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Jugend - Jugendwohlfahrt

Zielgruppe der "Frühen Hilfen"

Vorwiegend Eltern in belastenden Lebenslagen mit geringen Bewältigungsressourcen.

schwangere Mütter

Eltern mit Babies und Kleinkinder (ca. 0 – 3 Jahre)

„Frühe Hilfen“ wendet sich an Schwangere, Mütter, Väter und Familien, deren Lebenssituation gekennzeichnet ist durch:

  • Unsicherheiten im Umgang mit dem Kind oder Überforderung
  • vielfältige psychosoziale Belastungen, z.B. Armut, soziale Isolation, alleinerziehend, Migrationshintergrund, mit Gewalt einhergehende Lebensbedingungen,…
  • psychische Erkrankungen, z.B. Suchtverhalten und Abhängigkeit, Depression, Angststörung, Psychosen,…
  • Kinder mit Entwicklungsrisiken, z.B. Frühgeburt. Mehrlingsgeburt, Behinderung, Krankheit,…
  • minderjährige Mutterschaft/Vaterschaft

Schätzungsweise 5 % aller Kinder wachsen in Verhältnissen auf, in denen ein Risiko für Vernachlässigung besteht (Fegert 2009). Esser und Weinel (1999) schätzen, dass etwa 5 – 10 % aller in Deutschland lebenden Kinder von Vernachlässigung betroffen sind. In Vorarlberg gibt es hinsichtlich der Anzahl von Risikofamilien keine eigenen Erhebungen, es ist jedoch davon auszugehen, dass in Vorarlberg ein ähnlicher quantitativer Bedarf besteht wie in vergleichbaren Regionen. Bei ca. 3.800 Geburten pro Jahr in Vorarlberg (2009: 3.765 Geburten / 2010: 3.853 Geburten) wäre demnach die Anzahl der Hochrisikofamilien auf ca. 190 bis ca. 380 Familien zu schätzen

 

 

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