Ausgewählte Neuerwerbungen

2012 2011 2010 2009
2008 2007 2006 2005
2004 2003 2002 2001
 

Neuerwerbungen 2010


Vor- und Nachlässe, Sammlungen

Vorlass Hermann Kinder (*1944)
Briefvorlass, wird im kommenden Jahr durch den Rest des Vorlasses ergänzt

Nachlass Josef Henrich (1879–1943)
Der Bestand umfasst Werkmanuskripte und Korrespondenzen

Vorlass Erika Kronabitter (*1959)
Weitere Teillieferung. Beinhaltet Manuskripte und Dokumentationen der letzten Jaher.

Splitterbriefnachlass Albert Hofmann (1906-2008)
Es handelt sich bei diesem Splitterbestand um jene Briefe (insgesamt 18 Korrespondenzstücke) aus der Korrespondenz mit Ernst Jünger, in denen der aus Bludenz stammende Pharmakologe Heribert Konzett vorkommt. Konzett war mit Hofmann und Jünger befreundet und unternahm mit diesen Drogenexperimente.

Sammlung Hilma Rossberg (Paula Ludwig)
Fünf Zeichnungen von Paula Ludwig aus der Zeit in Brasilien.

Werkmanuskripte
Regina Ullmann, [Albumblatt], Robert Byr, “Thu dir genug; auf Dank zählt' nicht” [Gedicht];

Briefe
Brief von Eduard von Bauernfeld an Alfred Meißner, 12. 1. 4. 1859; 2 Briefe von Regina Ullmann an [ein Fräulein] Bloch, 1939; Brief von Kaiser Franz Josef <I.> an Franz Carl Salvator in Feldkirch, 25. 3. 1910;

Lebensdokumente
Hans Sterneder, 2 Speisekarten aus der NS-Zeit mit eh. Unterschriften von u. a. Franz Spunda, Josef Nadler, Max Mell, Josef Nadler und Josef Weinheber.

Widmungsexemplare
Widmung von Kilian Steiner an Emilie Brettauer, Hohenems 1855 in „Goehte und Werther. Briefe Goethes meistens aus seiner Jugendzeit“ (1855); Friederike Mayröcker an Elfriede Gerstl (ohne Datum) in Friederike Mayröcker „Augen wie Schaljapin bevor er starb“ (Dornbirn 1974); Regina Ullmann „Der Apfel in der Kirche“ (o. J.) (mit Annotationen);

Bildsammlung
Ingo Springenschmid, Collage „Max Riccabona
 

 

 

Neuerwerbungen 2009


Vor- und Nachlässe, Sammlungen

Nachlass Josef Fickl (1893–1979)
Der Lehrer Josef Fickl verfasste im Laufe seines Lebens insgesamt 62 Prosatexte (Romane und Erzählungen), die ingesamt ca. 12 000 Seiten umfassen. Der Autor hat es unterlassen, für diese Werke einen Verlag zu suchen. Sie sind deshalb alle unveröffentlicht.


Nachlass Paula Ludwig (1900–1974), Nachlieferung
Wohl letzter Teil des Nachlasses von Paula Ludwig aus dem Besitz ihres verstorbenen Sohnes Friedel Ludwig. Darunter Briefe von Bertolt Brecht, Widmungsexemplare von Ivan Goll u. a.

Sammlung Paula Ludwig (1900–1974) von Alfred Ludwig
Briefe, Fotografien, Dokumente aus dem Besitz des Bruders von Paula Ludwig.

Autographensammlung von Karl Josef Steger
Es handelt sich bei der Sammlung um Autographen aus der umfangreichen Vorarlbergensien-Sammlung von Karl Josef Steger mit Stücken von Alfred Meissner, Joseph Ritter von Bergmann, Josef Fessler, Gebhard Flatz und Franz Hedrich. In der Regel liegen Transkriptionen der Briefe vor.

Sammlung Klara Schwendinger (1918–2007) von Wilma Bank
Dabei handelt es sich um eine von Frau Schulrat Wilma Bank zusammengetragene kleine Sammlung zu Klara Schwendinger von Werkmanuskripten, Dokumenten, Korrespondenz.


Einzelstücke

Werkmanuskripte
Martin Walser: Einblick in eine Bildungslücke: Über Heinrich Georg Dikreiters „Vom Waisenhaus zur Fabrik”, 1979, 17 Bl., schwarzer, blauer Kugelschreiber, hs. Korr.

Briefe
Brief von Ernst Julius Günther an Hans Hopfner, 17. 4. 1868 (Alfred Meißner); Samuel Jenny an Karl Lind, 23. 7. 1876 (Geschenk von Norbert Spalt); Alfred Meissner an A. F. Bussenius, 17. 7. 1855

Widmungsexemplare
Paula Ludwig: Die selige Spur, 1920 (für Fritz Weigel); Otto Dix: In: Nelly Dix: Der Herr ist über Land gefahren, 1961; Eugen Andergassen: Die Schlacht bei Frastanz, 1968; Sven Hedin: Auf großer Fahrt, 1927/28 (für Fritz Mühlenweg); Sven Hedin: Nach Osten, 1916 (für Fritz Mühlenweg)

Bildsammlung
Thomas Hoor: Robert Schneider bricht sein Schweigen, 2008, DIN A3, Bleistift
 
Neuerwerbungen 2008
Nachlass Rudolf Kurzemann (1932–2008)
Der Nachlass von Rudolf Kurzemann, einem bekannten Vertreter der Mundartliteratur und des literarischen Lebens in Vorarlberg, konnte übernommen werden. Der Nachlass dokumentiert das literarische Schaffen in Form von Werkmanuskripten und Sammlungen.
 

