Der Bundesbrief vom 18. August 1391 galt der älteren Landesgeschichtsschreibung als „Gründungsakt“ der Vorarlberger Landstände. Heute ist die Bewertung differenzierter.
Mit diesem Visum reiste der Schriftsteller Stefan Zweig im März 1919 nach Österreich ein. Am Bahnhof Feldkirch wurde er Zeuge, wie Österreichs letzter Kaiser Karl ins Schweizer Exil ausreiste.
Mit Urkunden von 1421 und 1533 lässt sich für Götzis ein "Unholdenberg" bezeugen. Das ist der früheste Beleg für den gesamten deutschen Sprachraum. Was aber haben unsere Vorfahren unter "Unholden" verstanden?
Wie die Tiroler ergriffen die Vorarlberger die Waffen gegen die bayerische Landesherrschaft. Am 9. Mai 1809 beschloss ein Landtag die Mobilmachung der "freywilligen Landesvertheidiger" zur "Abwehr der besorglichen Feindes-Gefahr".
1609/10 stieß Vogteiverwalter von Pappus auf der Spora-Alpe auf Schädelknochen und militärische Ausrüstung. Für ihn waren es Relikte einer Schlacht von 1499. Doch es muss sich um einen älteren archäologischen Fund gehandelt haben.
1905 feierte der Volksliedforscher Josef Pommer seinen 60. Geburtstag. Zu den zahlreichen Gratulanten zählte der Wiener Bürgermeister Karl Lueger. Mit den Glückwünschsschreiben wurde ein Album gestaltet.
Bei weitem nicht alle Vorarlberger schlossen sich 1809 der Rebellion gegen die bayerische Regierung an. Der besonnene Bludenzer Arzt und Rechtsanwalt Dr. Josef Bitschnau sah sich 1816 genötigt, sein Verhalten öffentlich zu verteidigen.
1909 konnte der Vorarlberger Landtag erstmals geheim gewählt werden. Dazu mussten erst genormte Wahlzellen und Wahlurnen sowie amtliche Wahlkuverts angeschafft werden.
Gegen sein Lebensende brachte Alt-Landeshauptmann Ulrich Ilg (1905 bis 1986) "Leitgedanken für eine gute Politik" zu Papier, die sich wie ein Fürstenspiegel lesen.
Mehrere Vorarlberger Pfarrgemeinden verehren Nikolaus als Schutzpatron, darunter Fußach am Bodensee. Lange Zeit wurden die Kinder nicht zu Weihnachten, sondern am "Klosatag" mit kleinen Geschenken beschert.