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Frauen und Gleichstellung

Interview

"Das Familienbild mit Ernährer und Hausfrau ist im Wandel"

Drin. Sabine Juffinger,
Femail, im Interview
 
 
IF: Was bedeutet es heute für eine Frau, wenn sie sich für ein Kind entscheidet?
Frau Drin. Juffinger: Im Vorfeld sollte sich Frau überlegen, wie sie ihren Partner in die Erziehung und Kinderbetreuung einbezieht, darüber hinaus ist die Aufteilung der Karenzzeit zu regeln.
 
IF: Heißt die Entscheidung für ein Kind unwillkürlich auch Bindung an das Haus und Abhängigkeit von einem Partner?
Frau Drin. Juffinger: Nein, die Aufteilung von Erwerbsarbeit und Haus- bzw. Familienarbeit muss zwischen den PartnerInnen geregelt werden. Ein klassisches Familienbild mit Ernährer und Hausfrau ist gesellschaftlich nicht mehr relevant.
 
IF: Für viele Frauen ist die neue Kindergeldregelung eine finanzielle Unterstützung. Sind damit die Weichen für eine bessere Vereinbarkeit von Kind und Karriere gestellt?
Frau Drin. Juffinger: Nein, eine finanzielle Unterstützung bietet noch keine geeignete Kinderbetreuungseinrichtung. Das Netz an Einrichtungen muss vielfach verbessert und erweitert werden.
 
IF: Was halten Sie von den öffentlichen Kinderbetreuungsmöglichkeiten in Vorarlberg?
Frau Drin. Juffinger: In den letzten Jahren wurde viel und intensiv zu diesem Thema diskutiert. Einiges wurde bisher auf Landes- und Gemeindeebene u.a. in Bezug auf Ganztageskinderbetreuung für Kleinkinder getan. Verstärkt sollte jedoch Kinderbetreuung für schulpflichtige Kinder und Jugendliche angeboten werden.
 
IF: Wie stehen Sie zu einer Staffelung des Kindergeldes nach Einkommen?
Frau Drin. Juffinger: Da das Kindergeld keine Leistung auf Grund der Erwerbsarbeit ist, sondern vielmehr eine Familienleistung, ist die Staffelung nach Einkommen nicht möglich, da ja auch Hausfrauen/männer, StudentInnen einen Anspruch auf Kindergeld haben. Ein einkommensabhängiges Karenzgeld erachte ich als sinnvoll.
 
IF: Was sagen Sie zur Erweiterung des Kinderbetreuungsgeldes auf 30 bzw. 36 Monate?
Frau Drin. Juffinger: Es besteht die Gefahr, dass Frauen nach 24 Monaten nicht an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, und so keinen Kündigungsschutz genießen. Die Folgewirkung wird der erschwerte Wiedereinstieg sein.
 
Vielen Dank für das Gespräch!
 
 
FEMAIL hat zum Kinderbetreuungsgeld ein Flugblatt herausgegeben, das kostenlos
unter T 05522/31002-0 bestellt werden kann.

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