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Radio- und Fernseharchiv

 

Was ist neu?
Die Benutzerinnen und Benutzer können an den Abspielstationen der VLB die gewünschten Audio- und Videodokumente direkt aus dem Katalog heraus starten. Der Aufruf eines einzelnen Beitrages dauert weniger als 10 Sekunden. Nach Abschluss der Digitalisierung der bereits vorhandenen analogen Bestände (ab Mitte 2010) besteht ein direkter Zugriff auf ca. 20 Jahre Vorarlberger Radio- und Fernsehgeschichte. Dieser Zugriff erfolgt auf Beitragsebene, d. h. es ist kein Suchen innerhalb einer Sendung nötig. Das System startet direkt bei der Anmoderation, dem redaktionellen Beginn eines Beitrages, ohne davor die gesamte Aufnahme zu buffern.

Der kürzeste Weg zur Information:
Auf der Seite www.vorarlberg.at/vlb in der Rubrik „Suche, Kataloge“ den Hyperlink „Radio- und Fernseharchiv“ anklicken.
Die Katalogabfrage ist über das Internet nutzbar. Die Audio- bzw. Videobeiträge können aus rechtlichen Gründen aber nur an den Abspielstationen der VLB (Intranet) wiedergegeben werden.

Woher stammen die Beiträge der Sammlung?
Es werden Beiträge aus folgenden Quellen aufgezeichnet.

  • Produktionen des ORF Vorarlberg und Wien
  • Produktionen ausländischer Rundfunkanstalten (ARTE, ZDF, ARD, SWR, Bayerisches Fernsehen, etc.)
  • Produktionen von Privatfernsehanstalten (Ländle TV, VTV) sowie diverser heimischer Videoproduzenten

Welche Inhalte werden aufgezeichnet?
Gesammelt werden alle Beiträge mit landeskundlich relevanten Sachthemen oder zu bzw. von Vorarlberger Personen:

  • Zeitgeschehen: Nachrichtenjournale wie V-Heute, Report, Thema, ZIB, Landesrundschau, etc.
  • Kulturberichterstattung: Literatur- und Musikproduktionen der Hörfunksender Ö1 und Radio Vorarlberg, Kultur nach 6, Kulturmontag, Bregenzer Festspiele, Schubertiade, etc.
  • Sportberichterstattung: Fußball, Handball, Eishockey etc.
  • Politikberichterstattung: Landtag, Aktuelle Stunde, Wahlen etc.
  • Sendungen zu Vorarlberger Personen (Talk-Shows, Dokumentationen) oder Sendungen, an denen Vorarlberger maßgeblich mitwirken
  • Internationale Großproduktionen: ZDF Fußball-EM-Studio 2008, Wetten dass, Musikantenstadel, etc.
  • Spielfilme mit Drehort Vorarlberg oder Spielfilme mit Vorarlberger Beteiligung
  • Historisches Film- und Tonmaterial

In der VLB aufgezeichnete Beiträge werden aus rechtlichen Gründen weder kopiert noch verliehen. Wir nennen Ihnen aber gerne die jeweiligen Urheber.

Der Stand der Digitalisierung:

  • Seit März 2008 werden Sendungen nicht mehr analog, sondern digital aufgezeichnet und archiviert.
  • Digitalisierung des vorhandenen analogen Altbestandes: Insgesamt ca. 18.000 Stunden analoges Audio- und Videomaterial werden derzeit digitalisiert. Ca. 50 Prozent sind bereits über den Katalog digital abrufbar (Projektbeginn August 2008, Abschluss voraussichtlich Mitte 2010).

Mehr zur Technik:

  • Die Aufzeichnung der Beiträge erfolgt auf einem digitalen „24x7-Recorder“ rund um die Uhr: Es wird je nach Bedarf das terrestrische (DVB-T) oder das Satellitensignal (DVB-S) aufgezeichnet. Dafür werden jeweils vier getrennte Aufzeichnungskarten eingesetzt. Neben dem Standard-Timer steht auch ein EPG-gesteuerter „Autotimer“ zur Verfügung, bei dem Sendungen nach beliebigen Stichworten, die im EPG enthalten sind, analysiert und automatisch aufgezeichnet werden. Vier „Standard-Programme“ (ORF 1+2; Ö1+2) werden rund um die Uhr aufgezeichnet und eine Woche lang aufbewahrt. So ist es möglich auch Sendungen im Nachhinein in den Bestand zu übernehmen.
  • Die einzelnen Beiträge können bei Bedarf geschnitten bzw. nachbearbeitet werden.
  • Ablage und Verwaltung der Dateien erfolgen prinzipiell automatisch. Zusätzlich können Beiträge aus anderen Quellen auch manuell hinzugefügt werden. Von jedem Beitrag wird ein hochwertiges Original auf einem Storage abgelegt. Dafür wird im Endausbau ca. 40 Tera-Byte Plattenplatz benötigt.
  • Streaming der Files: Der Aufruf erfolgt über einen Hyperlink aus dem ALEPH-Katalog. Die Navigation über Slider und Thumbnails (alle 20 sec) ist möglich. Gestreamt werden aus Performance-Gründen nicht die Original-Dateien sondern extra erzeugte, komprimierte Vorschaufiles.
  • Besonderheit: Durch die Verknüpfung redaktionell erfasster Beginn- und Endzeiten mit den Files wird der gewünschte Beitrag punktgenau gestartet. Selbst innerhalb einer mehrstündigen Aufnahme wird jeder auch noch so kurze Beitrag sofort abgespielt. Es werden nur die zugehörigen Thumbnails angezeigt.
  • Katalog: Im Unterschied zu Systemen wie „You-Tube“ u.ä. erfolgt die Beschreibung der Inhalte in einer nach bibliothekarischen Grundsätzen geführten Datenbank mit normierten Ansetzungsformen für Sachschlagworte und Personennamen. Es ist sowohl eine „einfache Suche“ nach allen erfassten Kategorien als auch eine „Index-Recherche“ sowie die Navigation innerhalb des Dokuments möglich.
  • Abspielstationen: Im Moment sind zwei Stationen vorhanden (Standort: Mediathek). Bis Mitte des Jahres 2009 werden alle PC-Stationen im Haus umgerüstet.