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Frauen und Gleichstellung

...Frust

"...und dann kam der große Frust" - Regina Reich kümmerte sich jahrelang ausschließlich um Familie und Haushalt. Doch irgendwann wollte sie wieder an sich selber denken, wieder zurück in ihren Beruf gehen. Seit zwei Jahren sucht sie einen Job. Vergebens. Jetzt nimmt sie am IT-Projekt, einem hoch qualifizierten Arbeitprogramm des AMS, teil. Sie hat wieder Hoffnung.

Bei Regina Reich beginnt die Geschichte genauso wie bei den meisten jungen Frauen. Die Arzthelferin verliebt sich, heiratet, bekommt in den folgenden Jahren drei Kinder und kümmert sich um Familie und Haushalt. "Natürlich ist es schön und wichtig, in den ersten Lebensjahren bei den Kindern zu sein. Aber schnell schleicht sich die klassische Rollenverteilung ein und man spürt meistens zu spät, in welcher Situation FRAU sich selbst befindet", resümiert die Lauteracherin. Irgendwann "fiel mir die Decke auf dem Kopf und ich musste schmerzlich feststellen, wie abhängig ich geworden bin und wie wenig von meiner Selbstständigkeit übrig geblieben ist".
 
Rechtzeitig planen
Wenn eine Frau ein Kind bekommt, drehen sich sämtliche Fragen meistens "nur" um das Kind und dessen Ausstattung. Viel zu wenig Frauen stellen sich gleichzeitig die Frage: Was will ICH danach? Kann/muss ich wieder arbeiten gehen, in welcher Form, welche Betreuungsmöglichkeiten gibt es usw. Eine Planung für die eigene Zukunft sollte so früh wie möglich angestellt werden. "Obwohl ich damals das Glück der Wahlmöglichkeit hatte, bin ich mir heute sicher: ,Nur glückliche Frauen sind auch glückliche Mütter’", spricht Regina Reich das Thema Selbstverwirklichung an.
 
Je länger FRAU vom Berufsalltag fernbleibt, desto schwieriger gestaltet sich ein Wiedereinstieg. So wäre es sinnvoll – wenn möglich – auch während der Karenzzeit mit dem Betrieb, in dem man wieder arbeiten will, in Kontakt zu bleiben. Unterstützend für einen Wiedereinstieg sind natürlich Weiterbildungen.
 
Zeit der Verzweiflung
Nach Jahren der beruflichen Auszeit ging Regina Reich motiviert wieder auf Arbeitssuche. Es folgten zwei frustrierende Jahre und unzählige Absagen auf Bewerbungsschreiben. Sie begann an sich selbst zu zweifeln. "Obwohl ich es nie direkt zu hören bekam, waren zweifellos mein Alter und die lange Auszeit ausschlaggebend für die Absagen", ist sich Regina Reich sicher.
 
Zeit der Hoffnung
Schließlich ging Regina Reich zum AMS, um neue Jobmöglichkeiten "abzutasten". Jetzt macht sie ein Jahr Grundausbildung für hoch qualifizierte Bürotätigkeiten im Rahmen des "IT-Projektes" (Informationstechnologie). Dann darf sie sich "Office Managerin und Web-Designerin" nennen. Nach dieser Intensivausbildung stehen "rein theoretisch die Chancen auf einen Arbeitsplatz gut, aber richtig freuen kann ich mich erst, wenn‘s so weit ist", gibt sich Regina Reich realistisch.
 
 
"Eine rechtzeitige Planung für die eigene Zukunft ist wichtig".  
 Regina Reich 

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