vorarlberg.at · Raumplanung und Baurecht · Neuigkeiten (mit Bild)
Wo der Blick hinfällt, das ist im Bild. Mit einer kleinen Filmkamera auf der Stirn beschreiten Menschen auf ihren individuellen Wegen Dornbirn. Sie lassen an ihrer Wahrnehmung der Stadt teilhaben. Sie sind unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und spazieren vom Krankenhaus zum Bahnhof. Welcher Weg eingeschlagen wird, ob es der gewohnte oder ein ganz neuer ist, den sie selbst noch nie gefunden haben, bleibt jedem selbst überlassen.
Selbstgespräche mit verborgenen Mikros und Kopfhörern sind zwar im Handyzeitalter nichts Unübliches, bei dieser Aktion werden den Protagonisten jedoch Begleiter an die Seite gestellt, die helfen können, diesen kleinen Ausnahmezustand - mit einer Art Stirnlampe durch die Stadt laufen - zu neutralisieren und als Gesprächspartner zu unterstützen.
Die Spaziergänger werden mitunter selbst überrascht sein, vom Erlebnisreichtum der sich durch bewusstes Schauen einstellt. Der Betrachter beobachtet auf einmal sich selbst. Und er gibt seinen Blick preis auf die Wege die er wählt, was in den Scheinwerferkegel fällt, was ausgeblendet wird. Die Person wird wiederum selbst beobachtet, vom Publikum.Es ergibt sich eine neue Sicht der Stadt. Es wird verschiedene Wege geben, vieles wird Wiedererkennungswert haben, manches wird noch nie gesehen sein und der Zuschauer kann sich auf die Suche machen und selbst entdecken. Mit dem Ansinnen: „Zeig uns deine Stadt" wird das Bild oder die "innere Landkarte" als authentische Stadtansicht von Bewohnerinnen und Bewohnern offenbart. Das Ergebnis, eine Mischung aus städtischer Momentaufnahme und persönlichem Bekenntnis zeigt auf Video gebannt den neuen Blick auf scheinbar Bekanntes.
Zwei Jugendliche mit Migrationshintergrund: