vorarlberg.at · Presse · Landespressestelle · Vorarlberg Magazine · Vorarlberg Magazine 2001 · Vorarlberg Magazin Nr. 101 / 2001
Innovation und Kooperation
Als „Leitfaden" für künftige wirtschaftspolitische Aktivitäten des Landes Vorarlberg und insbesondere für die Arbeit der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH wurde ein Strategisches Programm „Vorarlberg 2005 Plus" erstellt. Zentrale Elemente sind die Bereiche Innovation, Forschung & Entwicklung sowie Kooperation. Das Programm soll laut Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Manfred Rein ein maßgeblicher Beitrag auf dem Weg Vorarlbergs zu einer Top-10-Region in Europa sein.
Gesundheitspolitischer Anreiz
Die Koppelung des im Parlament jüngst beschlossenen Kinderbetreuungsgeldes an die Mutter-Kind-Pass-Untersuchung ist für Landesrat Hans-Peter Bischof eine sinnvolle Maßnahme. Er rechnet mit positiven Auswirkungen dieses finanziellen Anreizes auf die Untersuchungszahlen. „Jede nicht durchgeführte Mutter-Kind-Pass-Untersuchung ist ein Schlag gegen die Gesundheitsvorsorge", so Bischof.
Lebendige Alpwirtschaft
Durch den Einsatz der Bauern und die Leistungsabgeltung des Landes ist es gelungen, auch nach nunmehr sechsjähriger EU-Mitgliedschaft die Bewirtschaftung der heimischen Alpen zu sichern. Dieses Resumee zogen Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Agrarlandesrat Erich Schwärzler nach der traditionellen Alpexkursion der Landesregierung, die diesmal vom Silbertal ins Klostertal führte. Insgesamt verbringen wieder rund 38.000 Stück Vieh den Sommer auf den 560 Vorarlberger Alpen. Die Tiere werden von 950 Älplerinnen und Älplern betreut.
Mehr Hochwassersicherheit
Die nach dem Hochwasser vom August 2000 erforderlichen Sofortmaßnahmen in Frastanz und Göfis sind abgeschlossen. Es sei gelungen, eine Lösung umzusetzen, die sowohl der Notwendigkeit des Hochwasserschutzes als auch den Interessen der Natur Rechnung trägt und daher breite Zustimmung genießt, lobte Landesstatthalter Hubert Gorbach das Projekt. Neben Dammerhöhungen wurden im Gebiet Göfis-Schildried ein Hochwasserpumpwerk, ein Damm entlang des Schildriedweges sowie zwei Entwässerungskanäle gebaut. Die Gesamtkosten betragen gut drei Millionen Schilling (rund 220.000 Euro).
Biosphärenpark Großes Walsertal
Als „Modellregion für nachhaltige Entwicklung" bezeichnete Landeshauptmann Herbert Sausgruber das Große Walsertal anlässlich der Eröffnung der Biosphärenpark-Infostelle in Thüringerberg. Mit der Anerkennung durch die UNESCO ist das Große Walsertal nun Mitglied in einem weltweiten Netzwerk von fast 400 weiteren Regionen.
Erstklassige Lehrlingsausbildung
Beim Bundeslehrlingswettbewerb standen Vorarlberger Lehrlinge aus den Lehrberufen Dachdecker, Tischler, Massage und Spengler auf dem Siegerpodest. Für Landesrat Siegi Stemer zeigt dieses schöne Ergebnis einmal mehr, „welche hervorragende Lehrlingsarbeit in den Vorarlberger Betrieben und Berufsschulen geleistet wird". Davon profitieren einerseits die jungen Menschen, weil sie die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, andererseits die Unternehmer, die sich die Mitarbeit dieser qualifizierten Fachkräfte sichern können, so Stemer.
Zivilschutz geht jeden an!
„Weil sich Katastrophen nicht ankündigen, kann niemand ausschließen, dass sie schon morgen stattfinden. Unter dieser Devise leistet der Zivilschutzverband seit Jahren wertvolle Arbeit im vorbeugenden Zivil- und Katastrophenschutz", das betonte Sicherheits-Landesrat Erich Schwärzler bei der Generalversammlung des Vorarlberger Zivilschutzverbandes. Gottfried Schröckenfuchs wurde wieder einstimmig zum Präsidenten gewählt. Zum Nachfolger von Geschäftsführer Albert Sepp wurde Hubert Vetter bestellt.
Zeit für die Familie
Als „wertvolle Gelegenheit, Zeit miteinander zu verbringen" bezeichnete Landesrätin Greti Schmid die Ferien-Familien-Feste, die in Dornbirn, Meiningen, Au, Brand und Gaschurn stattfanden. Der Erfolg kann sich sehen lassen. Insgesamt besuchten gut 2.500 Vorarlbergerinnen und Vorarlberger die Veranstaltungen.
Dörler zieht positive Bilanz
Laut Landtagspräsident Manfred Dörler war "das erste Halbjahr parlamentarischer Arbeit von mehreren herausragenden Ereignissen geprägt". Als konkrete Beispiele dafür nennt Dörler die Bemühungen des Landtages in den Bereichen Wasserbewirtschaftung und Wassernutzung. Die Übertragung der Rechtsträgerschaft der Landeskrankenanstalten an die LKH-Betriebsgesellschaft sowie das zukunftweisende Landes-Elektrizitätswirtschafts-Organisationsgesetz, das vor allem im Bereich erneuerbarer Energien Vorarlbergs Rolle als Öko-Stromland Nr. 1 in Österreich stärke, seien wesentliche Elemente der Arbeit des Landtages. Mit dem Heimgesetz, das im Herbst dem Landtag zur Beschlussfassung vorgelegt wird, werde Vorarlberg ein weiteres, wichtiges Kapitel im Sozialbereich schreiben.
Kontakt:
Amt der Landesregierung – Landespressestelle (LageplanFahrplan)
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