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Kalendarium

Das St. Gallusstift, der Sitz der Vorarlberger Landesbibliothek, steht auf einem für Bregenz und ganz Vorarlberg kultur- und religionsgeschichtlich bedeutsamen Boden. Die fast 2000jährige Tradition dieses an erhöhter Stelle oberhalb der Stadt am Fuße des Gebhardsberges liegenden Geländes d.h. die Geschichte dieses Platzes und der darauf errichteten Baulichkeiten und die Entwicklung der Vorarlberger Landesbibliothek soll im Folgenden kurz dargestellt werden.

 

 

 

 

 

 


Römerzeit
Auf dem vorspringenden Sporn unmittelbar westlich des Gallusstifts, dem späteren Gallenstein, befindet sich eine heidnische Opferstätte. Ein 1904 hier entdeckter Weihealtar aus dem 2. oder 3. Jahrhundert n.Chr. trägt eine fragmentarisch erhaltene inschriftliche Widmung an eine bodenständige Gottheit, möglicherweise Mercurius Arcesius.

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610-612
Die Glaubensboten Kolumban und Gallus gründen mit ihren irischen Begleitern in Bregenz - mit großer Wahrscheinlichkeit auf dem Areal des heutigen Gallusstifts - eine der ältesten klösterlichen Ansiedlungen auf deutschem Boden. Rund um eine von ihnen vorgefundene christliche, aber von den Alemannen entweihte Kapelle (der hl Aurelia?) bauten sie ihre Zellen, legten einen Garten an und pflanzten Bäume. In dieser Zeit setzt bereits auch die Tradition des Lesens an der Stätte der heutigen Landesbibliothek ein. Von Kolumban heißt es nämlich in der 25 Jahre nach seinem Tod verfaßten Lebensbeschreibung: "Er saß in der Einsamkeit um Bregenz auf einem verfaultem Stamm einer Eiche und las in einem Buch."

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2.Hälfte 14. Jahrhundert
Erbauung des monfortischen Lehensitzes Babenwohl (urkundlich Pabenpol, Babenbol). Die ältesten Mauerteile an der Südseite des Schlößchens Babenwohl stammen aus dieser Zeit. Die Bezeichnung Babenwohl bedeutet Bol (=Bühel) des Babo. Darin kann man die einzige überlieferte Erinnerung an einen Grundbesitzer aus der Alemannenzeit sehen.

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ca. 1380
Das Minnesängerurbar nennt Jäck Keller, der von "sinem guot ze Babenbol" eine jährliche Abgabe entrichtet.

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Anfang 15. Jahrhundert
Der österreichische Landammann ist Lehensinhaber des Gutes Babenwohl. Er verkauft es jedoch an den Bregenzer Joß Weiß.

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1480
Über dessen Tochter Anna kommt das Gut als Mitgift an Konrad Bützel. Deren Tochter heiratet Klaus von Villenbach.

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1509
Klaus von Villenbach nennt sich als erster "Herr zu Babenboll". Er baut das Anwesen zum Edelsitz aus. Das heutige Schlößchen dürfte im wesentlichen auf diesen Umbau zurückgehen, an den noch im letzten Jahrhundert die auf einer Fenstersäule eingemeißelte und auf einem Türbalken hingemalte Jahreszahl 1523 erinnerte.

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1523
Im Zuge des Verkaufs der zweiten Hälfte der Herrschaft Bregenz an Habsburg wird Babenwohl österreichisches Lehen.

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1529
Villenbachs Schwiegersohn Jörg Schilling von Wildegg zu Babenwohl, der 1543 als Hauptmann der Vorarlberger Truppen in Ungarn gegen die Türken kämpft, betreibt einen Weinschank auf Babenwohl. 1557 gehört der Besitz seinem Sohn.

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ca. 14. Jahrhundert
Der bekannte Kriegsmann Hans Schnabel von Schönstein, späterer Besitzer von Schloß Riedenburg, erbaut - vielleicht auf den Resten der früheren Kapelle - zu Ehren des hl. Gallus die "alte" Gallensteinkirche am Felsabhang westlich unterhalb des heutigen St. Gallusstifts.