Vorlass Manfred Bosch (*1947)
Der Vorlass des weithin bekannten Literaturhistorikers und langjährigen Herausgebers der Zeitschrift „Allmende“ konnte zu großen Teilen übernommen werden. In diesem Vorlass befindet sich unter anderem eine reichhaltige Korrespondenz, die von Elias Canetti über Martin Walser bis zu Uwe Johnson reicht, darüber hinaus aber auch große Brieffolgen, die Bosch mit Vertretern des literarischen Lebens rund um den Bodensee und in seiner Eigenschaft als Allmende-Herausgeber geführt hat. Weiters überliefert der Bestand eine reichhaltige Dokumentation zu den kultur- und literaturhistorischen Arbeiten von Bosch. Darunter die Materialsammlungen zu seinem Hauptwerk „Bohème am Bodensee“ und zum Großprojekt „Der Schwabenspiegel“.


Arno Geiger (*1968)
*Norbert Niemann: Willkommen neue Träume. Korrekturexemplar von Arno Geiger, zugehörige Korrespondenz von Arno Geiger, Norbert Niemann und Wolfgang Matz.

*Notizen zur Rede anlässlich der Verleihung des Hebel-Preises, 2 Bl.
 

Wolfgang Bleier (*1968)
Werkmanuskript: Verzettelungen (mit dazugehörigen Vorstufen).
 

Autographen u.a.
Alfred Kubin an Grete Gulbransson (1 Postkt.), Hans Sterneder an Josef Wesely (1 umfangreicher Brief), Friedrich Ludwig von Schiller an Elise von Koenig-Warthausen (1 Brief des Enkels von Schiller, datiert in Bregenz), Alfred Meißner an unbekannte Empfänger (2 Briefe)

Neuerwerbungen 2007

Angelica Kauffmann (1741-1807)
3 Briefe von Angelica Kaufmann
An ihren Onkel Anton Kauffmann, Venedig, 8. 3. 1782
An
einen unbekannten Korresondenzen [verm. John Boydell], Rom, 6. 2. 1789
An Georg Bowles, Rom 14. 10. 1797


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Franz Michael Felder (1839-1869)
Franz Michael Felder-Sammlung Das Werk

Dabei handelt es sich um eine kleine Sammlung von Werkmanuskripten von Franz Michael Felder, die bislang in der Gemeinschaft „Das Werk“ verwahrt wurden. Die Gemeinschaft wird von Maria Katharina Strolz, eine Nachfahrin Felders, geleitet.

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Franz Michael Felder (1839-1869)
Felder Sammlung Schobel
Eine Sammlung von 40 an Felder adressierte Briefkuverts, die vor 1970 schon einmal zum Verkauf angeboten wurden. Die in diesen Kuverts transportierten Briefe befinden sich im Nachlaß Felders, der im Felder-Archiv aufbewahrt wird. So findet nach vielen Jahrzehnten zusammen, was zusammen gehört.

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Richard Beitl (1900–1982)
Nachlass

Richard Beitl gehört zu den prägenden Gestalten der Vorarlberger Literatur vor und nach 1945. Mit seinen Romanen „Angelika“ und „Johringla“ schuf er wichtige Werke der Vorarlberger Literaturgeschichte. Der Montafoner Schriftsteller ist zudem der wichtigste Sagensammler Vorarlbergs des 20. Jahrhunderts. Der Nachlass von Richard Beitl wird von den Erben in mehreren Teilen übergeben. 2007 kam das literarische Werk ins Archiv.

Fritz Mühlenweg (1898–1961)
Nachlass

Das Felder-Archiv konnte den Nachlass des Konstanzer Malers, Schriftstellers und Expeditionsteilnehmers übernehmen. Der Nachlass enthält neben einer umfangreichen Sammlung von Werkmanuskripten, Briefwechsel unter anderem mit Otto Dix, Sven Hedin und Kurt Wolff. Darüber hinaus überliefert der Nachlass eindrucksvolle und vielfältige Dokumente zu Mühlenwegs Expeditionen (Fotografien, Landkarten etc.) in die Mongolei. Eine Sammlung von Widmungsexemplaren rundet diesen schönen Bestand ab.

Die Graugans (1979-1982)
Zeitschriftenarchiv
Redaktionsarchiv der Vorarlberger Literaturzeitschrift Graugans.
 

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Jürgen Bevenuti (*1972)
Big Deal
Manuskript mit Materialien und Vorstufen.

 

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Erika Kronabitter (*1959)
Literarisches Archiv
Dokumentiert mit Werkmanuskripten, Briefen und Dokumenten das literarische Schaffen der Künstlerin.

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Neuerwerbungen 2006

Hans Sterneder (1889-1981)
Literarischer Nachlaß

Das Felder-Archiv konnte den Nachlaß des in Bregenz verstorbenen Schriftstellers Hans Sterneder übernehmen. Der Nachlaß befand sich seit dem Tod Sterneders in niederösterreichischem Privatbesitz. Er enthält eine große Zahl von Werkmanuskripten sowie eine umfangreiche Sammlung von privaten Photographien und aufschlußreiche Privatkorrespondenz.
Der Bestand enthält aber auch eine umfangreiche Porträtsammlung von wichtigen Autoren der ersten Jahrhunderthälfte und darüber hinaus, mit denen der junge Hans Sterneder Kontakt aufgenommen hatte. (Arthur Schnitzer, Stefan Zweig, Hermann Hesse u.v.a.). Darüber hinaus beinhaltet dieser Bestand auch den Kryptonachlaß von Oskar Jölly, Direktor der Wiener Volksoper, der sich 1945 das Leben nahm. Er war der erste Mann der letzten Frau von Hans Sterneder.

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Paula Ludwig (1900-1974)
Literarischer Nachlaß

Das Felder-Archiv konnte den letzten Teil des Nachlasses von Paula Ludwig übernehmen. Dieser Nachlaßteil enthält eine große Zahl von Originalfotographien, wichtige Korrespondenzstücke und Lebensdokumente. Der Bestand reichert den bestehenden Paula Ludwig-Nachlaß an.

