vorarlberg.at · Sport · Sport in Vorarlberg · Olympiazentrum Dornbirn
Der Vertrag für das Olympiazentrum - dem dritten offiziellen Olympiastützpunkt Österreichs - wurde am 11. Mai 2007 von Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber, Sportlandesrat Mag. Siegi Stemer, ÖOC-Präsident Leo Wallner und ÖOC-Generalsekretär Heinz Jungwirth unterzeichnet. Am 24. April 2009 wurde der Vertrag um weitere vier Jahre verlängert.
„Die Erfahrungen, die in diesem Zeitraum gesammelt werden konnten, fallen äußerst positiv aus. Mit dem Olympiazentrum ging für den heimischen Spitzensport ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung, auf den beharrlich und konsequent hingearbeitet wurde", freut sich Sportlandesrat Mag. Stemer.
Das ÖOC verfolgt mit der Installierung von regionalen Olympiazentren das Ziel, durch professionelle Strukturen die Trainings- und Betreuungsbedingungen für die heimischen Athleten nachhaltig zu verbessern. Ein eigens für dieses Vorhaben entwickelter Strukturplan regelt die personellen und gerätetechnischen Voraussetzungen, die ein Olympiazentrum zu erfüllen hat. Durch die Vernetzung untereinander wird es Athleten ermöglicht, an jedem Stützpunkt auf dieselben Rahmenbedingungen zurückgreifen zu können.
Hauptprofiteure dieser Einrichtung sind die Spitzenathletinnen und Spitzenathleten des Landes. Einerseits kommen sie in den Genuss einer professionellen Infrastruktur, andererseits eröffnen sich interessante Austauschmöglichkeiten mit nationalen und internationalen Leistungssportlern, die diese Einrichtung ebenfalls nutzen.
Neben den professionellen Rahmenbedingungen für den Spitzensport profitieren auch alle anderen Sportbegeisterten von den Vorteilen des neuen Serviceangebotes. Angesprochen werden dabei Verbände, Vereine aber auch jeder einzelne Sportinteressierte.
Die 20 Ländle-Medaillengewinne bei Winterspielen (zehn Gold-, sieben Silber- und vier Bronzemedaillen) verteilen sich auf 13 Sportler(innen). Die fleißigste Medaillensammlerin war Trude Jochum-Beiser mit zwei Gold- und einer Silbermedaille vor Anita Wachter mit einer Gold- und zwei Bronzemedaillen.
Interessante Informationen:
Vlbg. Starter Olympische Sommerspiele
Vlbg. Starter Olympische Winterspiele
Fotos der Vorarlberger Olympiasieger
Kurzer Film über Vorarlberger Olympiasieger (folgt in Kürze)
Interviews:
Markus Schairer und
Tamira Paskez - nur 2 erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler im Vorarlberg Olympia Kader.
(Fotos: Agence Zoom und Head)
Mit der Einzelspitzensportförderung verfolgt das Land Vorarlberg das Ziel, Athletinnen und Athleten in der Ausübung des Spitzen- und Leistungssports zielgerichtet zu fördern und zu unterstützen. Die Weiterentwicklung des Spitzen- und Leistungssports ist für die gesamthafte Entwicklung des „Sportlandes Vorarlberg“ von enormer Bedeutung. Als eines der Maßnahmenfelder ist daher im Sportkonzept 2009-2015 auch ein Sportentwicklungsplan für Einzelspitzensportlerinnen und –sportler angeführt.
Die Vorarlberger Sportlerinnen und Sportler konnten in den einzelnen Sportarten bemerkenswerte Erfolge erzielt werden, in Summe bleiben die Ergebnisse aber vielfach hinter den Erwartungen zurück (insbesondere bei Olympischen Spielen). Aus diesem Grund wurde es notwendig, die mit 01.10.2006 in Kraft getretene Richtlinie zur Förderung von Athletinnen und Athleten in den olympischen Sportarten zu adaptieren.
Die Förderungen des Landes Vorarlberg sollen künftig nicht mehr ausschließlich ergebnisorientiert sein, vielmehr gilt es vorhandene Potenziale zu erkennen und den Sportler/die Sportlerin frühzeitig zu fördern und zu unterstützen und so auf dem sportlichen Weg nach oben bestmöglich zu begleiten.
Die Athletinnen und Athleten können künftig in folgende Kader eingestuft werden:
Olympische Sportarten:
Nicht olympische Sportarten:
Die Richtlinien treten rückwirkend mit 1.10.2009 in Kraft.
Richtlinien zum Herunterladen:
Olympiamodell Sommersportarten Neueinstufung Oktober 2011
Olympia Hoffnungskader
Nicht olympische Sportarten Einstufung Oktober 2010
Olympiamodell Wintersportarten Einstufung März 2011
Olympia- Kader
Olympia Hoffnungskader
Olympia Talentekader
High Potential Kader
Nicht olympische Sportarten
(Stand: 30.01.2012)
Nützliche Downloads für Kadermitglieder:
Als Resultat ergibt sich eine differenzierte Bestandsaufnahme von verschiedenen Dimensionen des Erfolgs Österreichs bei Olympischen Winterspielen. Als Folge der Vorgehensweise ergeben sich jedoch je nach Blickwinkel verschiedene Ableitungen und Einschätzungen. Vermeintlich eindeutige Aussagen sind prima Vista vor dem komplexen Hintergrund kaum möglich. Die ausgearbeiteten Statistiken lassen aber eine differenzierte Perspektive über die Erfolgsbilanz Österreichs bei Olympischen Winterspielen für alle Betrachter offen. Trotzdem möchten Univ.-Prof. Dr. Marcus Hudec und Michael Wenzel (ÖOC) einige zentrale Befunde festhalten und in kurzen Thesen zusammenfassen: