Dienstag 8. November 2011, 19.00 Uhr – Egg, Impulszentrum – Markus Hopfner
War Vorarlberg bis in die Zwischenkriegszeit ein stark agrarisch geprägtes Land, so fanden nach 1945 immer mehr Menschen in der Industrie, im Gewerbe und im Dienstleistungsbereich bessere Verdienstmöglichkeiten. Die Erhaltung der Kulturlandschaft in den ländlichen Gebieten des Landes gestaltet sich trotz vielfältiger Anstrengungen bis heute schwierig. Zahlreiche Maßnahmen des Landes unterstützen die Landwirtschaft und dienen der Existenzsicherung. Für den Tourismus sind Bilder eines intakten Landlebens unbezahlbare Werbung. Der Landtag unterstützt die Sicherung der Nahrungsmittelproduktion und die Pflege der Landschaft seit vielen Jahren. Dennoch sinkt der Anteil der Landwirtschaft an der gesamten Wirtschaft kontinuierlich. Der EU-Beitritt Österreichs erfordert neue Rahmenbedingungen, um die vergleichsweise kleinen Vorarlberger Betriebe zu erhalten. Seit den 1990er Jahren bekommt die Ökologisierung der Landwirtschaft immer mehr Gewicht. Das Tierzuchtgesetz aus dem Jahre 2009 verfolgt das Ziel, die Leistungsfähigkeit der Tiere unter Berücksichtigung der Gesundheit und des Tierschutzes zu erhalten.
Referent Markus Hopfner ist Experte für Nachhaltigkeit und ländlicher Raum im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Wien.
Öffnungszeiten der Ausstellung:
09.11. bis 11.11.2011 | Mittwoch bis Freitag | 08.00 bis 20.00 Uhr
12.11.2011 | Samstag | 08.00 bis 13.00 Uhr
14.11. bis 18.11.2011 | Montag bis Freitag | 08.00 bis 20.00 Uhr
19.11.2011 | Samstag | 08.00 bis 13.00 Uhr