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Karin Voigt (1936-2006)
Literarischer Nachlaß

Das Felder-Archiv konnte den literarischen Nachlaß der in Berlin geborenen und Mannheim lebenden Autorin und Fotografin Karin Voigt übernehmen. Der Bestand dokumentiert das reichhaltige Werk der Autorin, die Korrespondenz gibt Auskunft über das weit verzweigte Netz, in der die Autorin vor allem als Autorenfotografin sich bewegte. Die Korrespondenz reicht von Elias Canetti über Peter Handke bis zu Wilhelm Genazino und viele andere. Eine umfangreiche Sammlung von Widmungsexemplaren (Gisele Freund, Martin Walser, Peter Handke, Marcel Reich-Ranicki etc.) runden den Bestand ab.

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Norbert Loacker (1939*)
Literarischer Vorlaß

Im Frühjahr konnte das Felder-Archiv den literarischen Vorlaß des Autors Norbert Loacker übernehmen. Der Bestand überliefert wichtige Typoskripte des weit verzweigen Werks des Autors sowie Korrespondenz. Enthalten ist auch ein über lange Jahre geführtes "Denktagebuch", das wichtige Impulse gibt für die Beschäftigung mit dem Autor.

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Neuerwerbungen 2005
 

Christian Futscher (1960*)
Soledad oder Im Süden unten.

1997-1999. - Typoskript, I, 190 Bl. m. eh. Korrekturen und Anmerkungen;1 Typoskript <Entwurf>, 220 Bl., m. eh. Korrekturen und Anmerkungen;
1 Schreibbuch "In einer anderen Welt",80 Bl., liniert, hs.; 1 Mappe mit Materialien und Entwürfe; ein Brief von Uwe Schloen an C. Futscher.

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Hubert Lampert (1953*)
Robert Walser & Franz Michael Felder.
Bildobjekt, 50 x 40 cm, Oxymoron-Portrait


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Alfred Meißner (1822-1885)
Brief an Josef von Doblhoff-Dier
Schruns, 7.8.1877, 2 Bl., 3 S. beschr., Tinte, m. eh. U.

"[...] Die Autographensammler bilden in Deutschland eine äußerst zahlreiche Gemeinde. Es vergeht keine Woche, in der ich nicht um ein Autograph angegangen werde und - da die zwischen H. Heine und mir bestandene Verbindung notorisch ist - kein Monat, in welchem man mich nicht um Heines Handschrift ersucht. Das ist sehr schmeichelhaft; dem letzteren Begehren bin ich aber seit Jahren nicht mehr im Stande zu entsprechen. Ich besaß im Ganzen etwa zwölf bis dreizehn Briefe Heines. Im Laufe der Zeit habe ich alle bis auf zwei ganz privaten Inhalts an Freunde abgegeben, so daß ich jetzt außer zwei Briefen u. einer Widmung eines Buches durchaus nichts von Heines Hand besitze [...] das Autograph nach Ihrem speziellen Wunsch lasse ich bis auf meine Ankunft in Wien, wo ich im Herbst eintreffe und mir die Ehre geben werde, Sie im wissensch. Club aufzusuchen [...]" - Die letzte leere Seite mit Montageresten.


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Albert Ehrenstein (1886-1950)
Postkarte an Theodor Däubler
Feldkirch, 21.12.1916, m. e. U.

"10 Tage Quarantäne in Konstanz, 10 Tage Kontumaz hier: so sieht die Schweiz aus. Wenn Sie Zwinz sehen, reißen Sie ihm, bitte, sofort alle Haare aus! Seit 3 Wochen habe ich keine Post aus Berlin. Buschbecks Traklbild dürfte Meyer von Wolff verschlampt haben. Grüßen Sie mir Bienerts, Buschbeck, Herzfeldes, Groß! [...]" - Die Adreßseite mit Stempel der k. u. k. Zensurstelle Innsbruck.


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Max Riccabona (1915-1997)
Sammlung Manfred Chobot
ca. 150 Bl., Typoskript, drei Collagen (insg. 1 Mappe)

Der Wiener Schriftsteller Manfred Chobot (1947*) lernte Max Riccabona bei den Treffen der GAV kennen und schätzen. Riccabona gab Chobot (von Hand zu Hand oder per Post) im Laufe der Jahre immer wieder Typoskripte vor allem aus dem Halbgreyffer-Komplex. Zu dieser Sammlung, die das Felder-Archiv jetzt übernehmen konnte, zählen auch drei Collagen Riccabonas.

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Arno Geiger (1968*)
Es geht und gut. Roman

Typoskript des vierten Romans von Arno Geiger, mit umfangreichen Korrekturen des Autors Norbert Niemann. I, 213 Bl., beidseitig beschrieben + zwei weitere Korrekturexemplare, eines mit Korrekturen des Lektors Wolfgang Matz.

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Hans Sterneder (1889-1981)
Briefe an den Wiener Verleger und Buchhändler Wilhelm Herzog

Die Briefe stammen aus den Jahren zwischen 1959 und 1968 und dokumentieren Sterneders Wunsch eines Verlagswechsels. Das Konvolut enthält auch einen Brief von Sterneders Frau Hera, geb. Kassmekat (1909-1967), die selbst Schriftstellerin war ("Ungewitter um Barbara", 1947).

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Paula Ludwig (1900-1974)
3 Briefe an Martha Bernson

Die Briefe stammen aus den Jahren 1926 und 1939 und dokumentieren die anhaltenden Freundschaft zwischen Paula Ludwig und Martha Bernson. Zwei der Briefe sind in französische Sprache abgefaßt, einer ist mit einem Selbstporträt von Paula Ludwig versehen. Den Briefen liegt eine Originalfotografie Paula Ludwigs und ein Verlagsprospekt der "Traumlandschaft" bei.

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Kurt Bracharz (1947*)
Genuß aus Österreich (Vorarlberg Teil)

2004 - 1 Ordner, Typoskr. m.eh.Korr., Digi-Prints, Materialen,
Aufzeichnungen, insg. ca 400 Bl.

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Jürgen Benvenuti (1972*)
Kolibri. Kriminalroman

2002-2004. - Expose, 5 vollst. Fassungen, insg. ca. 1000 Bl., 24 Recherchefotos, Zeitungsartikel, ein Heft "Öko L.", Stadtplan von Wien + Vorarbeiten, Entwürfe, Aufzeichnungen


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Leberecht Dreves (1816-1870)
Schreibbuch: "Neuere Gedichte"


Feldkirch, 1862. - Schreibbuch, Maroquineeinband, Titelblatt, Tinte,  Kor., 27 beschr. Bl., 90 Bl. nicht beschr. zwei Textblätter gelockert, ornamentale Goldprägung auf beiden Deckeln, Rückenvergoldung ("Neuere Gedichte"), dreiseitiger Goldschnitt, Ecken und Kanten bestoßen. / Dieses Manuskript ist wohl eine private Anthologie seiner Gedichte und keine direkte Abschrift von Gedichten der Ausgaben von 1849 oder 1869. Dafür sprechen unterschiedliche Lesarten. Ergänzungen und Varianten. / Nach dem Tod von Dreves 1870 ist das Manuskript wohl im Besitz seines Sohnes Guido Maria Dreves (siehe das Exlibris), von dem es dann offensichtlich seine in Feldkirch lebende Schwester Clara Pümpel (*1862) erhalten hat, die seit 1881 mit dem Feldkircher Stadtbaumeister Seraphin Pümpel (1847-1930) verheiratet gewesen.

Beilagen
Mitteilung vom Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig an Guido Maria Dreves über die Zurücksendung der "Neueren Gedichte" von Leberecht Dreves, vom 22.3.1909/Osterkarte von Guido Maria Dreves an seine Schwester Clara Pümpel in Feldkirch, München, 13.4.1809/Guido Maria Dreves, eigenh. Abschr. eines Gedichts von Heinrich Zeise "An  Leberecht Dreves" aus dem "Altonaer Familienblatt vom 8. 1. 1905. 

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Fritz Klingenbeck (1904-1990)

3 Aufführungsmanuskripte
Zeller, Carl: Der Vogelhändler
Fritz Klingenbeck, Theaterdirektor, Regisseur und Schriftsteller (1904-1990). Aufführungsmanuskript der Operette mit zahlr. eigenh. Annotationen, Streichungen u. a. [Bregenz], Juli 1952. Durchschossenes bzw. aus photokopierten SS. und Einlageblättern montiertes Expl. 91 Bll. Klammerheftung in Leinenschirting. Bedr. OBr. 4to.
Beiliegend 24 tls. beschriebene Bll. sowie eine Photographie des jungen Hans Jaray (75:102 mm).
Das penibel annotierte Manuskript gestattet über weite Strecken hinweg eine Rekonstruktion von Klingenbecks Inszenierung, die am 26. Juli im Rahmen der von ihm als Intendant geführten Bregenzer Festspiele ihre Premiere erfuhr. Verzeichnet ist u. a., wer (Ballett, Ensemble, Chor) wann (ab dem 7. VII.) wo geprobt hat, wie die Inszenierung beginnt ("Introduktion: 10' vor Beginn (20h20) sämtliche Wasserspiele") und wie Musik, Wasserspiele und Technik eingesetzt werden. Daneben finden sich zahlreiche Positionsvermerke, Stellungsanweisungen und Librettokorrekturen sowie mehrfach einmontierte Kärtchen mit einer stilisierten Zeichnung von Ferry Windbergers Bühnenbild (Wasserspeier, Fontänen, Schilf u. a.). Wie dem ms. verfaßten Personenverzeichnis zu entnehmen ist, sang die Sopranistin Martha Musial die Rolle der Kurfürstin Marie und Mimi Stelzer (1900-1957) die der Baronin Adelaide; der 1951/52 an der Met verpflichtete Kammersänger Fritz Krenn (1887-1964) kehrte eigens für die Rolle des Baron Weps nach Österreich zurück. In weiteren Rollen zu hören und zu sehen waren u. a. Waldemar Kmennt, Otto Bolesch, Richard Eybner, Toni Niessner, Fred Liewehr und Hedda Heusser.
Strauss, Johann: Eine Nacht in Venedig
Aufführungsmanuskript der Operette mit zahlr. eigenh. Annotationen, Streichungen u. a. O. O., August 1960. 2 Bde. : Bd. 1: Durchschossenes Expl. 91 Bll. Klammerheftung in Leinenschirting. Bedr OBr. 4to. 59 Bll. 4to. Bd. II (III. Akt): Durchschossenes bzw. aus photokopierten SS. und Einlageblättern montiertes Expl. 19 Bll. Klammergeheftet. OBr. 4to. - Beiliegend 17 Bll. eh. Notizen bzw. ms. Szenenaufzeichnungen u. a. sowie 11 Bll. eh. ausgeführte Bühnebildskizzen des Bühnenbildners Ferry Winderberger.
Vorliegendes Aufführungsmanuskript (die, wie am Umschlag gedruckt vermerkt, Fassung Anton Pauliks, des Dirigenten an der Wiener Staats- und Volksoper (1901-75) in der für die Wiener Staatsoper eingerichteten Bearbeitung von Rudolf Österreicher) dürfte Klingenbeck als Grundlage seiner Inszenierung gedient haben, die am 17. August unbekannten Orts Premiere gehabt haben dürfte. 
Arx, Cäsar von:  Der Verrat von Novara. Schauspiel in drei Akten.
Bühnenmanuskript mit eigenh. Annotationen, Streichungen u. a. O. O. u. D. 117 Bll. Klammerheftung in Papierschirting. 4to.
Wie Klingenbecks Annotationen zu der nicht näher identifizierten Inszenierung von Arx' 1934 verfaßtem Schauspiel zu entnehmen ist, war der Regisseur hier operativ eher mit Kürzungen denn mit Eingriffen anderer Art beschäftigt, finden sich doch nur gelegentlich wenige inhaltliche bzw. stilistische Änderungen. - In der vermutlich während der 50er Jahre unbekannten Ortes aufgeführten Inszenierung war Edd Stavjanik in der Rolle des Gylg zu sehen.