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1564
Wolf Heinrich von Stein zu Klingenstein erscheint als Besitzer des Gutes.

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1570-1580
Im Laufe dieses Jahrzehnts verkaufen Steins Söhne Hans Rudolph und Hans Adam den Ansitz Babenwohl an den Bregenzer Bürger Friedrich Reinolt. Dieser wird 1588 mit dem Prädikat "von Babenwohl" in den Adelstand erhoben, verkauft aber bald (1590) den Besitz an Konrad Merker von Balzheim und zieht nach Feldkirch, wo Mitglieder seine Geschlechts wichtige Stellungen innehatten.

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1591
Merker veräußert das Gut um 3600 Gulden an das Prämonstratenserstift Weißenau bei Ravensburg.

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1601
Die Benediktinerabtei Mehrerau erwirbt Babenwohl, aus welchen Anlaß wahrscheinlich auch die Lehenschaft aufgelassen wird. Das Kloster verwendet die zu Babenwohl gehörenden Stallungen zur Winterung von Alpvieh und gibt das Schlößchen mit einem Stück Grund in bauerliche Pacht. Die Pächter sind jeweils Bregenzer Bürger.

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1610-1616
Auf Betreiben des Mehrerauer Abtes und der Stadt Bregenz wird an der Stelle der zu klein und baufällig gewordenen Schnabel'schen Kapelle eine neuere größere Gallensteinkirche unter Einbeziehung der legendären Gallusgrotte erbaut. Daraus ergibt sich eine bedeutende Gallusverehrung, besonders im 17. Jahrhundert.

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1697
Errichtung eines eigenen "Beneficium ad lapidem Sti. Galli" Gallenstein - Pfründe) Erster Benefiziat ist J.J. Menner aus Wangen. Später unterrichtet der jeweilige Benefiziat auch als Katechet an der städtischen Normalschule.

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1788
Schließung der Gallensteinkirche infolge der kirchlichen Neuerungen Josefs II. und Einzug ihres Vermögens.

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1790
Wiedereröffnung der Kirche nach dem Tod des Kaisers. In der Folge wird sie aber vernachlässigt und von 1796 bis 1800 als Magazin für die Feldbäckerei verwendet.

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1806
Am 1.September wird das Kloster Mehrerau von der bayerischen Verwaltung aufgehoben und konfisziert. Damit fällt das Gut Babenwohl an das Königreich Bayern.
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1808
Die staatliche Stiftadministration bringt die Gallensteinkirche zur Versteigerung, wodurch ihr Abbruch erfolgt. Ihr Inventar findet in anderen Kirchen in- und außerhalb Vorarlbergs Verwendung.

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1814
Anläßlich der Rückkehr Vorarlbergs zu Österreich fällt Babenwohl dem österreichischen Ärar zu.

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1833
Plazidus Schilling erwirbt durch Kauf das Landgut, dessen Baulichkeiten sich in schlechtem Zustand befinden.

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ca. 1850
Die Gallusgrotte und der eigentliche Gallenstein werden durch Sprengung vernichtet, weil der damalige Besitzer Baumaterial gewinnen will.

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1854
Von dem oben erwähnten Plazidus Schilling kauft der aus Würzburg stammende und vorher in Riedenburg wohnhafte Baron Ernest von Pöllnitz den Ansitz Babenwohl und das gesamte Gallensteinareal. Er läßt das Schlößchen renovieren, erweitern und mit einen Treppenturm versehen. Ausführender Baumeister war Gabriel Mallaun aus Bregenz.

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Ende 19. Jahrhundert
Die Schriftstellerin Grete Gulbransson geb. Jehly (1882-1934) verbringt ihre Jugendzeit teilweise auf im pöllnitz'schen Ansitz Babenwohl. Über das beinahe höfische Leben im großväterlichen Haus berichtet sie in ihrem Roman "Geliebte Schatten".

