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Landwirtschaft - Jagd

Jagdlicher Dialog im Zeichen des Schutzwaldes

Der Schutzwald und seine Bedeutung für den Siedlungsraum in Vorarlberg standen im Mittelpunkt des vierten Jagdlichen Dialoges in Nenzing. Anhand von praktischen Beispielen zeigte sich, dass der Schutzwald nur durch eine enge Zusammenarbeit von Forst und Jagd erfolgreich bewirtschaftet werden kann. Bezirksjägermeister Lothar Tomaselli berichtete über das Rotwildbesenderungsprojekt Rätikon, welches in den nächsten vier Jahren die Rotwildwechselbeziehungen zwischen den Ländern Graubünden, Liechtenstein und Vorarlberg mit modernster Technik untersucht. Die daraus gewonnen Ergebnisse sollen einer großräumigen länderübergreifenden Rotwildbewirtschaftung dienen. Geschäftsführer DI Siegbert Terzer erläuterte die Kooperation von Jagd, Forst, Alpwirtschaft und Grundeigentum am Beispiel der Agrargemeinschaft Nenzing. Er zeigte dabei vor allem den Handlungsspielraum und die Möglichkeiten, welches das Jagdgesetz in Vorarlberg dem Grundeigentümer zur Unterstützung der Waldbewirtschaftung bietet, auf. Diese reichen von der Selbstbewirtschaftung eines Revieres mit Anstellung des Jagdschutzorgans beim Grundeigentümer bis hin zur jagdlichen Organisation in extrem schwierigen Schutzwaldsanierungsprojekten unter Verzicht von Jagdpachteinnahmen und spezieller Handhabung des Wildbrets. Die gemeinsame Begehung im Schutzwaldsanierungsprojekt Gampberg unterstrich die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit von Forst, Jagd und Grundeigentum in der Schutzwaldbewirtschaftung. Denn die Schaffung der notwendigen Infrastruktur, wie zum Beispiel Begehungssteige zur intensiven Bejagung eines schwer zugänglichen Gebietes, kann nicht vom Jagdpächter allein errichtet werden. Außerdem wurde allen Begehungsteilnehmern vor Augen geführt, dass eine Basiserschließung mit Forststraßen nicht nur für die forstliche Bewirtschaftung, sondern vor allem auch zur raschen jagdlichen Erreichbarkeit des Gebietes eine wesentliche Voraussetzung bildet.

 

Der vielfach enge Spielraum in der Schutzwaldentwicklung erfordert ein konsequentes Handeln. Aus diesem Grund bittet Landesrat Ing. Erich Schwärzler die Jagdausübenden und Jagdschutzorgane, aber auch die Grundeigentümer, die jagdgesetzlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, die einer angemessenen Wald-Wildentwicklung dienen. Hierzu zählt auch die rechtzeitige Durchführung und die vollständige Erfüllung der vorgeschriebenen Abschusszahlen.

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