Georg Vith
August/September 2001
Bildende und angewandte Kunst
Biographie
geb. 1959 in Schruns. 1980-1985 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in
Wien bei Maximilian Melcher und Edelbert Köb. 1985 Würdigungspreis des
Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, ab 1989 Bau erster
Zeichenkameras, seit 1998 Projekte und Installationen mit begehbarer Camera
obscura. Präsentationen ab 2000 u. a. Künstlerhaus Klagenfurt, Art unversity of
lapland, Finnland; Museum der Wahrnehmung, Graz; Albert Borschette Centre,
Brüssel; Burren College of Art, Irland; Turun Kristillinen Opisto, Turku,
Finnland; Bahnhof Andelsbuch; Biennale in der Manege, St. Petersburg, Russland;
Schwedisches Nationalmuseum, Stockholm; KHG Graz.
Statement
Die Kirche als begehbare Kamera
” Das Licht ist eine sich selbst erzeugende Substanz und Träger der in der Natur
wirkenden Kräfte.” (Roger Bacon, um 1270). Die Projektionen in den kleinen
privaten Kirchen auf Chios sind einzigartige Begegnungen zweier Bild-Welten:
byzantinische Bildauffassung tritt in einen Dialog mit realen
Bildwirklichkeiten. Warten in anhaltender Stille, nur manchmal hört man ein
Flugzeug oder das Knistern von Papier beim Zeichnen im völlig verdunkelten
Raum.“
Agia Dynami, 2001
Camera Obscura, Fotografie
70 x 100 cm
© Georg Vith
Pirgi Upside, 2001
Camera Obscura, Fotografie
70 x 100 cm
© Georg Vith