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24.09.2006 Internationale Meisterschaft des 1. Vorarlberger Fahrvereines


Landtagspräsident Halder mit Siegern des Fahrwettbewerbes in Bregenz am 24.09.2006
Rund 50 Gespanne aus fünf Nationen konnte Landtagspräsident Gebhard Halder in Bregenz begrüßen. Sie haben am 23. und 24. September 2006 ihr Geschick als Gespannfahrer eindrucksvoll unter Beweis gestellt und einen spannenden Pferdesport geboten. So mussten die Teilnehmer an dieser Landesmeisterschaft im Gespannfahren nicht nur ihr Können bei der Dressur und im Marathon beweisen, auch das Hindernisfahren musste beherrscht werden, um einen Titel in dieser eleganten Sportart mit Pferd und Wagen zu erringen.
Der 1. Vorarlberger Fahrverein wurde 1981 gegründet. Seit 1982 steht ihm Helmut Schenk als Präsident vor, dem Gebhard Halder gemeinsam mit seinem Team für die vorbildliche Ausrichtung dieser Landesmeisterschaft gedankt hat. Bereits 17 Mal wurden Landesmeisterschaften durchgeführt. 15 davon in Bregenz auf dem Gelände des GH „Lamm“ und dem Areal der Zisterzienserabtei Mehrerau. Im Verein sind derzeit 75 Mitglieder beheimatet, wovon 20 den Fahrsport turniermäßig ausüben. Viele der Mitglieder sind natürlich auch in ihrer Freizeit mit Pferd und Kutsche unterwegs und lassen so alte Zeiten anklingen, in denen PS tatsächlich noch Pferdestärken waren und nicht unter der Haube von chromblitzenden Statusobjekten schlummerten.
Der Fahrverein Bregenz machte mehrmals auch schon international auf sich aufmerksam. Immerhin wurden Viererzüge zur WM nach England entsandt, wobei Österreich eine Bronzemedaille einfahren konnte. Auch Europameisterschaften wurden mit Viererzügen beschickt und Mitglieder des Vereines sind bei vielen internationalen Turnieren anzutreffen. "Die Sportart, die Sie ausüben, ist eine überaus sympathische, bodenständige und sehr naturverbundene. Ihr Sportgerät, um es einmal so auszudrücken, ist das Pferd und der Wagen", so Präsident Halder in seiner Rede. Halder weiter: "Pferde üben auf viele eine einzigartige Faszination aus. Sie haben heute, zumindest in unseren Breitengraden, ihre Stellung als Arbeitstiere weitgehend eingebüßt. Sie dienen dem Sport, dem Freizeitvergnügen."