Der motorisierte Verkehr verursacht im Großraum Feldkirch/Frastanz fast täglich Staus und Schleichwegverkehr. Diese Situation wird sich in den nächsten Jahren bei steigendem Verkehrsaufkommen weiter verschärfen, wenn nicht entsprechend gegengesteuert wird. Zur unbestritten notwendigen Entlastung für die Stadt und den Großraum Feldkirch wurde in den Jahren 1998 der "Letzetunnel" als Amtsvariante vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie als erstgereihte Lösung für weitere Planungen freigegeben.
Während der Planungen zur Amtsvariante haben sich aber wichtige Rahmenbedingungen geändert:
Vor diesem Hintergrund hat sich das Land Vorarlberg gemeinsam mit der Stadt Feldkirch, der Marktgemeinde Frastanz und dem Fürstentum Liechtenstein im Frühjahr 2005 entschlossen, ein „konsensorientiertes Planungsverfahren“ einzuleiten.
Ziel des transparenten Planungsprozesses ist es, realisierbare und zukunftsfähige Mobilitätskonzepte zu erarbeiten, die alle Verkehrsträger berücksichtigen und gleichzeitig städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen.
Es wurden am Beginn des Prozesses folgende Zielsetzungen festgelegt:
Im Oktober 2006 wurde die Ist-Situation, die Ziele, der Planungsprozess und 12 Straßenbauvarianten der Bevölkerung vorgestellt.
(siehe Präsentationsunterlagen Zwischenstand Oktober 2006).
Im Juni 2007 wurde die Machbarkeitsstudie Südeinfahrt Bahn vorgestellt. Weiters wurden 14 Varianten hinsichtlich Verkehr, Raum, Umwelt und Kosten bewertet und ein Vorschlag für das Ausscheiden von Varianten gemacht. Frastanz stimmt eine Portallösung in der Felsenau zu. Für die Südanbindung Innenstadt wurden 5 Varianten präsentiert.
(siehe Präsentationsunterlagen Zwischenstand Juni 2007).
Im November 2007 wurden der Bevölkerung die Varianten 5.3 und 8.2 mit vertieften Untersuchungen und mögliche Portalstandorten als Ergebnis der bisherigen Veranstaltungen präsentiert. Die Erarbeitung einer 0+ Untersuchung wurde vorgestellt.
(siehe Präsentationsunterlagen Zwischenstand November 2007).
Im Februar 2008 wurden in Tisis eine Informations- und Diskussionsveranstaltung betreffend Portallage Tisis für die betroffene Bevölkerung durchgeführt.
(siehe Arbeitsmappe Portal Tisis vom Februar 2008).
Im November 2008 wurden in 2 weiteren Informationsveranstaltungen der aktuelle Stand der 0+ Varianten sowie die in der Zwischenzeit mit Anrainern abgestimmten Varianten von Tunnelportalen in Tisis vorgestellt.
(siehe Präsentationsunterlagen Zwischenstand November 2008).
In den drei Jahren zwischen 2006 bis 2008 fanden folgende Arbeitsgruppensitzungen und Veranstaltungen statt:
BERICHT ÜBER UMWELTAUSWIRKUNGEN
Eine Darstellung der bisherigen Planungsschritte, der strategischen Prüfung des Vorhabens, sowie der Beteiligung der Öffentlichkeit ist dem Bericht über Umweltauswirkungen, der im Internet unter dem Punkt "Downloads"auf dieser Seite heruntergeladen werden kann, zu entnehmen.
Am 4.01.2010 hat das Land Vorarlberg den Antrag gestellt, die Behörde möge prüfen ob für das Vorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen ist. Mit Bescheid vom 11.03.2010 wurde festgestellt, dass für das Vorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung im vereinfachten Verfahren nach dem UVP-Gesetz 2000 durchzuführen ist.
Derzeit werden die Planungen und Gutachten für die Umweltverträglichkeitserklärung und das technische Einreichprojekt erarbeitet. Es ist geplant, dass bis Ende 2012 die Unterlagen für das UVP-Verfahren vorliegen. Mit diesem Konvolut erfolgt dann die Antragstellung bei der Behörde. Das UVP-Verfahren wird voraussichtlich im Jahre 2013 durchgeführt.
Gesamtlänge Stadttunnel Feldkirch ca. 3950 m
Durchmesser unterirdischer Kreisverkehr ca. 70 m
Über den Zwischenstand der „Verkehrsplanung Feldkirch Süd“ wurde die interessierte Bevölkerung im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen informiert, wobei Experten und Politiker Rede und Antwort stehen bzw. Anregungen und Meinungen zu den einzelnen Lösungsansätzen aufnehmen. Die Unterlagen zur Ausstellung der Zwischenergebnisse finden Sie im Internet unter
www.vorarlberg.at/strassenbau
www.feldkirch.at
www.frastanz.at
Die Ausstellungsunterlagen können auch in den Bauämtern in Feldkirch und Frastanz sowie in der Abteilung Straßenbau im Landhaus eingesehen werden.
Fragen können direkt per Formular im Internet, telefonisch oder per Email an folgende Ansprechpartner gerichtet werde
Anbei können Sie den Infofolder auch herunterladen:
Zwischenstand Oktober 2006:
Zwischenstand Juni 2007:
Zwischenstand November 2007:
Arbeitsmappe Portal Tisis Februar 2008:
Bericht über Umweltauswirkungen
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Kontakt:
Straßenbau – Objektmanagement Straßen (LageplanFahrplan)
Letzte Änderung: 12.04.2012