Vizekanzler a.D. Riegler und Landtagspräsident Halder bei der Veranstaltung "Wirtschaften im Globalen Dorf"
Bregenz, 09.10.2006
Welchen Beitrag können Christen zur Lösung aktueller Probleme in der Welt leisten? Dieser Frage geht das Katholische Bildungswerk in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bildungswerk, der Arbeitsgemeinschaft Christentum und Sozialdemokratie und Pax Christi in einer Vortragsserie in diesem Herbst nach.
Unter dem Titel „Wirtschaften im globalen Dorf“ legte dabei der frühere Vizekanzler Dr. Josef Riegler seine Sicht der Zwänge, Freiheiten und ethischen Perspektiven im globalen Dorf dar.
Josef Riegler, von 1989 bis 1991 Vizekanzler und seit 2001 Präsident des ökosozialen Forums Europa, rief unter anderem den „Global Marshall Plan“ für eine weltweite ökosoziale Marktwirtschaft ins Leben. "Wirtschafltiche Entwicklung darf nicht in erster Linie der Profitmaximierung einiger weniger dienen. Zweck von Wirtschaft muss vielmehr sein, dem Wohle vieler Menschen zu dienen und die Entfaltung, Erhaltung und Sicherung des Lebens und der ökologischen Systeme zu ermöglichen“, so Riegler.