Das Kompetenzzentrum Licht (K-Licht), der Lichtkonzern Zumtobel und das Vorarlberger Architekturinstitut (vai) präsentierten die neuesten Ergebnisse gemeinsamer vierjähriger Lichtforschung zum Thema "Licht und Mensch" in der Wanderausstellung LICHTSTÄRKE, die am 18. Oktober 2006 im Zumtobel-Lichtforum in Dornbirn eröffnet wurde und bis Freitag, 10. November 2006, besichtigt werden kann.
Das Land Vorarlberg investiert kräftig in die Bereiche Forschung und Entwicklung. Ziel dieser Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Landes ist es, die in der produzierenden Wirtschaft des Landes ausgeprägten Stärken weiter zu festigen. Für die in Vorarlberg angesiedelten Forschungszentren sowie für die Förderung betrieblicher Forschungs- und Entwicklungsprojekte stellt das Land heuer insgesamt 4,4 Millionen Euro zur Verfügung. Neben dem Kompetenzzentrum Licht sind zahlreiche - vom Land geförderte - Forschungseinrichtungen in Vorarlberg angesiedelt: V start, VResearch (rund zehn Vorarlberger Unternehmen forschen gemeinsam im Umfeld der Fachhochschule in Dornbirn), die beiden Christian-Doppler-Labors in Bregenz und Dornbirn sowie das Kompetenzzentrum "Fahrzeugantriebskonzepte der Zukunft – KFZ" in Lustenau. Auch an der FH Vorarlberg wird an drei Forschungszentren geforscht: Mikrosystemtechnik, "Nutzerzentrierte Technologien" und Angewandte Produkt- und Prozess-Engineering.
Beim Kompetenznetzwerk (Knet) Licht arbeiten Zumtobel-Konzern und Bartenbach LichtLabor mit Sitz in Aldrans bei Innsbruck mit Unterstützung des Landes Vorarlberg und des Wirtschaftsministeriums im Bereich anwendungsorientierter LED-Forschung für Beleuchtungszwecke. In der ersten, nun abgelaufenen Forschungsperiode (2002 bis 2006) hat das Land Vorarlberg K-Licht insgesamt knapp 860.000 Euro zur Verfügung gestellt. 16 Unternehmen und universitäre Einrichtungen haben sich an insgesamt 31 Forschungsprojekten - davon davon sieben in Vorarlberg - beteiligt. Schwerpunktthemen bildeten die Bereiche Verkehr, Tageslichtsysteme und LED. Die Förderungsquote der öffentlichen Hand (Bund und Länder) wird in der nächsten, vor kurzem begonnenen Forschungsperiode (bis 2009) von bisher 43 auf über 50 Prozent erhöht.