 

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Paula Ludwig (1900-1974): Sammlung Robert Warnebold

2 Archivboxen
Die Sammlung von Robert Warnebold, einem langjährigen und engen Freund von Paula und Friedel Ludwig in Darmstadt, enthält Zeichnungen, Aquarelle und Widmungsexemplare.

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Neuerwerbungen 2004

 

Hans Sterneder (1898-1981): Das Wunderkind, Entwurfsheft, um 1920

Schreibheft, 71 Seiten, geheftet
Grundtext halbseitig in blauschwarzer Tinte, zahlr. Unterstreichungen und Marginalien in roter Tinte sowie mit Blei- und Farbstiften; einzelne Passagen in Kurzschrift, mehrere kleine Skizzen.
Enthält umfangreiche Vorstudien zu dem (Erfolgs-)Roman "Der Wunderapostel" (Erstdruck 1924), der die innere Vollendung eines durch einen Unfall aus der Bahn geworfenen Künstlers beschreibt und laut vorliegendem Heft ursprünglich auf 3 Bände konzipiert war. 

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Franz Michael Felder Sammlung Fink

Werkmanuskripte

Dabei handelt es sich um eine wichtige Sammlung von Manuskripten Franz Michael Felders, die über die Enkelin Felders, Getrud Fink, an ihre Kinder vererbt wurde. In diesem Splitternachlaß befindet sich neben den Manuskripten von "Liebeszeichen", "Eine Reise auf den Tannberg" u. a. auch die Handschrift von "Aus meinem Leben". Mit der  Übernahme dieses wichtigen Bestandes gelangte so das wohl wichtigste Manuskript Felders endlich in das nach ihm benannte Archiv.
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Anton Wildgans an Unbekannt, 7. 5. 1919

1 Br, 1 Bl., beids. beschr., Tinte, m. eh. U.
An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Zunächst bitte ich Sie, dem von mir hochverehrten Dichter Ernst Hardt seine Grüße auf das herzlichste zu erwidern. Wenn er darauf Einfluß genommen hat, daß gerade meine 'Armut' zur Festvorstellung ausersehen wurde, so fügen Sie, bitte, auch noch meinen Dank hinzu [...]". Des weiteren mit dem Ausdruck seines Bedauerns, daß er einer Venenentzündung wegen wohl nicht zur Premiere kommen zu können: "Ich könnte nur kommen, wenn der Verkehr keine unliebsamen Überraschungen böte. Wie kommt man jetzt nach Weimar? Fährt man über München oder über Passau oder über Bregenz? [...]". Da er weiters keinen "fertigen Beitrag" zur Verfügung stellen könne, empfehle er den Dichter Max Mell, "dem ich die Aufgabe am liebsten anvertraute".

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Thomas Mann an Justine Krug, Pacific Palisades, 7. 10. 1947

1 Br, 1 Bl., beids. beschr., masch. m. eh. U.
Thomas Mann antwortet auf einen Brief, in dem ihn die Adressaten um Unterstützung bei der Suche nach einem Verleger für ihre Übersetzungen von Gedichten Paula Ludwigs gebeten hatte. Thomas Mann äußert sich in dem Brief auch über die Bedeutung von Paula Ludwig.

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Franz Michael Felder Sammlung Margot Hollenstein

Werkmanuskripte, Briefe, Lebenszeugnisse, Sammlungen (auch zu Vor- und Nachfahren von Franz Michael Felder)
5 Archivboxen

Margot Hollenstein, geb. Willam,  (1928-2000) war eine Urenkelin von Franz Michael Felder.  In ihrem Besitz befand sich eine umfangreiche Felder Sammlung. Dipl.-Ing. Hermann Hollenstein übergab nun diesen wichtigen Bestand dem Felder Archiv. Durch die großzügige Schenkung der Felder Sammlung von Margot Hollenstein konnte eine empfindliche Lücke in unserem Felder Bestand geschlossen werden.

 

Natalie Beer

Den Gefallenen - Gedicht
02.02.1943; 31.7.1944

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Ordo Mechitaristarum Vindobonensis

Das Kaiser-Album : Viribus Unitis
Wien: Mechitharisten-Buchdruckerei, 1858
 

Franz Josef Vonbun

Toast am Geburtstage des Kaisers : In vorarlbergisch-alemannischer Mundart
Schruns, 1858. - 1 Bl., 2 S. beschr., eig. m. U. - Gedicht
Abgedruckt in: Das Kaiser-Album Viribus Unitis. Hrsg. v. der Wiener
Mechitaristen-Congregation Wien 1858. S. 97.
Incipit: Mer wend a bitzle lustig sy

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Gebhard Weiß 

Der Patriot am 23. April 1854
o.O., o.D. (Karl-Adam Kaltenbrunner). - 1 Bl., m. eigh. Titel und U.,
mit Imprimatur von Karl Adam Kaltenbrunner
Abgedruckt in: Das Kaiser-Album Viribus Unitis. Hg. von der Wiener
Mechitharisten-Congregation. Wien 1859, S. 98ff.

