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Frauen und Gleichstellung

Frauenmuseum Hittisau

Österreichs erstes Frauenmuseum

Im Juli 2000 eröffnete in der Bregenzerwälder Gemeinde Hittisau ein Museum der besonderen Art. Architektonsich äußerst ansprechend entstand Östereichs erstes Frauenmuseum. "Die ideelle und finanzielle Unterstützung durch das Frauenreferat und die Kulturabteilung der Vorarlberger Landesregierung waren bei dieer Gründung eine wesentliche Grundlage" - Zitat Elisabeth Stöckler, Leiterin des Frauenmuseums.

Die Diskrepanz zwischen der Bedeutung und der aktiven Rolle von Frauen bei der Gestaltung von Gesellschaft und Geschichte einerseits und ihrer "Marginalität in dem bedeuungsverleihenden Prozess der Interpretation und Erklärung dieser Entwicklung andererseits" gilt es entgegenzuwirken. Frauen konnten in den letzten 4500 Jahren kaum einen Beitrag zur Überlieferung von Geschichte leisten, das Ordnen und Interpretieren der Vergangenheit war Männern vorbehalten. "Frauenemanzipation ist ohne genaue Kenntnis der Frauengeschichte nicht möglich" - Gerda Lerner, Historikerin.

Deshalb möche das Frauenmuseum einen Beitrag zur Sichtbarkeit von Frauengeschichte und von weiblichen Tätigkeiten leisten.

Aufgaben:

Aufgabe des Frauenmuseums ist es, die Vergangenheit und Gegenwart aus Frauensicht darzustellen, die Auseinandersetzung der Frauen mit ihrer natürlichen und gesellschaftlichen Umwelt und die daraus entwickelte (frauenspezifische) Kultur. Die Geschichten über besonders selbstbewusste, starke Frauen im Bregenzerwald wurden zum Ausgangspunkt für Reflexionsprozesse. Das Frauenmuseum möchte mit seiner Arbeit immer wieder im regionalen Umfeld ansetzen, jedoch nicht dort aufhören, sondern im Mikrokosmos der Region exemplarisch die Strukturen des Makrokosmos (österreichische Gesellschaft, internationale Vergleiche) aufzeigen.

Ausstellungen, museumspädagogische Aktivitäten für Kinder, Vorträge oder Workshops sind Beispiele des vielfältigen Angebots. Auf Initiative des Frauenreferates wurde 2002 erstmals eine Sommerakademie zum Thema "Frauenleben Biographie/Autobiographie" realisiert. All dies sind Bausteine zur Aufarbeitung von Klutur- und Sozialgeschichte der Region und zur Bewusstseinsbildung. Auch erweisen sich Kooperationen mit anderen Institutionen, beispielsweise mit FEMAIL, als ungemein wertvoll.

www.frauenmuseum.com

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