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1904
Der Vorarlberger Landesausschuss gründet die Vorarlberger Landesbibliothek. Diese erste Landesbibliothek war jedoch keineswegs eine selbständige bibliothekarische Einrichtung. Vielmehr diente sie noch lange Jahrzehnte von ihrer Konzeption her als Hilfsbibliothek für das Landesarchiv. Der Gesetzgeber wünschte keine universell ausgerichtete Bibliothek, sondern schränkte den Sammelauftrag auf das Schriftum mit klarem Bezug auf Vorarlberg und auf archivwissenschaftliche Themen ein.

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1906
Der 1875 infolge des schweizerischen Kulturkampfs aus der Eidgenossenschaft ausgewiesene Benediktinerkonvent von Beinwil-Mariastein (seit 1085) kommt über Zwischenaufenthalte in Frankreich und Salzburg nach Bregenz und erwirbt von Pöllnitz' Tochter Adele Fitz-Gibbon die gesamte Liegenschaft. Die neue klösterliche Ansiedlung erhält den Namen St. Gallusstift. Gründerabt ist Augustin III. Rothenflue (1866-1919)

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1907-1910
Errichtung des Konventbaus (= Mitteltrakt) nach Plänen des Architekten Geis aus Freiburg i.Br. und des nördlich anschließenden Bibliotheksflügels (= Verbindungstrakt)

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1914/15
Errichtung der Abteikirche, eines klassizistischen, kuppelbekrönten Zentralbaus mit barockisierender Ornamentik im Inneren. Die Planung obliegt dem bedeutenden Künstler Adolf Gaudy (1872-1956) von Rapperswil, damals in Rorschach.

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1941
Besetzung des blühenden Stiftes durch die Gestapo und Ausweisung der Mönche, die unter dem letzten Bregenzer Abt Basilius Niederberger nach Mariastein, Kt. Solothurn, zurückkehren. Das Gebäude wird bis zum Kriegsende als Landwirtschaftsschule genutzt.

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1945-1981
Ein Statthalter verwaltet das St. Gallusstift namens des jeweiligen Abtes von Maria Stein.
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1946-1983
Der ehemalige Konventsbau und Teile des Bibliotheksflügels dienen dem Bundesgymnasium für Mädchen mietweise als Schulhaus.

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1977
Dr. Eberhard Tiefenthaler wird zum Leiter der Vorarlberger Landesbibliothek bestellt und mit dem Aufbau der neuen, jetzt universell ausgerichteten Vorarlberger Landesbibliothek (VLB) betraut. Im Februar 1978 wird der erste Mitarbeiter eingestellt. Die Amtsräume der Bibliothek befinden sich nach wie vor im Magazinsbau des Vorarlberger Landesarchivs.

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1979
Einstieg in die Welt der EDV mit dem von der UB Bielefeld und Siemens entwickelten Bibliotheksprogramm BIKAS

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1980
Verfilmung aller Kataloge auf Microfiche (Ab diesem Zeitpunkt werden  keine Kataloge mehr gedruckt.)

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1981
Das Land Vorarlberg kauft das Objekt St. Gallusstift als künftigen Sitz der Vorarlberger Landesbibliothek.

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seit 1983
Renovierung und Adaptierung der Baulichkeiten nach Plänen des Landeshochbauamtes (Arch. Dipl.Ing. Hellfried Delpin) und Sanierung der Parkanlage (Arch. Dipl.Ing. Reinhard Vogler)

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1984
Ankauf des Bibliothekssystems DOBIS LIBIS. Die Geschäftsgänge Bestellung, Inventarisierung, Katalogisierung, Beschlagwortung, Systematisierung, Ausleih- und Mahnwesen werden vollautomatisiert online abgewickelt. Es handelt sich um die erste EDV-Anwendunq mit integriertem Geschäftsgang in einer österreichischen Bibliothek.

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1985
Nach Beendigung der ersten Bauetappe bezieht die Vorarlberger Landesbibliothek am 5. August ihr neues Haus.

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1986
Mit der Stadtbibliothek Feldkirch wird nun unter DOBIS/LIBIS im Verbund katalogisiert, ein Rechnerverbund besteht mit der Hochschulbibliothek St. Gallen.

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1986
Am 27. Juni wird die Vorarlberger Landesbibliothek durch Landeshauptmann Dr. Herbert Kessler feierlich eröffnet.

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1987
Die erste Fernsehsendung wird in der Mediathek aufgezeichnet. 

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1990
„PC-Konzept für die VLB"; im Fotoarchiv beginnt die EDV-gestützte Erfassung. .

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1993
Start der Mediendatenbank mit dem Datenbanksystem LARS. Der erste CD-ROM-Server wird installiert.

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1993
Am 30. April wird der Kuppelsaal der Vorarlberger Landesbibliothek durch Landeshauptmann Dr. Martin Purtscher feierlich übergeben.

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1994
Der Internet-Zugang wird realisiert.

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1996
Am 4.Mai 1995 verstirbt Dr. Eberhard Tiefenthaler. Als neuer Direktor wird Dr. Harald Weigel bestellt.

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1996
Im Katalog der VLB kann nun auch über Internet recherchiert werden

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1996
Am 21. September wird Dr. Eberhard Tiefenthaler posthum der Raitenauer Kulturpreis verliehen.

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1996
Am 28. September feiert die Landesbibliothek mit den Berufskollegen und der Öffentlichkeit das 1. Vorarlberger Bibliotheksfest.

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1998
Als erste Bibliothek im deutschsprachigen Raum installiert die VLB das auf neuer, zeitgemäßer Client-Server-Technologie basierende Bibhotheksinformationssystem ALEPH 500. Zwei Arbeitsplätze für Teleheimarbeit (Katalogisierung) werden eingerichtet. Am 15. Januar wird zum ersten Mal ein Vortrag im Internet live übertragen.

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1998/99
Ausbau des Dachgeschosses im Babenwohl und Eröffnung im April 1999

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1999
Start des Virtuellen Bibliothekenverbundes Vorarlberg (VBV), Teilnehmer sind neben der Stadtbibliothek Feldkirch die Fachhochschule Vorarlberg und die Vorarlberger Naturschau. Die „Virtuelle Bibliothek" innerhalb des Kataloges weist nun auch nichtmaterielle Dokumente nach. Der Katalog des Felder-Archivs ist über Internet recherchierbar.

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2001
Im Lesesaal-Bereich wird die PC-Lösung durch eine Terminalserverapplikation mit Thin Clients ersetzt.

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2002
Entwicklung eines automatisierten Workflows zur Einbindung von Inhaltsverzeichnissen in den ALEPH-Katalog.  Die Inhaltsverzeichnisse von Büchern werden, soweit nicht bereits in digitaler Form erworben, eingescannt und als PDF-Datei mit dem entsprechenden Dokument in ALEPH verlinkt, womit im Katalog die Möglichkeit geboten wird, vom bibliographischen Zitat aus direkt per Mausklick das Inhaltsverzeichnis einzusehen.   

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2004
Über "www.dandelon.com" bietet die Vorarlberger Landesbibliothek eine Art „Google“-Suche über alle Bücher, deren Inhaltsverzeichnisse bereits eingescannt sind. Neben Autor, Titel, Schlagwort sind auch alle Begriffe im Inhaltsverzeichnis suchbar. Die Ergebnisse werden wie bei Google nach Ranking sortiert. Die Dokumente sind mit dem Aleph-Katalog und somit allen Funktionen, wie Standortanzeige, Vormerkung, Verlängerung usw. verlinkt

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2006
Realisierung einer Recherche in den parlamentarischen Materialien des Vorarlberger Landtages auf Basis der in der Bibliothek verwendeten Software der Firma AGI - Information Management Consultants (In Zusammenarbeit mit der Abteilung PrsI des Amtes der Vlbg. Landesregierung)

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2008
Start der "Digitalen Mediathek". Ab diesem Zeitpunkt wird in der Mediathek nur mehr digital aufgezeichnet. Die ersten 1000 Stunden des analogen Video- und Audio-Materials aus dem "Radio- und Fernseharchiv der Vorarlberger Landesbibliothek" sind digitalisiert und im ALEPH-Katalog verlinkt. Sie können im Intranet angeschaut werden. 

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2008
Realisierung einer Google-Suche für die Web-Site www.vorarlberg.at in Zusammenarbeit mit der Abteilung PrsI des Amtes der Vlbg. Landesregierung und der Firma AGI - Information Management Consultants

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