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Frauen und Gleichstellung

MUT - Mädchen und Technik

"Brave Mädchen kommen in den Himmel, mutige überall hin".

"MUT" – Mädchen und Technik ist ein Projekt, das jungen Mädchen MUT machen will. Mut, traditionelle Rollenbilder aufzugeben und einen Bereich zu erobern, der noch immer von Männern dominiert ist: Die Technik. "MUT" ist ein Projekt im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative "Equal" und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur und aus Mitteln des europäischen Sozialfonds finanziert.
 
Warum MUT machen? In Österreich konzentrieren sich 66% der Mädchen auf ca 5 Lehrberufe hauptsächlich im Dienstleistungssektor. Dabei gibt es ein Spektrum von 255 Lehrberufen zur Auswahl! Technik ist für Mädchen häufig ein nebulöser Bereich geblieben, dem man lieber aus dem Weg geht. Bei Buben ist das meist anders – für sie ist Technik schon mit Kinderhänden "greifbar" geworden. Der kleine Unterschied in der traditionellen Erziehung hat große Wirkung. Was Gretchen nicht lernt, lernt Grete nimmermehr? Falsch! Grete ist Automechanikerin – eine hervorragende sogar. Alles ist möglich, wenn mädchen es will.
 
Das will "MUT" beweisen. Die Idee zum Projekt entstammt dem Runden Tisch der Landesfrauenbeauftragten Österreichs. Auf ihre Initiative wurde das Projekt konzipiert und bei der Gemeinschaftsinitiative Equal eingereicht. Hauptantragssteller ist der Verein Akzente Salzburg. Ziel ist es zum einen, den Anteil an weiblichen Arbeitskräften in nicht traditionellen Berufsfeldern zu steigern. Zum anderen soll der neue, noch nicht geschlechtsspezifisch aufgeteilte Arbeitsmarkt der New Economy Mädchen attraktive Berufsmöglichkeiten eröffnen.
Ein Schwerpunkt des Projektes ist die Bewusstseinsarbeit. Mädchen soll bewusst werden, dass sich die Möglichkeiten der Berufswahl nicht auf wenige Berufe beschränken.
Ziel ist es auch, die Bereitschaft von Betrieben zu steigern, Mädchen in nicht konventionellen Berufen auszubilden. Das eine bedingt das andere. Ohne Lehrstellen keine Steigerung von Frauen im technischen Bereich. Projektbegleitend wird eine kreative Öffentlichkeitsarbeit sowie die Erstellung einer virtuellen Plattform stattfinden.
 
Zum jetzigen Zeitpunkt befindet sich das Projekt in der Planungsphase. In der Ideenschmiede sitzen Akzente, die Landesfrauenbeauftragten der Länder Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark und Kärnten, sowie zehn NGO’s aus den Bundesländern und weitere Expertinnen, zB aus dem AMS, dem BMBWK und GÖD. Durch die bundesländerübergreifende Vernetzung erfahrener Expertinnen werden Kompetenzen und Know-how gebündelt. Die Umsetzung beginnt bei Bewilligung zur Fortsetzung ab 1. November 2002. Dann wird Österreichs Mädchen, Eltern, LehrerInnen und Betrieben die Gretchenfrage gestellt: MUT zur Technik? Wir sagen: ja!
 
Maria Ennemoser, Akzente Salzburg.

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