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Der Ararat: Glossen, Skizzen und Notizen zur neuen Kunst.
München, Goltzverlag ; 1919-1921; damit Erscheinen eingestellt

Folgende Nummern sind vorhanden: Erstes Sonderheft, April 1920, 4-7/1920,
11-12/1920, 2.Jg./1921, Nr. 1,3,5,6,7,10,11
Eugen Andergassen
Sammlung Turmbund
Briefe, Manuskripte
Umfang 1 Mappe

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Rudolf Wacker
Brief an Gustav Prölss
Goslar, 20.12.1928 - 1 Postkarte m. e. U.

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Heinrich von Lingg
Brief an Eduard Hallberger
München, 20.1.1868 - 2 Bl., e. Br. m. U., Tinte
An den Verleger Eduard Hallberger in Stuttgart: "[...] Ihrer freundlichen Einladung zufolge sende ich Ihnen hiemit ein kleines Gedicht zu der beabsichtigt in Biographie in Ihrem 'über Land und Meer'. Wie Sie wissen werden, hab ich erst kürzlich einen zweiten Band Gedichte herausgegeben, hatte daher keine große Wahl mehr [...]" Außerdem schickt er "die jüngste u. bei weitem beste Photographie [...] Wenn die Kosten einer Umänderung nicht zu bedeutend sind, so möchte ich [...] bitten dieses und kein anderes Portrait zur Illustration gelangen zu lassen. Es kursierten "eine Menge herzlich schlechter Photographien" von ihm: "[...] Sie werden zugeben, daß es einem Dichter nicht ganz gleichgültig sein kann, in welcher Gestalt oder Mißgestalt er vor Tausenden von Lesern in die Vorstellung tritt [...]".

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Alfred Meissner

Brief an Über Land und Meer
Bregenz, 30.4.1877 - 2 Bl., e. Br. m. U., Tinte
 "[...] Es drängt mich in Folge dessen Ihnen zu sagen, daß ich seit längerer Zeit lebhaft wünsche wieder unter Ihren Mitarbeitern zu erscheinen [...] ich habe zwei, drei Jahre hindurch fast nichts im erzählenden Fache geliefert. Ich schrieb zwei kleinere epische Gedichte, ich schrieb ein Drama. Das ist nun, wie die Sachen liegen, eigentlich eine sehr törichte Beschäftigung. Unsre Zeit mag nicht Verse lesen, das Theater ist eine von einigen Namen gepachtete Unterhaltungsanstalt. Blicke ich auf die so verwendete Zeit zurück, so muß ich sagen: ich habe mir am Schreibtisch genug gethan, aber dabei gar nichts Reelles erreicht. Erst jetzt, zu dieser Erkenntnis gelangt, wende ich mich wieder dem praktischeren Gebiete zu. Der "Presse" hatte ich seit Jahren einen Roman versprochen, ich habe ihr jetzt meinen Roman "Feindliche Pole" gegeben, der die Gegensätze des deutschen Partikularismus u. des deutschen Einheitsstaats zum Hintergrund hatte [...]" Er verspricht, im Herbst seinen neuen Roman, "der im Kopfe fertig ist", vorzulegen.

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Neuerwerbungen 2003
 

Hermann von Lingg

Werkmanuskripte, Briefe, Porträts
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Franz Michael Felder (Ergänzung des Nachlasses)
Werkmanuskripte, Stiche, Erstausgaben
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Maria Oster

Vorlaß
Der Vorlaß von Maria Oster umfaßt Werkmanuskripte, Lebensdokumtente, Sammlungen und Widmungsexemplare.

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Franz Wacker
Kriegstagebuch
Pinzolo;Bregenz, 1916-1924, 1 Schreibbuch, marmorierter Umschlag, brauner Rücken, 291 S., schwarze und blaue Tinte
F. Wacker beschreibt retrospektiv seine Erlebnisse vom 1. August 1914 bis zum 14. November 1918.
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Eugen Andergassen
Briefe an Josef Wesely
Feldkirch, 17.9.1946-13.7.1968. - 1 eh. Br.; 1 ms. Br.; 9 eh. Postkt. m.e.U. + Kuvert
Widmungsexemplar: Botschaften : Gedichte, Erzählungen, Hörspiele
Wien : Österreichische Verlagsanstalt, 1969. - 77 S.
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Alfred Meissner

Brief an Unbekannt
Prag, 26.2. o.J. - 2 Bl., e. Br. m. U., Tinte; Incipit: Ich sende Ihnen das beiliegende Buch
An eine namentlich nicht genannte Adressatin über seine Theaterpläne
in Wien

Auf eine Todte.
Abschrift; o.O., o.D. - 1 Bl., Manuskr. m. U., Tinte. - Gedicht; Incipit: Schön war Sie, wenn ein Bild aus Stein

Ihrer Durchlaucht der Prinzessin Marie von Wittgenstein
Weimar, 18.02.1858. - 2 Bl., e. Manuskr. m. U., Tinte. - Gedicht
Marie (1837-1920) war die Tochter der Fürstin Caroline zu Sayn-Wittgenstein, der Lebensgefährtin von Franz Liszt. Sie wuchs in Weimar auf und lebte seit ihrer Heirat mit Konstantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst 1859 in Wien. In Wien entwickelte sie ein umfassendes Mäzenatentum im Kunst- und Kulturleben.

