Die Auswahl des richtigen forstlichen Vermehrungsgutes entscheidet über die Stabilität unserer Wälder. Deshalb kommt es bei der Aufforstung auf die Auswahl des richtigen Saat- und Pflanzgutes an. Jeder Baum hat genetisch bedingte spezifische Wuchseigenschaften: Er kann schnell oder langsam wachsen, gegen äußere Einflüsse widerstandsfähig oder eher labil sein.
Auch innerhalb der Baumarten gibt es eine große Variabilität der Eigenschaften. Die Umweltfaktoren wie z.B. Boden, Exposition oder Höhenklage wirken dabei auf den Baum und sein Wuchsverhalten ein. Das Erbgut des Baumes setzt aber den genetischen Rahmen, innerhalb dessen der Baum auf die äußeren Faktoren reagiert.
Da ein Baum jedoch älter als 100 Jahre wird und in dieser langen Zeitspanne stabil wachsen soll, ist es außerordentlich wichtig, das richtige standortsangepasste Vermehrungsgut zu verwenden. Denn genetisch bedingte Nachteile zeigen sich oft erst nach Jahrzehnten.
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Amt der Landesregierung – Forstwesen (LageplanFahrplan)
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Bundesamtsblätter1-2004 (1.9 MB)
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