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Sport - Sport aktuelles

Kinderschutz im Sport

Vorbeugen, erkennen, richtig handeln. Sport soll Spaß machen, Ausgleich zum Alltag sein, Probleme, Sorgen und Stress vergessen lassen.Und dabei soll man sich mit Problemen wie sexueller Missbrauch auseinandersetzen? Die Antwort lautet ja!
Kinderschutz im Sport
Sport ist eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen von Kindern/Jugendlichen. Sport macht Spaß und trägt dazu bei, dass sich Kinder/Jugendliche zu starken und selbstbewussten Menschen entwickeln können.
Die besondere körperliche und emotionale Nähe (erhöhte Körperbezogenheit, Erforderlichkeit von Körperkontakt, Umziehsituation, Wettkämpfe mit Übernachtung,…), die beim Sport entstehen kann, ist etwas Natürliches und stärkt normalerweise die Bindung untereinander.
Durch die starke Bindung zu TrainerInnen und Betreuungspersonen, haben diese einen großen Einfluss auf Kinder/Jugendliche. Sie sind, außerhalb der Familie, Personen, denen sich Kinder/Jugendliche anvertrauen können sowie unterstützt und geschützt werden.
Die Gefahr in Vereinen ist, dass das Vertrauen der Kinder/Jugendlichen ausgenutzt wird.
Kindeswohlgefährdung erkennen I richtig handeln I vorbeugen
Allgemein werden vier Erscheinungsformen von Gewalt unterschieden. Diese sind Vernachlässigung, körperliche Gewalt, psychische (seelische) Gewalt und sexualisierte Gewalt und können in Kombination auftreten. Die Gewalt kann von jeder Person ausgehen.

Erkennen
Manchmal kann man Anhaltspunkte erkennen. Anhaltspunkte sind aber noch keine Beweise. Solche Anhaltspunkte können sein:
• Unerklärlicher Rückzug aus dem Verein oder plötzliche Abwendung von einer Bezugsperson
• Plötzliche und unerklärliche körperliche Beschwerden
• Verändertes Verhalten gegenüber Vertrauenspersonen
• Veränderte Beziehung zum eigenen Körper
• Ess- oder Schlafstörungen
• Extremer Leistungsabfall oder Leistungssteigerung
• Starke „Vernarrtheit“ einer Betreuungsperson auf ein Kind

Richtig handeln

• Kinder und Jugendliche, die sich äußern, werden ernst genommen.
• Gefährdeten Kindern/Jugendlichen wird die Bereitschaft signalisiert zuzuhören, ohne sie zu bedrängen.
• Übereiltes Handeln wird vermieden.
• Aussagen von Kindern/Jugendlichen werden möglichst wortgetreu und mit Datum dokumentiert.
• Hilfe und Unterstützung wird bei Fachpersonen eingeholt. Dies ist auch anonym möglich.

Vorbeugen im Verein
• Kinder/Jugendliche wissen, an wen sie sich im Verein als Gewaltbetroffene wenden können.
• Es gibt mindestens eine Person innerhalb des Vereins, die Ansprechperson für Kinderschutzfragen ist.
• Die Verhaltensregeln im Umgang mit Kindern/Jugendlichen sind allen bekannt und werden verlässlich eingehalten.
• Es ist bekannt, wie bei Anhaltspunkten für Gewalt an Kindern/Jugendlichen vorgegangen wird.
• Bei der Auswahl von Personen, die mit Kindern/Jugendlichen arbeiten, wird dies berücksichtigt (Vorlage Strafregisterbescheinigung, Ehrenkodes,…).
• Das Thema Kinderschutz wird in die Satzung aufgenommen.

Fachstellen:

ifs-Kinderschutz

T: 05/1755 505, E: kinderschutz@ifs.at, W: www.ifs.at/kinderschutz

Kinder- und Jugendanwaltschaft
T: 05522/84900, E: kija@vorarlberg.at; W: www.vorarlberg.kija.at

Kinder- und Jugendhilfeabteilung der Bezirkshauptmannschaft
BH Bludenz T: 05552/6136-51514 E: bhbludenz@vorarlberg.at
BH Bregenz T: 05574/4951-52516 E: bhbregenz@vorarlberg.at
BH Dornbirn T: 05572/308-53513 E: bhdornbirn@vorarlberg.at
BH Feldkirch T: 05522/3591-54518 E: bhfeldkirch@vorarlberg.at

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kompetenzzentrums Kinderschutz Vorarlberg.


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