Brief an Unbekannt; Bregenz, 29.5.1878. - 2 Bl., Tinte, m.e.U.
An einen Oberingenieur: "[...] Es tut mir leid, Ihnen nicht nach Wunsch Antwort ertheilen zu können; ich habe mich an vorgesetzter
Stelle erkundigt, konnte aber bisher nicht erfahren, da ein Institut, wie Sie es bezeichnen, in Vorarlberg gegründet werden sollte. Es sind hier in der protest. Gemeinde die Mittel überaus geringe, daß es mir sogleich im ersten Moment unwahrscheinlich schien, daß von dieser Seiteso einen öffent. Kranken-o. Pflegeanstalt ins Leben treten sollte, für die Katholischen aber ist hier die Krankenpflege ganz in den Händen der barmherzigen & anderer Schwestern [...] Ich werde Ihre Schutzbefohlenen im Auge behalten und mich umsehen, davon bitte ich versichert zu sein. [...] Es ist sehr leicht möglich, daß wir im Sommer in den Gaustein ziehen, an den wir eine große Anhänglichkeit bewahrt haben. [...] Unserem Hugo gilt Herr Freudenberg noch immer als das vollendetste Ideal der Männlichkeit, sein ganzes Trachten geht dahin, ihm ähnlich zu werden [...]."
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Ivan Goll

Widmungsexemplar:
Chansons Malaises Paris : Ed Poesie, 1935; Widmung mit Illustration für Paula Ludwig
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Elisabeth Klocker - Sammlung Cabinet 9

Zukunftsgespräche. - Drehbuch
34 Bl., teilw. hs., teil. Typoskr. + 3 Collagen

Cabinet 9
Zukunftsgespräche
VHS-Kassette, 16 min.

Cabinet 9 I / Elisabeth M. Klocker [Porträt], Mara Mattuschka [Porträt],
Gabi Szekatsch [Porträt], Cabinet 9. - Digitalplot
2000 ; 55x75, gerahmt

Cabinet 9 II / Elisabeth M. Klocker [Porträt], Mara Mattuschka [Porträt],
Gabi Szekatsch [Porträt], Cabinet 9. - Digitalplot
2001 ; 55x75, gerahmt
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Neuerwerbungen 2002

 

Walter Strolz

Vorlass
Werkmanuskripte, Korrespondenz, Sonderdrucke, annotierte Literatur; Erschließungsstand: in Bearbeitung
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Werner Marx Bosch

Porträt Ingo Springenschmid, 84x59 cm, Digitalprint
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Alfred Meißner (1822-1855)

Brief
Alfred Meißner an Unbekannt, Bregenz, 28.6.18.79,  1 Bl., beids. beschr., m. eh. U.
An einen Verleger, den Meißner tröstet, ihn bald wieder mit Texten zu beliefern. Darin ein Vermerk über Peter Rosegger: "Zudem bin ich
nicht so produktiv wie z.B. K. P. Rosegger, man wird fauler & fauler mit den Jahren u der Sommer ist privilegierte Zeit der Faulenzerei."
Weiters freut sich Meißner, daß der Verleger die "Spanischen Skizzen" von Karl von Seyffertitz zum Druck annimmt.


Werkmanuskript
Alfred Meißner: Unter'm Kirchenbann", 3 Bl, Ms., Tinte, mit Rötelzeichnungen des Setzers [?]

Erinnerung an die Märzrevolution von 1848 in Prag und Nachruf auf Augustin Smetana (1814–1851). Das Manuskript bildet die Druckvorlage für die Veröffentlichung in der Wiener "Presse" 109  (1862).
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Josef Fessler (1813–1873)

Brief an Unbekannt, Brixen, 26.1.1846, 2 Bl., Tinte, m. eh. U.
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Eugen Andergassen (1907–1987)

Widmungsexemplar
Strahlungen. Gedichte. Ried im Innkreis: Oberösterreichischer Landesverlag 1972
Mit hs. Widmung für Ernst Schönwiese

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Jürgen Benvenuti (*1972)

Werkmanuskripte
Corrida, 208 Bl., m. hs. Korr + Vorarbeiten, Entwürfen und Aufzeichnungen
Eine Chance zu viel, 233 Bl., m. hs. Korr + Vorarbeiten, Entwürfen und Aufzeichnungen
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Rudolf Wacker (1893–1939)

Briefe
24 Briefen, 68 Postkarten vor allem an seine Schwester Maria Allgäuer, teilweise mit Kuverts.
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Kaspar Hagen (1820–1885)

Brief
Brief an Gebhard Weiß, München, 22.11.1848, 1 Blatt, Tinte, m. eh. U.
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Eugen Andergassen (1907–1987)

Brief
Postkarte an Johann Gunert, Feldkirch, 21.5.1973

Werkmanuskripte
Morgenspruch, 1954, 1 Blatt, Typoskript m. e. Widmung für Hans Siebert - Gedicht
Abend im Advent, 1944, 1 Blatt, Typoskript m. e.  Widmung für Hans Siebert - Gedicht
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Paula Ludwig (1900–1974)

Widmungsexemplar
Paula Ludwig: Der himmlische Spiegel. S. Fischer, Berlin 1927
Mit hs. Widmung an "Herrn Dr Horney,...  Dezember 1927"
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Oskar Heydt

Unsere Schweizer Reise im Jahre 1901: Seinem Freunde und Reisegefährten Hugo Vinzenberg gewidmet. von Oskar Heydt
o.O., 1902. - Blindgepr. Bd. m. goldgepr. Deckeltitel "Unsere Schweizerreise", 54 Bl., hs. mit 3 monochr. Aquarellen (Wengern - Alp - Bahn; Dampfer am Bodensee; Chillon am Genfer See und Dent du Midi)
Die Reise führte, beginnend von Feldkirch, per Fahrrad und Eisenbahndurch die Schweiz.
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Robert Schneider (1961)

Sentenz, o. O., o. D., m. e. U.,  1 Bl. 
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Elisabeth Klocker (1967) 

"Zentralorgan der Queen-Barbie Loge", 4 Ausgaben - in unterschiedlichen Formaten - dieses in Berlin erscheinenden Mediums, die von Si.Si. Klocker gestaltet bzw. mitgestaltet und in kleiner Auflage hergestellt wurden.
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Neuerwerbungen 2001
 

Alfred Meissner (1822-1855)

