Seit dem Wiederaufbau des Bundesheeres im Jahre 1955 haben die Illwerke und das Bundesheer stets freundschaftlich zusammen gearbeitet. Diese Zusammenarbeit wurde im Jahre 1980 mit einer Partnerschaftserklärung offiziell besiegelt.
Im Rahmen dieser Partnerschaft unterstützen die Illwerke vor allem die Alpinausbildung des Jägerbataillons 23 im Raum Silvretta. Dies geschieht unter anderem durch die Bereitstellung von Unterkünften und Übungsgelände, Unterstützung bei Truppengerätetransporten und die Erbringung von Sachleistungen. Damit wird vielen Vorarlberger Wehrmännern die Möglichkeit geboten, ihre Alpinausbildung im Lande zu absolvieren.
Das Jägerbataillon 23 seinerseits führt neben der bereits erwähnten Alpinausbildung der Soldaten regelmäßig Objektschutzübungen durch und bietet damit einen Sicherheitsfaktor auch im Interesse der Illwerke bzw. der Stromversorgung des Landes. Natürlich ist auch bei größeren Naturereignissen oder Katastrophen eine Hilfestellung des Bundesheeres möglich.
Anlässlich der Partnerschaftsfeier, bei der neben vielen anderen Gästen Landtagspräsident Gebhard Halder als Vertreter des Landes Vorarlberg, Militärpfarrer Oberst Otto Krepper, Militärkommandant Brigadier Gottfried Schröckenfuchs, Brigadekommandant Oberst Ernst Konzett sowie der Kommandant des Jägerbataillons 23, Oberstleutnant Johann Zagajsek sowie Soldaten des Jägerbataillons 23 und Mitarbeiter der Illwerke teilnahmen, zog Illwerke/VKW-Vorstandsdirektor Dr. Christof Germann ein positives Resümee: „Die langjährige Partnerschaft bringt dem Unternehmen und auch dem Jägerbataillon 23 viele Vorteile, die letztlich auch im Interesse der Bürger unseres Landes liegen. Von Seiten der Illwerke gibt es jedenfalls ein klares Bekenntnis zur Fortsetzung dieser Partnerschaft.“
Bataillonskommandant Oberstleutnant Johann Zagajsek bedankte sich für die beispielhafte Zusammenarbeit und hob den Nutzen der Partnerschaft hervor, der weit über die beiden Organisationen hinauswirkt .