Gerold Malin Porträt

Gerold Malin

Oktober/November 1995
Bildende und angewandte Kunst


Biographie
1961 geb. in Bludenz, Vorarlberg. Akademie der Bildenden Künste, Wien. Seit 1994 freischaffend tätig. Lebt und arbeitet in Bludenz. Ausstellungen in Österreich. Zahlreiche Studienreisen in den mediterranen Raum.


Statement
Gerold Malin siebt, wiegt, bewegt vielfarbige Erden. Er spachtelt den gewonnenen feinen Erdstaub auf Holzflächen, wo der Erdstaub die Oberfläche bildet. Die nahezu plastischen Bilder sind wie bewegte Erde, die sich erneut einen Boden geschaffen hat. Malin arbeitet an der Idee der Erde, ihren Formationen, Farben, ihrer Konsistenz. Teils integriert er Fundstücke (objets trouvés) aus dem Umfeld des Dorfes. Ausgewählt werden Holzstücke und verrostete Eisenteile, die erkennbare Gebrauchsspuren zeigen und die rostfarbenen Töne der Erden auf Chios wiederholen. Fragmentarisches aus früheren Zeiten, das in neuem Zusammenhang seine Vergangenheit abschüttelt. Der Kreis schließt sich im gewollten Zusammenspiel.



Fundstücke auf Karton, 1995
Collagen
34 x 34cm