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Landwirtschaft - Ökoland Vorarlberg

Veranstaltung "Erfahrungsbericht von Bauer an Bauern"

Rund 20 Bäuerinnen und Bauern folgten der gemeinsamen Einladung des Landes, der Landwirtschaftskammer und Bio Austria am Freitag, den 20.04.2018 nach Alberschwende auf den Biohof von Günther Winder und seiner Familie. Vor Ort informierten sich die Besucher in gemütlicher Atmosphäre über die biologische Milchviehhaltung. Benjamin Mietschnig von der Landwirtschaftskammer Vorarlberg stand beratend zur Seite.

Im Vordergrund dieser Veranstaltung stand der Informationsaustausch zwischen Bäuerinnen und Bauern, die über eine konventionelle oder einer Heumilchwirtschaftsweise verfügen und Günther Winder, der mit seiner Familie sein Hof seit 2009 nach biologischen Richtlinien (EU und Bio-Austria zertifiziert) führt. Nachdem circa 20 Interessierte in Alberschwende erschienen sind, erzählte Günther Winder über seine Beweggründe, auf "Bio" umzustellen.

"Viele Kontrollen, warum Bio?"

Fragen zu den jährlichen Kontrollen kamen seitens der Gäste auf. Der Ordner mit den Kontrollberichten war schnell gefunden und nahm dann sämtliche Zweifel, die einige der Besucher hegten. So kompliziert, wie es sich viele vorstellen, ist es nicht, war die allgemeine Stimmung nach der Veranstaltung. Die meisten der Anwesenden verfügen bereits über Ställe, die den Bioanforderungen entsprechen. Dass in der biologischen Milchviehhaltung zu (Bio-)Silage gegriffen werden darf, war neu und stieß auf große Zustimmung. Das größte Thema scheint derzeit die Infrastruktur in Vorarlberg zu sein: nämlich die Abholung der Milch in der Nähe des jeweiligen Landwirts.

Unterstützung in Umstellungsphase

Neue Bio-Betriebe befinden sich in einer bis zu zwei Jahre langen Umstellungsphase, in der zwar die Wirtschaftsweise Bio ist, die Produkte aber nicht als Bio-Produkte vermarktet werden können, erzählt Günther Winder, der auch im Beirat der Bio Austria Vorarlberg ist. Die Produkte müssen somit trotz Einsatz von biologischen Betriebsmitteln zu den marktüblichen konventionellen Preisen vermarktet werden. Es entstehen anfänglich für die Landwirte Mehrkosten durch die biologische Bewirtschaftung (Betriebsmittel, Investitionen, usw.), die aber nicht durch höhere Preise abgegolten werden. Diese Anfangshürde durch Mindereinnahmen wird durch eine Umstellungsförderung des Landes ein Stück weit ausgeglichen, fasst Benjamin Mietschnig von der Landwirtschaftskammer zusammen.

Geht's den Kühen gut, ist alles gut

Hervorzuheben ist die grundsätzliche Einstellung gegenüber seinen Tieren und die damit verbundene gestiegene Lebensqualität am Hof und der Produkten, welche die biologische Wirtschaftsweise bewirkt, meint der Gastgeber. Eine konventionelle Landwirtschaft könne er sich nicht mehr vorstellen, betont Günther Winder. Für ihn überwiegen die Vorteile, welche ihm "Bio" bringt. Für die Besucher vielleicht in Zukunft auch, meint er abschließend schmunzelnd.

BIOCheck Ansprechperson: Benjamin Mietschnig Landwirtschaftskammer Vorarlberg (Tel.:05574/400-211)

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