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Die Vorarlberger Mittelschule ist ein Ergebnis einer konsequenten, auf Qualität und Innovation ausgerichteten Schulentwicklung in Vorarlberg. Die 23 am Vorarlberger Mittelschulprojekt beteiligten Schulen werden im Herbst mit insgesamt über 70 ersten Klassen und ca. 1.500 Schülern starten. Die Klassen-Schülerzahl liegt bei knapp über 20. Die überwältigende Akzeptanz des neuen Schulmodells hat eine Entspannung der Anmeldesituation an den Gymnasien bewirkt.
Einige Argumente, die für die Vorarlberger Mittelschule sprechen:
Chancengarantie. Der Druck, die Entscheidung über den weiteren Bildungsweg bereits im Alter von 10 Jahren treffen zu müssen (HS oder AHS-Unterstufe), fällt weg. Gleichzeitig behalten Kinder den Freundeskreis und die gewohnte Umgebung, weil die Vorarlberger Mittelschule in den Hauptschulen vor Ort durchgeführt wird. Nach Abschluss der Mittelschule stehen jedem Kind alle weiteren Bildungswege offen (AHS-Oberstufe, HAK, HTL, HLW etc.). So ist die Vorarlberger Mittelschule eine echte Chancengarantie.
Individuelle Förderung & moderne Lernformen. In der Vorarlberger Mittelschule wird jedes Kind individuell auf der Basis der jeweiligen Stärken und Schwächen gefordert und gefördert. Dies gilt sowohl für die Begabtenförderung als auch für die Unterstützung von Kindern mit Lernproblemen in einzelnen Fächern. Hierzu werden an jeder beteiligten Schule so genannte „standortspezifische Konzepte“ ausgearbeitet, die auf die Rahmenbedingungen und Bedürfnisse der jeweiligen Schülerinnen und Schüler abgestimmt sind. Jede Schule erstellt so ein maßgeschneidertes, schülerorientiertes Förderkonzept. So kann eine flexible, leistungsgerechte und individuelle Förderung sicher gestellt werden.
Moderne pädagogische Praxis. Zudem kommen Lehr- und Lernformen zum Einsatz, die einer weiterentwickelten pädagogischen Praxis gerecht werden. Individualisiertes Lernen, fächerübergreifender Unterricht, flexible Kleingruppen oder auch Lerngruppen mit Kindern unterschiedlichen Leistungsvermögens – all diese modernen Methoden sollen auch dazu führen, den Bedarf an privater Nachhilfe signifikant und rasch zu senken.
Fremdsprachenoffensive. Ab der 3. Schulstufe wird eine zusätzliche Fremdsprache angeboten – in der Regel Französisch oder Spanisch. Der Stundenumfang entspricht jenem einer AHS-Unterstufe und bringt damit Chancengleichheit.
Schwerpunkte. In naturwissenschaftlichen und technischen Fächern werden an den Vorarlberger Mittelschulen standortübergreifende Schwerpunkte angeboten. Dadurch sollen die Fähigkeiten und auch das Interesse in diesen Bereichen gefördert werden, was wiederum gerade für den Standort Vorarlberg von großer Bedeutung ist.