Seit dem Jahr 1987 ist in Österreich die Abgabe oral verabreichter Ersatzmittel zur Behandlung intravenös Drogenabhängiger rechtlich geregelt. Im Suchtmittelgesetz 1998 (SMG) wurde die Substitutionstherapie als anerkannte gesundheitsbezogene Maßnahme explizit verankert. Das Methadonprogramm in Vorarlberg besteht nun seit 15 Jahren und hat sich in dieser Zeit als selbstverständlicher Bestandteil der medizinischen und sozialen Versorgung von Opiatabhängigen etabliert. Im Jahr 2001 waren in Vorarlberg insgesamt 374 Abhängige, davon 68,7% Männer und 31,3% Frauen in eine Substitutionsbehandlung integriert. In der Posterpräsentation wird neben der Entwicklung der Substitutionstherapie seit 1987 auch auf soziodemographische Daten der im Jahr 2001 Substituierten, die verabreichten Substitutionsmittel sowie auf die Ergebnisse einer 2001 durchgeführten Telefonumfrage unter anderem zur Einstellung der Vorarlberger Bevölkerung zur Substitutionstherapie eingegangen. Der Großteil der Vorarlberger Bevölkerung (76,9%) sprach sich in dieser vom Institut für Suchtforschung durchgeführten Umfrage eindeutig für die Behandlung Drogenabhängiger mit Ersatzdrogen aus.
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Substitution Ergebnisse 2001 (31 kB)
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