vorarlberg.at · Sport · Sport in Vorarlberg · Sportkonzept 2009-2015
Dieser Prozess der Weiterentwicklung soll in einer Stärkung der Strukturen in den Vorarlberger Sportverbänden und -vereinen münden. Doch nicht nur sie stehen vor neuen Herausforderungen. Auch das Sportreferat des Landes und der Sportservice Vorarlberg reagieren frühzeitig auf die neue Situation.
In den vergangenen Jahren hat sich der Sportservice Vorarlberg zu einer kompetenten Anlaufstelle weiterentwickelt. Die Verleihung des Olympiasiegels ist Ausdruck dieser hohen Qualität.
Bereits während der Erstellung des Sportkonzeptes hat sich herauskristallisiert, dass dieses hohe Niveau eine ständige Führung vor Ort bedarf. Daher haben das Sportreferat des Landes und der Sportservice Vorarlberg durch personelle und strukturelle Weichenstellungen ihre Service- und Managementleistungen noch einmal deutlich erhöht und damit an spürbarer Durchschlagskraft gewonnen.
Im Detail gilt ab 1. Jänner 2010:
Das Sportreferat des Landes und der Sportservice Vorarlberg sind gemeinsam für die strategische Ausrichtung des Vorarlberger Sports verantwortlich.
Martin Schäffl übernimmt als Geschäftsführer der Sportservice Vorarlberg GmbH in Dornbirn hauptverantwortlich die operative und sportspezifische Umsetzung des Vorarlberger Sportkonzeptes und ist neben den bekannten Aufgabenfeldern erste Anlaufstation für:
Günter Kraft übernimmt die Leitung des Sportreferates beim Amt der Vorarlberger Landesregierung in Bregenz, das den sportadministrativen Bereich koordiniert und schwerpunktmäßig folgende Aufgaben abwickelt:
Mit dieser Zuordnung wollen wir den neuen Herausforderungen aktiv begegnen und unsere Stärken entsprechend bündeln.
Laut Sportlandesrat Siegi Stemer bildet das Strategiepapier die Grundlage und den Leitfaden für die weitere Entwicklung Vorarlbergs als aktives Sportland. Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Stemer nutzten die Veranstaltung zudem, um den ersten "Vorarlberg Trainern", die den einjährigen Grundlehrgang erfolgreich absolviert haben, ihre Urkunden zu überreichen. Nach weiteren zwei Ausbildungsjahren erhalten die Kursteilnehmer ein Diplom.
Dem neuen Sportkonzept vorangegangen ist eine breit angelegte Auseinandersetzung mit sämtlichen Bereichen des Vorarlberger Sports. Daraus sind Ziele und Strategien abgeleitet worden, die danach in konkrete Realisierungsschritte übersetzt wurden. Die daraus abgeleiteten Ziele und Strategien wurden in konkrete Realisierungsschritte übersetzt. In den Prozess haben sich die verschiedensten Partner engagiert eingeklinkt. Gerade darin bestehe der große Unterschied zu anderen, vielfach statischen Papieren, ist Stemer überzeugt: "Mit dem Konzept wird eine neue Sportkultur in Vorarlberg verankert – im Spitzen- und Leistungssport ebenso wie im Breitensport".
Für Landeshauptmann Sausgruber soll mit dem Sportkonzept der nächste Qualitätssprung erreicht werden: "Die Begeisterung der Menschen in Vorarlberg am Sport und für den Sport ist groß. Wichtig ist, ein qualitativ hochwertiges Umfeld bereit zu stellen". Ein wesentlicher Vorteil des Konzepts liegt seiner Meinung nach darin, dass der weitere Weg des Vorarlberger Sports nachvollziehbar wird und Verbesserungen auf allen Ebenen messbar gemacht werden. Großes Augenmerk lege man dabei insbesondere auf die sportliche Förderung von Kindern und Jugendlichen.
"Vorarlberg Trainer"
In genau diese Richtung zielt der "Vorarlberg Trainer", der Bestandteil eines breiten Aus- und Fortbildungsprogrammes ist, das innovative Akzente im Gesundheits- und Sportbereich setzt. Ende September 2008 wurde der erste Grundkurs gestartet und heute – nach über einem Jahr – haben die ersten erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen die Urkunden erhalten. Die insgesamt dreijährige Trainerausbildung wird am Ende mit einem Diplom abgeschlossen. Nach wie vor sei diese Ausbildung in ihrer Art in Europa einzigartig, erläuterte Martin Keßler, Leiter des Sportreferates im Amt der Landesregierung: "Sie setzt Disziplin, Ausdauer, Eigenengagement sowie praxisorientiertes und vernetztes Lernen und Handeln voraus. Die Teilnehmenden werden in die Lage versetzt, einen komplexen, individuellen 4-Jahres-Trainingsplan für einen Olympiateilnehmer zu gestalten".
Die Präsentation des Sportkonzeptes ließen sich auch einige bekannte Vorarlberger Olympiasieger sowie junge heimische Olympia-Hoffnungen nicht entgehen. Mit dabei waren unter anderem Patrick Ortlieb, Mario Reiter, Hubert Strolz, Hubert Hammerer, Robert Meusburger sowie die Vancouver-Kandidaten Markus Schairer und Susanne Moll.
Sportkonzept als Download (PDF 6,44 MB)
Die Landestrainer haben neben der operativen Durchführung des Kadertrainings noch eine Reihe anderer Aufgaben. Im Wesentlichen sollten sie auch als Schnittstelle zum Sportservice fungieren und Strukturentwicklungsprojekte vorantreiben. Somit wurde eine hoch professionelle Trainerplattform geschaffen. Wöchentlich stattfindende Meetings dienen vor allem dem Know-How Aufbau und Transfer über die Sportarten hinweg. Synergien können so optimal genutzt werden.
Wir sind uns sicher, dass dieser Schritt uns maßgeblich unserem Ziel „Sportland Nummer 1“ zu werden, näherbringen wird.
Vorstellung Landestrainer:
(Weitere folgen in Kürze)