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Boden ist speziell in einem kleinen, gebirgigen Land wie Vorarlberg eine knappe Ressource, mit der sorgfältig umgegangen werden muss. Dieser Tatsache hat die Landesregierung schon 1992 mit dem Beschluss des Vorarlberger Bodenschutzkonzeptes Rechnung getragen. Die darin festgelegten Leitsätze haben sich bewährt und sind weitgehend umgesetzt worden, bestätigt die jetzt vorgelegte Bilanz nach 15 Jahren. Trotzdem hat das Bodenschutzkonzept substanziell nichts an Aktualität eingebüßt. Der vielfältige Nutzungsdruck auf das knappe Gut Boden ist unvermindert, sodass die Vorgaben des Konzeptes weiter sorgfältig beachtet werden müssen.
Eine Gruppe von Fachleuten hat nun eine Bilanz erstellt, bei der 92 Teilaspekte der Leitsätze des Bodenschutzkonzeptes beurteilt wurden. In 72 Fällen wurden von der Expertengruppe Verbesserungen gegenüber 1992 festgestellt. Besonders gut stellen sich die Umweltorientierung der Landwirtschaft und die Ausweitung von Schutzgebieten dar. Auch Schadstoffeinträge konnten deutlich gesenkt werden. Bei der Entwicklung des Bodenverbrauch sind die Grundsätze des Bodenschutzkonzepts 1992 weiterhin von besonderer Bedeutung.
Download:
15 Jahre Vorarlberger Bodenschutzkonzept - Bilanz (3.6 MB)
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