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Landtag · Archiv · Übersicht 2005 · November 2005

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04.11.2005 Generalkonsul von Serbien und Montenegro bei Landtagspräsident Gebhard Halder

Seinen Antrittsbesuch bei Landtagspräsident Gebhard Halder absolvierte heute der Generalkonsul von Serbien und Montenegro, Zoran Jeremic. Halder wies bei diesem diplomatischen Treffen auf die vielfältigen kulturellen und auch immer stärkeren wirtschaftlichen Beziehungen hin, die zwischen Österreich und Serbien-Montenegro bestehen.

„Serbien und Montenegro spielt als größter aus dem ehemaligen Jugoslawien hervorgegangener Staat eine entscheidende Rolle bei der Suche nach dauerhaftem Frieden in der Region“, so Landtagspräsident Gebhard Halder. Andererseits sei Österreich auch ein starker Partner für einen Weg des Friedens, des wirtschafltichen Erfolgs und der fortgesetzten Annäherung an die Europäische Union. Mit Österreich verbinde Serbien und Montenegro nicht nur ein reger kultureller Austausch, auch auf wirtschaflticher Seite gäbe es rege Kontakte. So ist seit Mai 2002 ein Abkommen über die wirtschafltiche, landwirtschaftliche, industrielle, technische und technologische Zusammenarbeit in Kraft.

Seit 2000 sind Österreichs Exporte nach Sebrien und Montenegro im Steigen begriffen. Sie lagen 2003 bei 383 Millionen Euro, was gegenüber dem Jahr 2000 eine Zunahme von 13 % bedeutet. Auf der Importseite bezog Österreich Waren im Wert von 79 Mio Euro, wobei gegenüber 2001 eine Steigerung von 89 % zu verzeichnen war. Dieser Trend hielt sich, leicht abgeschwächt, auch im vergangenen Jahr. Die Exporte stiegen um 4,9 % und die Importe um 27,5 %. Laut Schätzung der Österreichischen Außenhandelsstelle in Belgrad ist Österreich mit einem Investitionsvolumen von rund 125 Millionen Euro nach Deutschland (16 %) und Italien (12 %) drittgrößter Auslandsinvestor.

Österreich kooperiert mit Serbien und Montenegro auch im Bereich der polizeilichen Zusammenarbeit und hat gemeinsame Interessen an der Wiederbelebung der Donauschifffahrt. Der jugoslawische Nachfolgestaat ist auch ein Schwerpunktland Österreichs in der Ostzusammenarbeit. So stehen heuer 5,2 Millionen Euro für verschiedene Projekte im Bereich Wirtschaft und Beschäftigung, Bildung und Berufsausbildung sowie im Umweltbereich zur Verfügung. 

In Vorarlberg leben rund 14.000 Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien, die sich in ihrer neuen Heimat bestens integriert haben. Seit 30 Jahren gibt es im Land den Dachverband der Serbisch-Montenegrinischen Vereine, der bemüht ist, den Migranten ein Stück Heimat und damit Identität zu vermitteln und für die Aufrechterhaltung der eigenen Traditionen und Kultur Sorge zu tragen. 

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