Natürlich braucht man Wachstum, denn Stillstand wäre Rückschritt. Ein stetiges Wachsen in der Entwicklung, in der Forschung, der Wirtschaft, der Bildung usw. ist ebenso nötig wie die persönliche Weiterentfaltung eines jeden Einzelnen. Marktforschungsunternehmen prognostizieren in regelmäßigen Abständen, zumindest aber vor politischen Wahlen, zu erwartende und nötige Wirtschaftswachstumszahlen, schließlich sollen dadurch mehr Arbeitsplätze geschaffen werden.
Doch, wie viel Wachstum verkraftet der Mensch, wo sind hier die Grenzen? Ist hier nicht ein Ungleichgewicht eingetreten? Wird Wachstum manchmal mit Reichtumsvermehrung verwechselt? Diese Entwicklung macht Druck, denn alles und jedes sollte mehr werden. Immer mehr Menschen kapitulieren an dieser oft unmenschlichen Wachstumsschraube, die auf uns einwirkt, vielfach unerträglich, rücksichtslos und krank machend.
Diese Fragen und noch vieles wurde bei den 12. Kleinwalsertaler Dialogen in Hirschegg diskutiert. Finden Sie mehr dazu unter:
http://www.kleinwalsertaler-dialoge.at/