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Frauen und Gleichstellung

Krankenhäuser

Anonyme Geburt

Seit Mitte letzten Jahres besteht in den Vorarlberger Krankenhäusern die Möglichkeit der "anonymen Geburt".
"Kindesweglegungen" nach Geburten sind in der Regel Verzweiflungshandlungen von Frauen in psychischen Ausnahmesituationen. Damit diese tragischen Fälle möglichst minimiert werden, besteht jetzt in Vorarlberg die Möglichkeit der "anonymen Geburt".
Mit der Aufhebung des Paragrafen 197 des Strafgesetzes ("Verlassen eines Unmündigen") wurden die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen. Gebärende müssen demnach bei der Aufnahme in ein Krankenhaus ihre Identität nicht mehr bekannt geben. Nach einem Mindestaufenthalt kann die Mutter ohne das Baby das Krankenhaus wieder verlassen. Danach wird umgehend die Bezirkshauptmannschaft informiert, sodass sich die Jugendwohlfahrt um das neugeborene Kind kümmern kann. Dabei hat die leibliche Mutter aber auch die Möglichkeit, sich nach der Geburt zu melden, um das Kind doch anzunehmen. Diese Frist endet nach erfolgter Adoption des Kindes, die rechtlich in drei bis sechs Monaten abgewickelt werden kann. Die Kosten für eine "anonyme Geburt" übernimmt das Land Vorarlberg.
 
Babyklappe
In Vorarlberg wird auch die Installation einer so genannten Babyklappe in einem Krankenhaus diskutiert. Mit einer diesbezüglichen Lösung ist in absehbarer Zeit zu rechnen. 
 
LKH Bregenz
Im Landeskrankenhaus Bregenz wird besonderes Augenmerk auf die Geburtsvorbereitung durch die Hebammen gelegt. Es wird versucht, den Frauen das Selbstvertrauen zum natürlichen Gebären zurückzugeben. Die Bregenzer Geburtenstation wird zunehmend auch von Frauen aus dem grenznahen deutschen Raum bevorzugt.
T 05574/401
 
Krankenhaus Dornbirn
Das Krankenhaus Dornbirn ist eine der Adressen für sanftes und sicheres Entbinden, indem die Selbstbestimmung der Frau im Mittelpunkt steht. Die Entbindungszimmer sind neu und in unterschiedlichen Farbtönen und Hölzern "heimelig" gestaltet.
T 05572/303 
 
Krankenhaus Hohenems
Die werdende Mutter kann in familiärer Atmosphäre entbinden. Eine Besonderheit ist das ernährungsmedizinisch zusammengestellte Frühstücksbuffet in der gynäkologischen Station. Hohenems wurde als erstes Krankenhaus Westösterreichs von der WHO/Unicef als "Stillfreundliches Krankenhaus" ausgezeichnet. Ein weiteres Serviceangebot ist die Stillambulanz. Hier können sich alle Mütter (auch die, die nicht im Hohenemser Krankenhaus entbunden haben) Rat, Hilfe und Informationen holen.
T 05576/703
 
LKH Feldkirch
Im größten Krankenhaus Vorarlbergs, dem Schwerpunktkrankenhaus Feldkirch, wird speziell bei Risikogeburten besondere Sicherheit geboten. Die Neugeborenenintensivpflegeeinheit entspricht allen modernsten Qualitätsnormen.
T 05522/303
 
Krankenhaus Bludenz
Auch das Krankenhaus Bludenz wurde mit dem Zertifikat "Stillfreundliches Krankenhaus" ausgezeichnet. Familienfreundliches Gebären wird hier in den Vordergrund gestellt. Auch hier werden, wie in allen anderen Krankenhäusern, auf Wunsch Aromatherapie, Akupunktur und Homöopathie zur Erleichterung der Geburtsschmerzen eingesetzt.
T 05552/603  

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