot in Zusammenarbeit mit den Gemeinden, oder wenn möglich auch mit der Wirtschaft, bedarfsgerecht weiter zu entwickeln. Zudem haben wir parallel zum Bundeserziehungsgeld die Landes-Familienförderung weiter angehoben. Damit die Lebensqualität für die Familien in Vorarlberg auch in Zukunft gesichert werden kann: Für uns und unsere Kinder!
Herbert Sausgruber
Landeshauptmann
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Landespressestelle (LageplanFahrplan)
Download:
Ja zu Kindern Ja zur Familie (623 kB)
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