Häuserverzeichnis

Buch: Band I, Kapitel 2.5

H: Hausnummer. H294 bedeutet Hausnummer "294".

Die Einteilung der Hausnummern nach dem Häuserverzeichnis von 1813 ist in sieben Gruppen - entsprechend der sieben Parzellen: Stalden, Holz, Wiesenrain, Grindel, Weiler, Rheindorf, Hag - unterteilt (siehe [LHB], S. 322, und [VB1], S. 116 ff.)

Jede dieser Parzellen bildete einst ein in sich abgeschlossenes kleines Dorf und ihre Bewohner führten ein Eigenleben, das sie in manchen Dingen des täglichen Lebens, in der Arbeits- und Lebensweise, oft auch in Sitten und Gebräuchen unterschied.

Karte von Lustenau

Karte mit freundlicher Genehmigung der Marktgemeinde Lustenau.

Nachfolgend sind die Häuser zum einen nach fortlaufenden Nummern sortiert, so dass man leicht erkennen man, welche Familien eine enge Nachbarschaft bildeten. Zum anderen sind die Sippen (Alge, Bösch, etc.) als jeweiliger Block aufgeführt.


Besondere Hausnummern


Stalden: H3 - H68


Holz: H69 - H130


Wiesenrain: H131 - H161


Grindel: H162 - H197


Weiler: H198 - H235


Rheindorf: H236 - H387


Hag: H388 - H399


Fortlaufende Nummern: H400 -


Alge


Bertsch


Bösch


Fitz


Geser


Grabher


Hagen


Hämmerle


Hofer


Hollenstein


Holzer


Jussel


Kremmel


König


Riedmann


Ritter


Scheffknecht


Sperger


Vetter


Vogel


X


Gasthäuser

[VB1], S. 20: Bis ins 18. Jahrhundert war die Taverne das einzige Wirtshaus. Es gehörte dem Grafen und der Wirt war nur dessen Pächter und mußte den Wein des Grundherren ausschenken. Da es auch als Tanzstätte diente, wurde es früher das Tanzhaus genannt. Mit der Zeit entstanden weitere Wirtshäuser, die meisten an der alten Reichsstraße, die von zahlreichen Frächtern befahren wurde, und in der Nähe der Fähre.

Um das Jahr 1800 bestanden folgende Wirtschaften

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden