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Bildung - Landesarchiv

Mai: Die Erhebung des Jahres 1809

Kundmachung vom 9. Mai 1809

Nach der Niederlage in der „Dreikaiserschlacht“ bei Austerlitz und dem Frieden von Pressburg hatte Österreich Ende des Jahres 1805 unter anderem Tirol und Vorarlberg an das mit Frankreich verbündete Königreich Bayern abtreten müssen.

Als Österreich im Frühjahr 1809 einen neuerlichen Waffengang wagte, stellten sich die Tiroler und in weiterer Folge die Vorarlberger auf die Seite ihrer vormaligen Obrigkeit, reaktivierten die von den Bayern aufgehobenen Landstände und das althergebrachte, der Landesverteidigung dienende Milizsystem.

Am 9. Mai 1809 traten die Vorarlberger Stände in Bregenz zu einem Landtag zusammen. Im Einvernehmen mit dem österreichischen Militär beschlossen sie die Mobilmachung „freywilliger Landesvertheidiger“ und legten Weiler im Allgäu, Lauterach sowie Dornbirn als Sammelplätze für die Aufgebote fest. Das vorliegende Dokument machte die Ergebnisse der Ständeversammlung kund und schärfte den Landesverteidigern ein, sich vor dem Abmarsch bei den Ortsvorstehungen abzumelden.

Da in Vorarlberger keine bayerischen Truppen stationiert waren, wurden Vorstöße nach Wasserburg, Wangen, Wurzach und Leutkich sowie dem nördlichen Bodenseeufer entlang bis nach Konstanz unternommen. Erst Ende Mai drangen Bayern, Württemberger und Franzosen ins Vorarlberger Alpenrheintal vor, wurden aber von den Landesverteidigern geschlagen und über die Grenze zurückgeworfen. Auch ein zweiter Angriff im Juni konnte abgewehrt werden. Nach der österreichischen Niederlage bei Wagram Anfang Juli war die militärische Lage allerdings aussichtslos geworden, so dass der Aufstand im Herbst 1809 zusammenbrach.

Alois Niederstätter

 

VLA: Patente 1809/05/09

 

Zum Nachlesen: Alois Niederstätter, Pulverdampf und Heldenschweiß. Das Jahr 1809 als Markstein der Vorarlberger Geschichte?

 

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