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Frauen und Gleichstellung

Die Macht des Netzwerkes - Frauennetzwerk Vorarlberg

„Networking funktioniert nur dann, wenn die Beteiligten sich gegenseitig vertrauen und ihr Handeln im Geben und Nehmen wechselseitig aufeinander beziehen.“

Am Anfang stand der Auftrag Bedürfnisse der Frauen zu ermitteln, gemeinsame Ziele der Frauenpolitik zu formulieren sowie innovative Maßnahmen zu entwickeln und gemeinsam umzusetzen. Auf Initiative des Frauenreferates, unter der Leitung von Monika Lindermayr, wurde 2000 ein umsetzungsorientiertes Konzept für den Aufbau eines Frauennetzwerkes erstellt.

Die aktive Vernetzung der über achtzig Frauenbeauftragten in den Vorarlberger Gemeinden war und ist das erklärte Ziel des „Frauennetzwerks-Vorarlberg“. Die Verbesserung des Informations- und Erfahrungsaustausches, das Knüpfen hilfreicher Kontakte mit anderen Organisationen und Einrichtungen sowie die verstärkte Kooperation bei der Realisierung von frauenspezifischen Maßnahmen kamen ebenfalls in den Zielkatalog.

Nach erfolgreichen Präsentationen im Herbst 2000, wurden neun regionale Sprecherinnen aus den Reihen der aktiven Frauensprecherinnen nominiert. Diese sind als Projektteam in enger Zusammenarbeit mit dem Frauenreferat für die reibungslose Kommunikation und den Informationsfluss zwischen Land und Gemeinden zuständig, sie entwickeln und koordinieren gemeinsam neue Maßnahmen und Aktionen für die Regionen und organisieren mit Unterstützung der Projektleitung die Kontaktaufnahme und Kooperationen mit frauenspezifischen Organisationen und Einrichtungen.

Ein Jahr nach der offiziellen Gründung des „Frauennetzwerk-Vorarlberg“ konnte im Frühjahr 2002 im Rahmen einer umfangreichen Dokumentation und Evaluierung eine beeindruckende und positive Bilanz gezogen werden.

Im ersten Jahr seines Bestehens war das „Frauennetzwerk-Vorarlberg“ mit über 70 Veranstaltungen – von den 32 regionalen Sitzungen der Frauensprecherinnen bis zu monatlich stattfindenden Projektteamsitzungen, von Weiterbildungsseminaren bis zu gut besuchten Informationsveranstaltungen – in der Öffentlichkeit vertreten. Die Themen des vom Frauenreferat konzipierten Veranstaltungszyklus „Alles Was Recht Ist“ fanden großen Anklang in den Regionen. Innerhalb eines Jahres wurden mehr als vierhundert Frauen durch die Veranstaltungen und Beratungsangebote in Kooperation mit professionellen Einrichtungen persönlich angesprochen.

Kontakte zu anderen regionalen und lokalen Fraueninitiativen durch die Regionen- und Frauensprecherinnen stießen auf ein positives Echo und resultierten u.a. in der Durchführung des überaus populären Frauenfrühstücks in den Regionen Bregenzerwald, Vorderland und Kummenberg.

Für die Sprecherinnen wurden 2001 drei Qualifizierungsangebote zu den Themen Rhetorik und Kommunikation, Gleichstellungsfragen und Schreiben angeboten. Das Weiterbildungsangebot wird kontinuierlich ausgeweitet.

Einen wesentlichen Anteil am wachsenden Bekanntheitsgrad des „Frauennetzwerks- Vorarlberg“ ist der umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit zuzuschreiben. Die BürgermeisterInnen wurden persönlich über die Ziele und Aufgaben des Netzwerkes informiert. Die Kontakte zu regionalen Schlüsselpersonen kamen mit tatkräftiger Unterstützung des Frauenreferates zu Stande, lokale und regionale Fraueninitiativen wurden schriftlich oder mündlich zur Zusammenarbeit und zum Austausch eingeladen.

Als ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Funktionieren und die Akzeptanz des regionalen Netzwerks hat sich der bestehende Organisationsgrad der Frauen und Fraueninitiativen gezeigt. Regionen, die bereits Erfahrungen in der gemeinsamen Abwicklung von Projekten besaßen, verfügten über einen klaren Startvorteil.

Für die „Sichtbarkeit“ und Motivation der engagierten Sprecherinnen ist eine positive und (auch finanziell) unterstützende Einstellung der Gemeinde eine wesentliche Voraussetzung. Öffentliche Anerkennung der zeitintensiven Tätigkeit durch die BürgermeisterInnen, eine klare Positionierung in der Gemeinde und ein positives Image wurden als zentrale Erfolgskriterien für die Arbeit der Frauensprecherinnen identifiziert.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die grundlegenden Schritte zur Vernetzung der Frauensprecherinnen sowie für den Aufbau der Informations- und Organisationsstrukturen gesetzt wurden. Durch eine konsequente Öffentlichkeitsarbeit mittels Veranstaltungen, Kooperationen und Pressearbeit gilt es nun die Arbeit und die Bedeutung des Netzwerkes in der Öffentlichkeit und unter den Frauen in Vorarlberg noch bewusster und bekannter zu machen.

Eine große Herausforderung ist darin zu sehen die Frauensprecherinnen langfristig für ihre anspruchsvolle Aufgabe zu qualifizieren und zu motivieren. Die Dauerhaftigkeit und Vitalität des Netzwerkes wird auch in Zukunft in großem Maße von den einzelnen Frauensprecherinnen geprägt werden.

Die enge Verknüpfung mit dem Frauenreferat, das selbst aktiv Networking betreibt, ist ganz wesentlich für die weiteren Entwicklungsphasen. Das Frauenreferat bietet die landesweite Plattform und ist zugleich Schnittstelle zu überregionalen Organisationen und Einrichtungen. Es bringt die Infrastruktur und das Networking Know-how in das Frauennetzwerk ein.

Das Frauenreferat versteht sich als Initiatorin von Maßnahmen, die gemäß dem Prinzip der Eigeninitiative und Selbstorganisation, die interne Struktur und den Zusammenhalt des Netzwerkes stärken. Erfahrungen in anderen europäischen Ländern haben gezeigt, dass nur damit eine langfristige Kontinuität des „Frauennetzwerks-Vorarlberg“ zu gewährleisten ist. 


E frauennetzwerk@vorarlberg.at

I www.frauennetzwerk-vorarlberg.at

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