Brief an Unbekannt, o.O., o.D., 1 Bl., beids. beschrieben, Tinte, m. e. U.
An einen Freund in Hamburg, den er bittet, für ihn Geld einzutreiben. Dann berichtet Meißner von dem Schauspieler und Schriftsteller Martin Perels. Auch schreibt er von seinem Entschluß, Prag für immer zu verlassen.
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Eigenhändiges Gedicht, ohne Titel, 1 Bl., m.e.U., eh. Korr.
o.O., Sylvester 1870
54 zeiliges Gedichtmanuskript mit mehrerer eh. Korrekturen. "Während auf die deutschen Kämfe jedes Bruderauge blitzt ..." 
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August Gottlieb Meißner (1753-1807)

1 Brief  an Heinrich August Ottokar Reichard, Fulda, 23.7.1787 
        2 Bl., 2 S. beschr., Tinte,  m.e.U.
1 Brief  an Heinrich August Ottokar Reichard, Fulda, 22.1.1797
          2 Bl., 2 S. beschr., Tinte,  m.e.U.
1 Brief an Unbekannt, Fulda, 5.1.1805
          2 Bl., 4 S. beschr., Tinte, m.e.U.  
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Robert Byr (1835-1902)

Eigenhändiger Brief an Karl Geigy-Hagenbach, Bregenz, 18.12.1893
        1 Bl., Tinte, m.e.U.
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Gebhard Flatz (1800-1881)

Eigenhändiger Brief an den Direktor der Wiener Belvedere Galerie, Peter Johann Kraft. Rom, 3.3.1838
        2 Bl., Tinte, m.e.U.
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Angelica Kauffmann (1741-1807)

Eigenhändige Sentenz  "mein Vaterland ist jede bewohnte Welt"
         querformat-4o, mit Zuschreibung von fremder Hand, leicht stockfleckig
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Grete Gulbransson (1882-1934)

Sören Kierkegaard: Auswahl aus seinen Bekenntnissen und Gedanken. Hg. und mit einem Vorwort versehen von Fritz Droop. München: Georg Müller 419. Orig.-Halbleder. (Widmungsexemplar)
Mit einer zehnzeiligen Widmung von Grete Gulbransson an Sigmund von Kapff, August 1925.
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Paula Ludwig (1900-1974)

Die selige Spur. Gedichte. Mit einem Vorwort von Hermann Kasack. München: Roland-Verlag 1919. (Widmungsexemplar)
 "Für Frau Grete Weisgerber".  Original-Halbpergament mit Kopfgoldschnitt. 1. Ausgabe. Liebhaberausgabe 1919 auf handgeschöpftes Bütten gedruckt. In den Handel kamen 50 Exemplare. Dies Buch trägt die Nr. 15.
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Robert Byr (1835-1902)

Sentenz, mit Datum und Unterschrift, Bregenz, 10.3.1880, 1 Bl.
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Lebrecht Dreves (1816-1870)

Dr. Gr.[ravenhorst] der Feuilletonist aus Nr. 251 der "Hamburger Neuen Zeitung" und meine Wenigkeit. Eine Erwiderungsschrift. Hamburg: Meyer's Zeitungsladen 1842, 16 S., mit Rückenfalz
Der in Hamburg geborene und in Feldkirch gestorbene Dichter und Jurist wehrt sich in dieser Schrift gegeben Plagiatsvorwürfe

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Claire Goll (1891-1977)

Briefwechsel mit Sylvia von Harden + Dokumente
7 Briefe mit Unterschrift von Claire Goll, davon 5 ganz eigenhändig. Paris 1960-1961, sowie die Durchschläge der Gegenbriefe von Sylvia von Harden, ein Typoskript über Claire Goll sowie diverse Photo-Reproduktionen und Zeitungsartikel über sie.
Teilweise umfang- und inhaltsreiche Briefe mit ausführlichen Erinnerungen an Yvan Goll sowie an ihren Bekanntenkreis von Künstlern und Schriftstellern in den 20er Jahren.
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Lebrecht Dreves (1816-1870)

Des heiligen Bonaventura Nachtigallenlied. In deutscher, dem lateinischen Originaltext zur Seite gestellten Nachbildung / von Lebrecht Dreves. Feldkirch 1864.
Schreibbuch, II, 93 S., 21 x 17, Tinte, gebunden in marmorierte Deckel mit unbeschriebenem Titelschild und Leinenrücken, mit einer montierten, gestochenen Titelvignette von Belemann.

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Johann Georg Vonbank (1824-1894)

Ein Brief an Georg Prutscher, 28.7.1875
4 Bl., 7 S. eh. beschr. m. U., Tinte
Inhaltsreicher Brief des ehemalige "Vorarlberger Volksblatt" Redakteurs an den amtierenden Redakteur Georg Prutscher, der ihn um eine Besprechung der Felder-Biographie von Hermann Sander für sein Blatt gebeten hat.
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Fred A. Angermayer  (1889-1951)

Gästebuch der Berliner Jahre 1922-1928
1 Buch, flexible Broschur, 24 x 19,5, 158 (davon 68 weiße) nicht nummerierte Seiten, insgesamt 97 Einträge.

Das Gästebuch stammt aus den literarisch wohl wichtigsten Jahren des von 1921 – 1947 in Berlin lebenden österreichischen Schriftstellers Fred Angermayer (1889-1951), der neben seiner literarischen Tätigkeit auch als Übersetzer und Dramaturg tätig war. Unter den Einträgungen, die von Bertolt Brecht, Arnolt Bronnen über Ivan Goll bis zu Georg Gershwin und Luigi Pirandello reichen, finden sich auch vier Porträts (darunter ein Selbstporträt) von der Hand Paula Ludwigs.
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Hermann Joseph Kopf (1929-1979)

Sammlung von Gedichten und Briefen
Die Sammlung besteht aus 55 teilweise unveröffentlichen Werkmanuskripten, 27 Briefen von, an oder über Kopf sowie Materalien zu Leben und Werk des Lyrikers Hermann Josepf Kopf (1929-1979).

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