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Frauen und Gleichstellung

Betreuungsgeld

Kinderbetreuungsgeld für alle! Ab 1. Jänner 2002 trat die neue Kindergeldregelung in Kraft

Die Lebensmuster von Frau und Mann haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Frauen entscheiden sich heute im Vergleich zu früher oftmals erst sehr spät für eine Familie mit Kind(ern). Egal in welchem Lebensalter frau sich für ein Kind entscheidet, wichtig ist, sich diesen Schritt genau zu überlegen und mit dem Partner zu hinterfragen, ob die Rahmenbedingungen für ein Kind stimmen und auch noch in einigen Jahren passen werden.
 
Die finanziellen und auch arbeitsmäßigen Bedingungen vorab zu klären, ist heute wichtiger denn je. Auch wenn Österreich schon bisher eines der best entwickelten Fördersysteme für Familien im europäischen Vergleich hat und mit dem neuen Kinderbetreuungsgeld den Familien noch mehr Hilfestellung gibt.
 
Das Thema Kinderbetreuungsgeld, das ab 1.1.2002 eingeführt wurde, stellt alle Frauen gleich. Mit der Einführung dieses Kinderbetreuungsgeldes werden erstmals auch Personengruppen unterstützt, die bisher vom Karenzgeldbezug ausgeschlossen waren. Dazu gehören Hausfrauen, Bäuerinnen, Selbstständige, StudentInnen, geringfügig Beschäftigte und freie DienstnehmerInnen.
Während des Bezugs des Kinderbetreuungsgeldes ist der betreffende Elternteil kranken- und 18 Monate lang pensionsversichert (pensionsbegründende Beitragszeiten), die Anrechnung der Kindererziehungszeiten als Ersatzzeiten bis zum vierten Lebensjahr des Kindes bleibt aufrecht.
 
Kinderbetreuungsgeld für alle Kinder
Das Kinderbetreuungsgeld das für Geburten ab dem 1. Jänner 2002 bezahlt wird, ersetzt das bisherige Karenzgeld. Dieses Kinderbetreuungsgeld ist eine Familienleistung, die unabhängig von einer früheren Erwerbstätigkeit oder einer Pflichtversicherung gewährt wird. Kinderbetreuungsgeld gebührt für alle Kinder (auch Pflege- und Adoptivkinder) die nach dem 1.1.2002 geboren werden und Anspruch auf Familienbeihilfe besteht!
 
Für Kinder, die zwischen dem 1.7.2000 und 31.12.2001 geboren wurden, wird ab 1.1.2002 das Karenzgeld auf ca. 436 Euro (6.000 ATS) erhöht und kann bis zum 30. Lebensmonat des Kindes bezogen werden. Übernimmt der zweite Elternteil für mindestens 6 Monate die Betreuung des Kindes, kann die Bezugsdauer des Kinderbetreuungsgeldes um max. weitere 6 Monate, also bis zum dritten Geburtstag des Kindes, verlängert werden.
 
Wer Kinderbetreuungsgeld bezieht, ist automatisch kranken- und unfallversichert. Zudem werden bei dieser Neuregelung für Geburten ab 1.1.2002 18 Monate des Kinderbetreuungsgeld-Bezuges als Beitragszeiten für die Pension angerechnet. Darüber hinaus gelten die restlichen Monate bis max. zum 4. Geburtstag des Kindes als Ersatzzeiten. Karenzaufschieben ist dagegen nicht mehr möglich. Während des Kindergeldbezuges beträgt die Zusatzverdienstgrenze für die Person die Kindergeld bezieht 14.600 Euro (200.900 ATS) brutto pro Jahr. Dies gilt nicht während der Karenzzeit.
 
Wiedereinstieg erleichtert
Bei diesem neuen Modell hat der betreuende Elternteil die Wahl, ob er sich ausschließlich der Kindererziehung widmen will oder daneben zusätzlich erwerbstätig sein möchte. Durch die relativ hohe Zuverdienstgrenze wird es den Eltern ermöglicht, auch während des Kindergeldbezuges den Kontakt zum Betrieb aufrecht zu erhalten. Mit dieser Möglichkeit wird auch der berufliche Wiedereinstieg nach der Karenzzeit erleichtert. Während der Karenz kann bis zu 13 Wochen im Jahr mit dem Arbeitgeber eine Beschäftigung über der Geringfügigkeitsgrenze vereinbart werden, ohne dass der Kündigungs- und Entlassungsschutz im karenzierten Arbeitsverhältnis verloren geht. Dadurch wird es auch möglich, dass karenzierte Arbeitnehmer/innen zu Urlaubs- oder Krankenstandsvertretungen herangezogen werden können. 

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