Hier einige Zahlen und Angaben aus dem Tätigkeitsbericht der Abteilung IVb - Gesundheit und Sport über das Jahr 2010:
Spitalwesen
Folgende Bewilligungen nach dem Spitalgesetz wurden erteilt:
Landeskrankenhaus Feldkirch:
– Betriebsbewilligung für den Umbau PET-CT und Lüftungszentrale im Zentralen Röntgeninstitut
– Betriebsbewilligung für die biplane Röntgenanlage für Coronorangiographie im Institut für interventionelle Kardiologie
– Errichtungsbewilligung für die Erweiterung der Intensivstation durch eine Intermediate Care Unit (IMCU)
– Errichtungsbewilligung für die neue zentrale Zytostatikazubereitung
– Errichtungsbewilligung für das fahrerlose Transportsystem (FTS)
– Bestellung des neuen ärztlichen Leiters
– Bewilligung zur Änderung eines Dienstvertrages
– Zwei Bewilligungen zur Führung von Privatpraxen
– Fünf Bewilligungen von Verlängerungen zur Führung von Privatpraxen
Landeskrankenhaus Bludenz:
– Bestellung des neuen ärztlichen Leiters
– Bestellung des ärztlichen Leiters des Fachschwerpunktes für Urologie
Krankenhaus der Stadt Dornbirn:
– Betriebsbewilligung für neue Prosektur
Landeskrankenhaus Hohenems:
– Betriebsbewilligung für die umgebauten und sanierten Obergeschosse 6 und 7
– Errichtungs- und Betriebsbewilligungen für den provisorischen OP-Bereich
– Bestellung des neuen ärztlichen Leiters
– Bestellung des ärztlichen Leiters der Abteilung für Pulmologie
– Bestellung des ärztlichen Leiters des Fachschwerpunktes für konservative Orthopädie
– Eine Bewilligung zur Führung einer Privatpraxis
– Eine Bewilligung einer Verlängerung zur Führung einer Privatpraxis
Landeskrankenhaus Rankweil:
– Eine Bewilligung zur Führung einer Privatpraxis
Therapiestation Carina der Stiftung Maria Ebene, Feldkirch:
– (Teil-)Betriebsbewilligung der Sanierung und Erweiterung
Therapiestation Lukasfeld der Stiftung Maria Ebene, Meiningen:
– Errichtungsbewilligung für den Zubau Entzugsstation;
Carina – Zentrum für Kinderpsychiatrie und Kinderpsychosomatik, Feldkirch:
– Errichtungsbewilligung für einen Zubau
Rehabilitationsklinik Montafon, Schruns:
– Betriebsbewilligung der Sonderkrankenanstalt
Dialysestation Nenzing:
– Betriebsbewilligung für die erweiterte und von Bürs nach Nenzing verlegte Dialysestation
IVF Zentren Prof Zech, Bregenz:
– Bewilligung der Übertragung auf den neuen Rechtsträger „IVF Zentren Prof Zech – Bregenz GmbH“
SMO Bregenz – Zentrum für neurologische Rehabilitation, Bregenz:
– Errichtungs- und Betriebsbewilligungen für die Erweiterung
SMO Dornbirn – Zentrum für neurologische Rehabilitation, Dornbirn:
– Errichtungs- und Betriebsbewilligungen für die Verlegung an den Standort Riedgasse 2
Physiosport Burgi Muxel, Lech:
– Errichtungs- und Betriebsbewilligungen für die Verlegung des selbstständigen Ambulatoriums für physikalische Therapie
Institut für physikalische Medizin, Dr Wilhelm Gruber und Konrad Lutz, Lustenau:
– Errichtungs- und Betriebsbewilligungen des selbstständigen Ambulatoriums
Institut Zahnart, Dr Joachim E Lahme, Dornbirn:
– Errichtungsbewilligung für selbstständiges Zahnambulatorium
Institut Dr Huemer, Wolfurt:
– Bewilligung der Übertragung auf den neuen Rechtsträger „Zahnmedizinisches Institut Dr Huemer GmbH“
– Bewilligung einer neuen Institutsordnung
In den Akutkrankenanstalten ist im stationären Bereich ein weiterer Anstieg, wenn auch nicht mehr in dem Ausmaß wie in den Vorjahren, bei den aufgenommenen Patienten zu verzeichnen, wobei die durchschnittlichen Verweildauern immer kürzer werden.
Die folgende Darstellung dokumentiert die Zunahme der stationären Patienten in den Vorarlberger Krankenanstalten:
Jahr | Stationäre Patienten | Patienten je 1.000 Einwohner |
1970 | 31.152 | 109 |
1975 | 42.480 | 139 |
1980 | 52.234 | 169 |
1985 | 58.297 | 182 |
1990 | 66.070 | 193 |
1995 | 76.229 | 214 |
1996 | 81.449 | 227 |
1997 | 82.871 | 229 |
1998 | 86.335 | 238 |
1999 | 87.684 | 241 |
2000 | 88.443 | 242 |
2001 | 92.176 | 251 |
2002 | 95.492 | 256 |
2003 | 96.119 | 256 |
2004 | 98.701 | 260 |
2005 | 100.716 | 263 |
2006 | 101.833 | 264 |
2007 | 102.170 | 264 |
2008 | 106.206 | 272 |
2009 | 106.499 | 272 |
2010 | 106.631 | 270 |
Die Zahl der stationären Patienten erhöhte sich gegenüber 2009 von 106.499 auf 106.631, das sind 132 oder 0,12 Prozent. Die Anzahl der Patienten pro 1.000 Einwohner hat sich gegenüber dem Vorjahr erstmals, laut den o.a. Aufzeichnungen, verringert. Der Vergleich in Etappen von fünf Jahren von 1970 bis 1975 um 36,36 Prozent, von 1975 bis 1980 um 22,96 Prozent, von 1980 bis 1985 um 11,61 Prozent, von 1985 bis 1990 um 13,33 Prozent, von 1990 bis 1995 um 15,38 Prozent, von 1995 bis 2000 um 16,02 Prozent, von 2000 bis 2005 um 13,88 Prozent und von 2005 bis 2010 um 5,87 Prozent zeigt die stetige und sich immer wieder ändernde Zunahme von stationären Patienten. Dagegen hat sich die durchschnittliche Verweildauer in den Fondskrankenanstalten zwischen dem Jahr 1990 und dem Jahr 2009 um 48 Prozent verringert und ist gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Tage gesunken.